Mittwoch, 18. April 2012

[Rezension] Ich. Darf. Nicht. Schlafen

Eingestellt von Kate am 18.4.12
Reaktionen: 

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Autor: S.J. Watson
Seiten: 464
Preis: 14,95 Euro
Verlag: Scherz
Originaltitel: Before I go to sleep
Broschiert
-kaufen-
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Inhalt:


Ohne Erinnerung sind wir nichts. Stell dir vor, du verlierst sie immer wieder, sobald du einschläfst. Dein Name, deine Identität, die Menschen, die du liebst alles über Nacht ausradiert. Es gibt nur eine Person, der du vertraust. Aber erzählt sie dir die ganze Wahrheit?
Als Christine aufwacht, ist sie verstört: Das Schlafzimmer ist fremd, und neben ihr im Bett liegt ein unbekannter älterer Typ. Sie kann sich an nichts erinnern. Schockiert muss sie feststellen, dass sie nicht Anfang zwanzig ist, wie sie denkt sondern 47, verheiratet und seit einem Unfall vor vielen Jahren in einer Amnesie gefangen. Jede Nacht vergisst sie alles, was gewesen ist. Sie ist völlig angewiesen auf ihren Mann Ben, der sich immer um sie gekümmert hat. Doch dann findet Christine ein Tagebuch. Es ist in ihrer Handschrift geschrieben und was darin steht, ist mehr als beunruhigend. Was ist wirklich mit ihr passiert? Wem kann sie trauen, wenn sie sich nicht einmal auf sich selbst verlassen kann?




Autor:

S.J. Watson wurde in den Midlands geboren, lebt in London und hat viele Jahre für den staatlichen britischen Gesundheitsdienst (NHS) gearbeitet. 2008 wurde S.J. Watson in das Studienprogramm Kreatives Schreiben der Faber Academy aufgenommen. >Ich. Darf. Nicht. Schlafen.< erscheint weltweit in über 30 Sprachen und wird in Hollywood verfilmt.








Meinung:

Christine wacht auf und ist entsetzt, denn sie hat anscheinend mit einem verheirateten Mann geschlafen, der viel älter ist als sie! Doch bald stellt sich herraus, dass Christine die Ehefrau von diesem Mann ist, den sie nie zuvor gesehen hat. Klar glaubt sie ihm zuerst nicht, doch sie muss der Wahrheit ins Gesicht sehen, sie ist 47 und leidet an einer schlimmen Form der Amnesie, einer bei der sie jeden Tag aufs neue alles vergisst...
Es gibt nur noch zwei Menschen in ihrem Leben, ihr Mann Ben, und ihren Arzt Dr. Nash, der ihr verrät, dass sie ein Tagebuch führt. Natürlich liest sie es sich sofort durch und erfährt Schreckliches...

Die Geschichte fängt sofort hochspannend an, ist ja nur natürlich bei der genialen Idee.
Auch ist der Schreibstil von S.J. Watson sehr spannend, sodass man wirklich schon von der ersten Seite an gespannt auf das Buch ist.
Das Buch ist in drei Teile gegliedert
"HEUTE" "DAS TAGEBUCH" und "HEUTE"

Man liest sich also mit Christine zusammen ihr Tagebuch durch und es ist so wie eine Rahmenhandlung, denn die Geschichte im Tagebuch ist kein normaler Eintrag sondern eine ganze Geschichte, die sich hunderte Seiten lang zieht und immer wieder findet Christine etwas über ihre Vergangenheit heraus.
Machmal war es ein wenig "nervend" immer wieder das gleiche zu lesen, da es ja für Christine an jedem Tag etwas neues war, aber für den Leser natürlich nicht.
Man weiß am Ende des Tagebuches wirklich schon ne Menge, doch bei weitem nicht alles, man kann sagen, an der spannendsten Stelle bricht das Tagebuch ab und wir landen im heute.

Christine war mir zwar sympathisch, doch immer ein bisschen kalt, da sie ja eigentlich keine richtige Persönlichkeit hatte. Wie kann man denn auch, wenn man so eine Krankheit wie sie hat.
Trotzdem kann an sagen, dass sie stark ist, sehr stark, denn die meisten wären wahrscheinlich in ihrer Situation verrückt geworden und das ist sie ein paar man auch fast geworden.

Der dritte Teil das "HEUTE" war ein Showdown, wie ich ihn selten erlebt habe.
Am Schluss änderte sich nochmal alles, und ich meine komplett alles.
Ich konnte es gar nicht fassen, denn das Grundgerüst der Geschichte wurde einfach so umgeworfen als wäre es nichts, es war einfach nur ein Schock, aber ein positiver.





Fazit:

S.J.Watson hat bei diesem Buch nur wenig falsch gemacht.
Eine Idee, die jeden aufmerksam macht, ein spannender Scheibstil, durchdachter Aufbau und ein absolut überraschendes Ende. Nur die vielen Wiederholungen, die gemacht wurden, wegen der Amnesie waren ein wenig störend.

1 Kommentare:

Patricia on 21. April 2012 um 04:24 hat gesagt…

Oh das klingt aber tendenziell nicht schlecht. Ich habe einige zweigeteilte Meinungen gehört, weshalb das Buch auch schon seit einiger Zeit auf meiner Wunschliste dümpelt ;)
LG

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