Donnerstag, 7. Juni 2012

[Rezension] Sommerfalle

Eingestellt von Kate am 7.6.12
Reaktionen: 

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Autor: Debra Chapton
Seiten: 381
Preis: 12,99 Euro

Verlag: IVI
Originaltitel: Egde of Escape
Broschiert
Einzelband
-kaufen-
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Inhalt:

Tu das nicht, mach dies nicht, sitz still, komm her – Regeln über Regeln bestimmen den Alltag von Eddie. Er wächst mit seiner Mutter auf, zerrissen zwischen Sehnsucht und Hass. In der Schule beachtet ihn niemand. Darum bemerkt auch niemand sein besonderes Interesse an Rebecca. Um sie ganz für sich zu haben, entführt er sie und versteckt sie in einer Waldhütte, um mit ihr nach seinen Regeln zu spielen. Damit beginnt für Rebecca ein wahrer Albtraum. Sie kann sich befreien und fliehen. Doch dann begeht sie einen Fehler und wird wieder gefangen. Je öfter Rebecca glaubt, ihrem Peiniger entkommen zu sein, desto tiefer gerät sie in seine Fallen. Und selbst als sie bewusstlos ins Krankenhaus eingeliefert wird, scheinbar gerettet, wartet er schon an ihrem Bett, um da zu sein, wenn sie aufwacht …

Autor:

Debra Chapoton arbeitet als Lehrerin und Schriftstellerin in Michigan/USA. Ihr Thriller »Sommerfalle«, den sie zunächst in Eigenregie veröffentlichte, wurde in Amerika zum eBook-Bestseller. Weiteres zur Autorin unter: www.edgeofescape.blogspot.com











Meinung:

Becky ist gerade mit ihrer besten Freundin Shoppen und im nächsten Moment wacht sie in einem fremden Bett auf, gefesselt. Sie wurde entführt, das wird ihr schnell klar, doch sie kann sich an nichts erinnern, sie weiß nur, sie muss hier weg. Bald auch schon schafft sie es sich zu befreien und rennt so schnell es geht weg, doch sie weiß nicht wo sie ist und es scheinen keine Menschen in der Gegend zu wohnen. Bald tappt sie in die nächste Falle, die ihr Entführer ihr gestellt hat, sie befreit sich und wird wieder gefangen genommen......

Ich muss ehrlich sagen, ich bin enttäuscht von diesem Buch, aber fangen wir erst mal positiv an.

Das Buch besteht aus mehreren Handlungsträngen, der gegenwart, der Zukunft und einigen Flashbacks von Becky und ihrem Entführer Eddie. Das hat mir sehr gut gefallen, denn dadurch lernt man die Charaktere besser kennen, und es wird eine Art Spannung erzeugt, da man schon die Zukunft gesehen hat, diese einen jedoch täuscht, wie ma aber erst zum Schluss bemerkt. Gegen Ende des Buches fließen diese Zukunft und Gegenwart ineinander und das hat mir auch sehr gefallen.

Was ich auch gutfand, war die Gedankenwelt von Eddie. Er schien mir ein wenig verrückt, wie es sich für einen Entführer gehört, war dennoch normal und ich hatte durchaus Verstandiss für ihn, wegen seiner schweren Vergangenheit und seiner Mutter. Er tat mir ehrlich gesagt richtig Leid.

Der Schreibstil hat mir auch recht gut gefallen, obwohl er in der dritten Person geschrieben wurde, hatte ich überhaupt keine Probleme, mein Leseflusswurde nicht beschränkt.

Ok und nun zum, leider, negativen.
Vielleicht haben einige von euch oben gedacht "Was? Warum erzählt sie uns, wer der Entführer ist? Das ist ja der größte Spoiler überhaupt!", aber nein, das ist er nicht, denn man erfährt schon in den ersten 20 Seiten, dass Eddie der Entführer ist. Ich fand das sehr schräg und dadurch wurde der Geschichte, die durchaus Potential hatte, viel genommen. Aber man kann darüber hinwegsehen, denn vielleicht wollte die Autorin ja einfach mal was neues ausprobieren und schließlich kann man die Geschichte ja trotzdem noch spannend machen, durch Verfolgungjagden, falschen Spuren oder ähnliches, aber nein, nichts von alldem tauchtauf. Ich will jetzt nichts sagen, wie die "Polizei" Becky gefunden hat, aber es war nicht schwer.
So kam für mich nur ein kleines bisschen Spannung vor und das reicht definitiv nicht für einen Thriller.


Fazit:

Eine Story mit durchaus Potential: "Mädchen wird verfolgt und der Entführer ist immer einen Schritt voraus und sie tappt in all seine Fallen". Doch diese wurde zerstört.
Sehr gut aufgebauter Antagonist, falls man das in dem Fall überhaupt sagen kann, aber die anderen Charaktere, waren mir zu oberflächlich. Auch die Idee mit den mehreren Handlungsträngen hat mir sehr zugesagt, wie auch der Schreibstil.
Zuletzt muss ich jedoch bemängeln, dass so gut wie keine Spannung vorhanden war und ein Thriller ohne Spannung ist kein Thriller.

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