Samstag, 15. Dezember 2012

[Rezension] Anna im blutroten Kleid

Eingestellt von Kate am 15.12.12
Reaktionen: 












Autor: Kendare Blake
Preis: 8,99 Euro
Seiten:
Verlag: Heyne
OT: Anna dressed in Blood
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Taschenbuch








Inhalt

Manche Geister sollte man nicht sich selbst überlassen

Cas Lowood hat eine dunkle Berufung: Er ist ein Geisterjäger. Mit seiner Mutter zieht er quer durchs Land, immer auf der Suche nach den ruhelosen Seelen, die oft schon seit Jahrzehnten die Lebenden in Angst und Schrecken versetzen – bis Cas ihrem Treiben ein Ende bereitet. In einer Kleinstadt in Ontario wartet die berüchtigte Anna im blutroten Kleid auf ihn, eine lokale Berühmtheit, deren Leben in den 50er-Jahren ein grausames Ende fand. Seitdem bringt sie jeden um, der es wagt, das verlassene viktorianische Anwesen zu betreten, das einst ihr Zuhause war. Doch bei Cas macht die schöne Tote eine Ausnahme …




Autor

Kendare Blake studierte in London Creative Writing, ehe sie ihre Leidenschaft zum Beruf machte. Sie lebt und arbeitet in Washington, liebt Tiere aller Art und ist außerdem von der griechischen Mythologie fasziniert. Anna im blutroten Kleid ist ihr Romandebüt.


Meinung


Thesus Cassio ist kein normaler 17-jähriger, was man allein schon an seinem recht merkwürdigen Namen erkennen kann, denn er ist ein Geisterjäger, genauso wie sein Vater. Schon seit Generationen wird das Gen zum geistertöten weitervererbt, also hat Cas gar keine Wahl, er muss die Geister töten, bevor sie andere umbringen. Sein „Job“ führt ihn in eine kleine Stadt, in der angeblich ein totes Mädchen in einem Haus wohnt und jeden brutal abschlachtet, der hineinkommt. Cas ist sofort fasziniert von der Geschichte und spürt den Drang diesen Geist, Anna im blutroten Kleid, aufzusuchen, doch als er das erste Mal auf sie trifft, merkt er schnell, dass sie gefährlicher ist als alles was er bisher gesehen hat.
Was mich an der Geschichte anfangs begeistert hat, neben dem wirklich gelungenen Cover, war der Charakter Anna. Ich wollte wissen, wie sie umgebracht wurde und weshalb sie dann zu diesem schrecklichen Monster wurde, dass alle Leute, die in ihr Haus kommen wortwörtlich zerfleischt.
Anfangs schienen Meine Erwartungen erfüllt zu werden. Cas zerbricht sich den Kopf über Anna, nachdem sie ihn am Leben gelassen hat, ABER langsam änderte sich die Richtung. Anna scheint gar nicht der schreckliche Geist zu sein, den ich erwartet hatte und es ging dann eher um anderes, das mich ehrlich gesagt nicht allzu sehr interessiert hat.
Anna fand ich also anfangs richtig interessant, aber das Mysterium dahinter kam mir einfach zu kurz.
Meine Meinung zu Cas? Naja ich fand ihn teilweise sehr humorvoll und ansonsten schein er ein recht guter Junge zu sein. Auch die anderen Charaktere wie Carmel und Thomas fand ich ganz nett, aber leider etwas zu oberflächlich.
Der Schreibstil war auch recht normal.
Manche Male ein wenig langatmig im Großen und Ganzen jedoch recht flüssig.
Man könnte sagen. dass das ganze buch irgendwie "normal" war, nichts allzu schlecht aber auch nichts überragend gut, obwohl man aus Anna wirklich noch etwas machen hätte können.

Fazit

Es hört sich irgendwie so an, als hätte mir das Buch nicht gefallen, aber dem ist nicht so, anfang war ich wirklich sehr begeistert nur zur Mitte hin fand ich es ein wenig langatmig, aber das Ende war wieder top.




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