Samstag, 12. Januar 2013

[Rezension] Die Bestimmung - Tödliche Warheit

Eingestellt von Kate am 12.1.13
Reaktionen: 
4 Kommentare



Autor: Veronica Roth
Seiten: 512
Preis: 17.99 Euro
Verlag: cbt
OT: Insurgent
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Klapptext



In einer ungewissen Zukunft, in der die Fraktionen zerfallen, gibt es keine Sicherheiten mehr. Außer der einen: Wo auch immer ich hingehe – ich gehe dorthin, weil ich es will…
Drei Tage ist es her, seit die Ken mithilfe der ferngesteuerten Ferox-Soldaten unzählige Altruan umgebracht haben. Drei Tage, seit Tris' Eltern starben. Drei Tage, seit sie selbst ihren Freund Will erschossen hat – und aus Scham und Entsetzen darüber schweigt. Mit den überlebenden Altruan haben Tris und Tobias sich zu den Amite geflüchtet – doch dort sind sie nicht sicher, denn der Krieg zwischen den Fraktionen hat gerade erst begonnen. Wieder einmal muss Tris entscheiden, wo sie hingehört – selbst wenn es bedeutet, sich gegen die zu stellen, die sie am meisten liebt. Und wieder einmal kann es nur Tris in ihrer Rolle als Unbestimmte gelingen, die Katastrophe abzuwenden...


Autor

Veronica Roth lebt in Chicago und studierte an der dortigen Northwestern University Creative Writing. Im Alter von nur 20 Jahren schrieb sie während ihres Studiums den Roman, der später "Die Bestimmung" wurde, und mit dem sie in den USA auf Anhieb die Bestsellerlisten stürmte.

Meinung



Tris und Tobias scheinen das Schlimmste erst mal überstanden zu haben. Gemeinsam mit ihrem Bruder Caleb und anderen Freunden suchen sie Schutz vor den Ken bei den Amite und werden dort freundlich aufgenommen, doch nicht für lang. Bald müssen die beiden wieder fliehen und finden Unterschlupf wo sie es nicht erwartet hätten. Nun müssen sie sich einige Fragen stellen: Wie geht es weiter? Was haben die Ken vor? Doch am meisten Wem kann ich trauen?

Die Geschichte fängt da an, wo der erste Teil aufgehört hat. Da es schon fast ein Jahr her war, als ich den vorherigen Band gelesen habe, musste ich einige Male überlegen, wer jetzt diese Person war und welche Rolle sie spielte, einfacher gesagt, ich musste mich erst wieder in die Welt der Fraktionen einlesen. Anfangs ging es meiner Meinung nach etwas schleppend voran, doch nach den ersten 100 Seiten fing die Spannung an mich zu packen und ich war wie gefesselt.

Sowohl Tris als auch Tobias erleben einen Wandel durch.
Tris ist mutiger, aber auch gleichzeitig verletzlicher geworden. Da sie ihre Eltern verloren hat und ihren Freund Will töten musste wird sie von Trauer und Schuldgefühlen geplagt, die sie selbst im Traum nicht vergessen kann, doch sie verzweifelt nicht, sondern wird dadurch nur noch stärker, obwohl man ihren Mut an manchen Stellen auch als waghalsig und dumm bezeichnen kann.

Tobias hat sich auch geändert, dich leider im negativen Sinne. Im ersten Band fand ich ihn geheimnisvoll, gefährlich aber trotzdem sympathisch, doch in diesem Buch wurde er immer kälter und sogar emotionsloser. Ich konnte einfach keinen Draht mehr zu ihm finden, doch woran es genau lag kann ich nicht genau sagen. Es werden einige Gründe für seine Verschwiegenheit genannt, doch diese konnten mich nicht überzeugen.
Was ihre Beziehung betrifft wurde ich auch etwas enttäuscht. Es gab gewiss einige Stellen am Anfang wo man die Liebe zwischen den beiden spüren konnte, doch ich habe sie ihnen nicht abgekauft. Es gab von beiden Seiten auch Liebeserklärungen, doch auch diese erschienen mir falsch zu sein, es fehlte die Chemie, welche im ersten Teil zur Genüge vorhanden war. Sie haben meiner Meinung nach auch viel zu viel gestritten und manchmal auch über sehr banale Dinge.

Am Schreibstil kann ich nichts aussetzen, er war wie im ersten Teil flüssig und sehr schön bildlich zu lesen.

Das Ende war völlig unerwartet und hat die ganze Geschichte nochmal eine andere Wendung gegeben. Man könnte sagen, dass das gesamte Buch eher mittelmäßig war, aber das Ende dafür umso spannender. Ich bin jedenfalls gespannt darauf was die Autorin aus diesem Ende im nächsten Teil machen wird.




Fazit



Im Vergleich zum ersten Teil hat "Tödliche Wahrheit" eher schlechter abgeschnitten. Die Geschichte war an manchen Stellen, vor allem am Anfang recht  langatmig und die beiden Protagonisten haben sich zum Teil auch zum Negativen hin entwickelt. Jedoch war das Ende so unerwartet und überraschend, dass ich dem Buch schlussendlich noch 4 Punkte geben kann.

Mittwoch, 2. Januar 2013

[Rezension] Rot wie das Meer

Eingestellt von Kate am 2.1.13
Reaktionen: 
1 Kommentare





Autor: Maggie Stiefvater
Seiten: 427
Preis: 18,95
Verlag: script5
OT: ---
-kaufen-







Klapptext

Jedes Jahr im November wird die Insel Thisby von Capaill Uisce heimgesucht, Meereswesen, die in Gestalt wunderschöner Pferde Tod und Verderben bringen. Schnell wie der Seewind und tückisch wie das Meer, ziehen sie die Menschen in ihren Bann. Wie viele junge Männer der Insel fiebert auch Sean Kendrick dem Skorpio-Rennen entgegen, bei dem sie auf Capaill Uisce gegeneinander antreten. Nicht wenige bezahlen dafür mit ihrem Leben. Das diesjährige Rennen aber wird sein wie keines zuvor: Als erste Frau wagt Puck Connolly, sich einen Platz in dieser Männerwelt zu erkämpfen. Sie gewinnt den Respekt von Sean Kendrick, der ihr anfangs widerwillig, dann selbstlos hilft. Schließlich fällt der Startschuss und auch diesmal erreichen viele Reiter nicht das Ziel. Ihr Blut und das ihrer Capaill Uisce färben die Wellen des Meeres rot.


Autor

Maggie Stiefvater, geboren im November 1981 in Virginia, verlebte eine nach eigenen Worten sehr chaotische aber sehr kreative und musisch geprägte Kindheit und Jugend. Nach dem College versuchte sie u.a. als Kellnerin, Zeichenlehrerin beruflich Fuß zu fassen. Doch sehr bald schon meldeten sich ihre kreativen Talente und verlangten, ausgelebt zu werden - zunächst als Musikerin und Songwriterin, dann zunehmend als bildende Künstlerin. Für ihre künstlerischen Arbeiten wurde sie inzwischen mit einigen wichtigen Preisen ausgezeichnet. Seit 2007 hat sich Stiefvater aufs Schreiben konzentriert und zählt inzwischen zu den erfolgreichsten Autorinnen der Romantasy.

Meinung

Puck liebt Thisby, die Insel auf der sie geboren wurde, obwohl jedes Jahr das grauenvolle Skorpoi-Rennen stattfindet, bei dem einige ihr Leben lassen müssen. Ihr Wunsch ist es einfach mit ihren beiden Brüdern im Haus ihrer Eltern zu wohnen, mit ihrem Pferd Dove zu reiten und die frische Luft zu genießen, doch dieser Traum wird von vielen Seiten bedroht. Um ihr Leben zu sichern muss Puck an dem Skorpio-Rennen teilnehmen und gewinnen Dazu muss sie den vierfachen Gewinner Sean Kendrick schlagen, der dieses Jahr auf jeden Fall gewinnen muss.

Ich fand die Idee von den Wasserpferden sehr interessant, doch leider wurde im Buch nicht genau beschrieben, wie sie jetzt aussehen, In meinem Kopf sehen sie aus wie normale Pferde, nur vielleicht ein wenig größer und anscheinend haben sie auch eine schleimige Haut. Doch um unter Wasser leben zu können bräuchten sie doch Kiemen und Flossen um sich fortzubewegen. Auf jeden Fall hätte es mir gefallen einfach mehr über die Capaill zu erfahren, da sie nun mal das Interessanteste und Neue im Buch waren.

Anfangs kam ich nicht gut in die Geschichte hinein, ich hielt Puck zuerst für einen Jungen, wegen dem Namen und das kam mir sehr merkwürdig vor, aber es stellte sic heraus, dass Puck nur ein Spitzname für Kate war. Wie man auf diesen Spitznamen kommt ist mir ein Rätsel, aber er passt sehr gut zu ihrer Persönlichkeit, denn Kate ist keine Dame, sondern ein freches Mädchen mit einigen schlechten Manieren, könnte man sagen.
Da mir Protagonisten mit Geschwistern immer sympathisch sind, hat mir Kate auch sehr gefallen, doch ich lernte ihren Charme erst mit der Zeit kennen.
Sean ist auch eine sehr interessante Person. Er sagt nicht viel, aber das was er sagt ist sehr überlegt und immer auf den Punkt genau. Auch wirkt er nie verlegen oder ähnliches weil er immer zu dem steht was er sagt und tut. Man könnte meinen er sei emotionslos und kalt, doch tief in seinem Inneren will spielen sich sehr wohl Gefühlte ab, die er nur nicht der ganzen Welt zeigen möchte.

Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt sehr ausgeschmückt, was an manschen Stellen hervorragend gepasst hat an anderen jedoch ein bisschen zu viel war, so wurde ein ein paar mal ein wenig langatmig, was jedoch nicht allzu schlimm war.

Schade war auch, dass es im ganzen Buch eigentlich um das Rennen geht, aber dieses sich am Ende nur in gefühlten vier Seiten anspielte. Allgemein war ich vom Ende etwas enttäuscht. Es war wunderschön, und falls ich das Buch geschrieben hätte, hätte ich auch genau so aufgehört, aber es ist ein sehr offenes Ende und leider war auch kein Epilog vorhanden. Ich hätte einfach noch zu gerne gewusst was mit Puck und Sean nach dem Rennen passiert.


Fazit



Dieses Buch ist voller Magie der Wasserpferde, die man auf jeder Seite spürt. Jedoch wird nicht viel vom Hintergrund der Pferde bekannt.
Die beiden Protagonisten sind sehr eigen und keinesfalls vom Mainstream, was sie umso sympathischer macht  und sie nicht mehr gehen lassen will. 

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