Mittwoch, 13. Juni 2012

[Rezension] Feuer & Glas

Eingestellt von Kate am 13.6.12
Reaktionen: 

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Autor: Brigitte Riebe
Seiten: 384
Preis: 16,99 Euro
Verlag: Heyne
Gebunden
-kaufen-
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Inhalt:

Für die sechzehnjährige Milla scheint die Zeit stehen zu bleiben, als sie an einem heißen Frühlingstag dem jungen Gondoliere Luca begegnet. Wie ein Aristokrat aus einer anderen Zeit gleitet er, gemeinsam mit einer Katze, auf einer blauen Gondel durch einen stillen Kanal. Milla ist verzaubert und kann den jungen Mann nicht vergessen. Als kurze Zeit später dieselbe geheimnisvolle Katze im kleinen Lokal ihrer Mutter und Tante auftaucht, folgt sie ihr durch die Gassen Venedigs. Sie gelangen zu einem reichen Stadthaus – und Milla sieht Luca wieder. Er ist jedoch nicht allein, und plötzlich wird Milla in den Strudel dunkler Vorkommnisse um das Ende der mächtigen Lagunenstadt gezogen. Stammt sie wirklich von den Feuerleuten ab, die seit jeher gemeinsam mit den Wasserleuten Venedig beschützen? Was empfindet Luca, einer der Wasserleute, wirklich für sie? Und hat all das mit dem Verschwinden ihres Vaters zu tun? Zwischen Liebe und Zweifel hin- und hergerissen, kann Milla niemandem vertrauen – außer einer Katze und ihrem Gespür für die Wahrheit ...


Autor:

Brigitte Riebe, 1953 geboren, ist promovierte Historikerin und arbeitete zunächst als Verlagslektorin. Neben ihren bekanntesten historischen Romanen wie Pforten der Nacht oder Schwarze Frau vom Nil hat sie sich einen Namen als Jugendbuchautorin gemacht. In ihrer zwei Bücher umspannenden Saga Feuer und Glas verwebt sie erstmals Geschichte mit einem magischen Geheimnis. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und dem Kater Filou in München.





Meinung:

Milla ist ein sechzehnjähriges Mädchen, das mit ihrer Tante und ihrer Mutter in Venedig ein Gasthaus betreibt und schon seit Jahren auf die Rückkehr ihres Vaters wartet, vergeblich.
In Venedig gibt es zwei Gruppen von Leuten.
Die Feuer und die Wasser und zwischen ihnen herrscht immer eine Art Anspannung aber niemand traut sich einen Krieg anzufangen, denn es besteht ein Pakt zwischen den zwei "Stämmen."
Milla ist ein Feuermädchen und besitzt auch das Kennzeichen, nämlich rote Haare, doch ies fühlt sich unerklärlicherweise zu dem Wasserjungen Luca angezogen, doch diesdarf nicht sein.
Trotzdem trifft sie sich mit ihm und auch anderen Wasserleute und findet heraus, das in ihr mehr steckt als sie denkt und dass ihr geliebter Vater ihr etwas sehr wichtiges verschwiegen hat.

Ok, als erstes möchte ich erklären warum ich es nur "Halb"- Rezension nennen will:
Ich bin erst auf ca Seite 250, also ungefähr 2/3.
Ihr denkt euch jetzt wahrscheinlich "Warum liest sie es denn nicht zu Ende?"
Ok ich erkläre euch warum:
Ich stecke fest und das so sehr, wie noch nie in einem Buch, ich komme einfach nicht voran, deshalb habe ich beschlossen, dieses Buch jetzt abzubrechen, weil es keinen Sinn macht weiter zu lesen und da man in einer Rezension sowieso keine Spoiler schreiben soll, kann ich ja auch so eine Rezension schreiben.
Und nein, sie wird nicht durchgehend schlecht sein.
Fangen wir gleich mit dem Guten an.

Ich finde die Idee an sich sehr gelungen. Eine Art Romeo & Julia?
Besonders das mit dem Wasser und den Feuerleuten und ich frage mich, gibt es auch Luft und Erdleute? Das wäre ja nur logisch, oder?
Der Prolog hat mich wirklich begeistert, denn er wirkte sehr düster und geheimnisvoll. Irgendjemand der durch die Gasse von Venedig schleicht, nachts, und der wahrscheinlich eine Menge Wissen besitzt und ich wollte wissen was das alles mit Milla zu tun hat.

Auch hat mit Millas Leben gefallen. Ich weiß nicht warum aber das Geschäft im Gasthaus fand ich sehr interessant, wie sie fast darum kämpfen musste auf dem Markt und das Servieren und Zubereiten etc. Ich denke, es wurde sehr glaubwürdig dargestellt und veranschaulicht.

Der Schreibstil war auch recht gut und vorallem passend zur Geschichte, etwas altertümlich und vielleicht verschnörkelt? Auf jeden Fall passte er perfekt, doch mir persönlich, ich mag so etwas nicht sonderlich, das war wahrscheinlich einer der Hauptgründe, warum mich das Buch einfach nicht packen und mitreißen konnte.

Ein weiterer Grund waren die Charaktere, nicht alle, aber die zwei Hauptcharaktere, Milla und Luca.
Milla ist so.... normal, kann ich sagen. Ich finde an ihr nichts besonderes, klar sie ist stur, aber das sind viele Hauptcharaktere, bessonders weibliche, aber ansonsten kann ich beinahe nichts zu ihr sagen und wenn der Erzähler der Geschichte einen nicht interessiert, dann sieht es schlecht für das Buch aus.
Luca war etwas besser, aber trotzdem konnte ich nicht mit ihm warm werden.
Zuerst wirkte er geheimnisvoll und ich dachte er wäre eher der coole und der Typ der nicht viel sagte, und um den Milla kämpfen musste, doch nein, er fühlte sich auch irgendwie zu Milla angezogen. -.-

Einer der Charaktere, die mich angesprochen haben, war Marco.
Ich glaube das er irgendwie eine gespaltene Persönlichkeit hat? Auf jeden Fall kämpft er mit sich.
Sein Boss befehlt ihn sich um Milla zu kümmern, d.h aus ihr die nötigsten Informationen herauszuquetschen, egal wie, doch er scheint sie zu mögen, doch er will das nicht.
Trotzdem schenkt er ihr Blumen, das fand ich sehr romantisch.^^

Zuletzt noch, fand ich, dass der Einstieg so langatmig war und allgemein der Plot, er hat mich auch nicht gepackt, gut das kann ich nicht sagen weil ich noch nicht komplett durch bin, aber wenn er mich in den ersten 200 Seiten nicht gepackt hat, dann soll das schon was heißen.

Fazit:



Eine gute Grundidee, doch sehr Aufbaufähig in Sachen Charakter und Plot.

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