Freitag, 6. Januar 2012

[Rezension] Die Stadt der verschwundenen Kinder

Eingestellt von Kate am 6.1.12
Reaktionen: 
Autor: Caragh O`Brien
Seiten:462
Preis: 16,99 Euro
Verlag: Heyne
Originaltitel: Birthmarked
Originalsprache: Englisch
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Inhalt:

Die junge Gaia gehört mit ihrer Mutter zu den wichtigsten Menschen ihrer Gemeinschaft: Als Hebamme muss sie jeden Monat die ersten drei Neugeborenen an der Mauer der Stadt abgeben – so lautet das Gesetz. Noch nie hat jemand es gewagt, gegen dieses Gesetz und die Herrscher jenseits der Mauer aufzubegehren. Doch dann werden Gaias Eltern verhaftet, und das Mädchen begibt sich auf die Suche nach dem Geheimnis der Stadt jenseits der Mauer – und nach dem Schicksal der verschwundenen Kinder …

Autor:

Caragh O’Brien ist eine US-amerikanische Schriftstellerin. Sie wuchs in Minnesota auf und studierte Literatur und Kreatives Schreiben. Anschließend arbeitete sie als Lehrerin und veröffentliche mit »Die Stadt der verschwundenen Kinder« ihr erstes Jugendbuch, welches in den USA und Großbritannieren viel Aufsehen erregte. Sie ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in Conneticut







Cover
Originalcover
Das Cover finde ich wunderschön.
Ich mag die Farbe blau ja auf Covern und die beiden Gesichter lässt es noch geheimnissvoller erscheinen.
Durch die grauen Punkte und den kleingeschriebenen Titel lässt sich meiner Meinung nach auch schnell auf einen Dystropie schließen.
Das Originalcover jedoch passt besser zum Buch.
Die bunten "Striche" sollen glaub ich die DNA darstellen, die im Buch eine große Rolle spielt und das Mädchen auf dem Bild ist eindeutig Gaia, da die Hälfte des Gesichts, also ihre Narbe, verdeckt wird.





Meinung:

Ich fand dieses Buch klasse!
Bei Büchern weiß ich normalerweise schon in den ersten paar Seiten ob es mir gefällt oder nicht und hier hat einfach alles gepasst.
Der Schreibstil, der Anfang, die Stimmung einfach alles.
Es fängt nämlich damit an, dass Gaia ihr erstes Baby entbindet, als Hebamme und wie sie es zur Mauer bringt.
Man wird also direkt in die Welt hineingeschmissen und ist entsetzt wie man einer Mutter nach der Geburt sofort das Kind wegnehmen kann.

Die Handlung geht auch danach rasch voran.
Auf ihrem Nachhauseweg trifft sie eine alte Freundin ihrer Mutter, die ihr ein Päckchen gibt und ihr erzählt, dass ihre Eltern in die Enklave, die Stadt innerhalb der Mauer, gebracht wurden.
Zuerst denkt Gaia, dass ihre Eltern nur befragt werden und bald wiederkommen werden, doch als sie nach einigen Wochen immer noch nicht kamen, machte sie sich auf dem Weg in die Enklave, doch das hat bisher niemand geschafft...

Die Story hat mich einfach nur mitgerissen und zum nachdenken bewegt. Nicht zuletzt weil sie sehr verzweigt und etwas umständlich zu verstehen war.
Bei diesem Buch kann man nicht einfach die Seiten überfliegen, denn man klebt an den einzelnen Wörtern und will unbedingt wissen, warum und wie alles passierte.
Das "Geheimnis" ist sehr nachvollziehbar und wirklich, was das Buch nur noch interessanter macht.
Ja, dieses Buch hat mein Gehirn ziemlich in Anspruch genommen.

Eine kleine Romanze gab es natürlich auch und ich war wirklich von Anfang an, bevor Leon überhaupt nur ein Wort gesagt hatte, in das Pärchen verliebt.
Die ganze Zeit dachte ich "Ja, das ist es!"
Die Beziehung entwickelte sich sehr langsam und zögerlich, denn Leon ist eigentlich der Feind und Gaia möchte ihm nicht vertrauen. Außerdem würde sich nie im Leben ein Junge für sie interessieren, wegen der Narbe in ihrem Gesicht, doch sie täuscht sich....

Das Ende war spektakulär.
Eigentlich war das ganze Buch über Spannung aber der Höhepunkt war grandios.
Es ging alles so schnell und es hätte immer etwas schiefgehen können.
Kurz gesagt, ich habe total mitgefiebert.
Der Schluss hat mich traurig, wütend, frustriert und neugierig gemacht und nicht auf die Weise, dass ich den Autor umbringen muss.
(Das passiert manchmal und es ist kein schönes Gefühl.)
Es war ein rundes Ende mit sehr viel Raum für weiteres.


Fazit:


Eine Geschichte die fesselt, mit Charakteren, die man lieben muss



Vielen Dank an Heyne, für dieses wundervolle Rezensionsexemplar!

3 Kommentare:

Vera :) on 6. Januar 2012 um 10:13 hat gesagt…

Ich hab heute damit angefangen und bisher ist es wirklich toll :)

Elle on 6. Januar 2012 um 19:42 hat gesagt…

Das Buch steht weit oben auf meiner Wunschliste :) Gut, dass es dir gefallen hat, dann kann es ja da bleiben! Echt tolle Rezi. :)

Liebe Grüße
Elle

Summer :) on 7. Januar 2012 um 07:51 hat gesagt…

Du wurdest gerade von mir getaggt (: also schau doch mal bei mir vorbei. Ich würde mich freuen wenn du es weiterführst. Hier der Link von meinem Blog http://bookworm-julia104.blogspot.com/

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