Mittwoch, 2. Januar 2013

[Rezension] Rot wie das Meer

Eingestellt von Kate am 2.1.13
Reaktionen: 





Autor: Maggie Stiefvater
Seiten: 427
Preis: 18,95
Verlag: script5
OT: ---
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Klapptext

Jedes Jahr im November wird die Insel Thisby von Capaill Uisce heimgesucht, Meereswesen, die in Gestalt wunderschöner Pferde Tod und Verderben bringen. Schnell wie der Seewind und tückisch wie das Meer, ziehen sie die Menschen in ihren Bann. Wie viele junge Männer der Insel fiebert auch Sean Kendrick dem Skorpio-Rennen entgegen, bei dem sie auf Capaill Uisce gegeneinander antreten. Nicht wenige bezahlen dafür mit ihrem Leben. Das diesjährige Rennen aber wird sein wie keines zuvor: Als erste Frau wagt Puck Connolly, sich einen Platz in dieser Männerwelt zu erkämpfen. Sie gewinnt den Respekt von Sean Kendrick, der ihr anfangs widerwillig, dann selbstlos hilft. Schließlich fällt der Startschuss und auch diesmal erreichen viele Reiter nicht das Ziel. Ihr Blut und das ihrer Capaill Uisce färben die Wellen des Meeres rot.


Autor

Maggie Stiefvater, geboren im November 1981 in Virginia, verlebte eine nach eigenen Worten sehr chaotische aber sehr kreative und musisch geprägte Kindheit und Jugend. Nach dem College versuchte sie u.a. als Kellnerin, Zeichenlehrerin beruflich Fuß zu fassen. Doch sehr bald schon meldeten sich ihre kreativen Talente und verlangten, ausgelebt zu werden - zunächst als Musikerin und Songwriterin, dann zunehmend als bildende Künstlerin. Für ihre künstlerischen Arbeiten wurde sie inzwischen mit einigen wichtigen Preisen ausgezeichnet. Seit 2007 hat sich Stiefvater aufs Schreiben konzentriert und zählt inzwischen zu den erfolgreichsten Autorinnen der Romantasy.

Meinung

Puck liebt Thisby, die Insel auf der sie geboren wurde, obwohl jedes Jahr das grauenvolle Skorpoi-Rennen stattfindet, bei dem einige ihr Leben lassen müssen. Ihr Wunsch ist es einfach mit ihren beiden Brüdern im Haus ihrer Eltern zu wohnen, mit ihrem Pferd Dove zu reiten und die frische Luft zu genießen, doch dieser Traum wird von vielen Seiten bedroht. Um ihr Leben zu sichern muss Puck an dem Skorpio-Rennen teilnehmen und gewinnen Dazu muss sie den vierfachen Gewinner Sean Kendrick schlagen, der dieses Jahr auf jeden Fall gewinnen muss.

Ich fand die Idee von den Wasserpferden sehr interessant, doch leider wurde im Buch nicht genau beschrieben, wie sie jetzt aussehen, In meinem Kopf sehen sie aus wie normale Pferde, nur vielleicht ein wenig größer und anscheinend haben sie auch eine schleimige Haut. Doch um unter Wasser leben zu können bräuchten sie doch Kiemen und Flossen um sich fortzubewegen. Auf jeden Fall hätte es mir gefallen einfach mehr über die Capaill zu erfahren, da sie nun mal das Interessanteste und Neue im Buch waren.

Anfangs kam ich nicht gut in die Geschichte hinein, ich hielt Puck zuerst für einen Jungen, wegen dem Namen und das kam mir sehr merkwürdig vor, aber es stellte sic heraus, dass Puck nur ein Spitzname für Kate war. Wie man auf diesen Spitznamen kommt ist mir ein Rätsel, aber er passt sehr gut zu ihrer Persönlichkeit, denn Kate ist keine Dame, sondern ein freches Mädchen mit einigen schlechten Manieren, könnte man sagen.
Da mir Protagonisten mit Geschwistern immer sympathisch sind, hat mir Kate auch sehr gefallen, doch ich lernte ihren Charme erst mit der Zeit kennen.
Sean ist auch eine sehr interessante Person. Er sagt nicht viel, aber das was er sagt ist sehr überlegt und immer auf den Punkt genau. Auch wirkt er nie verlegen oder ähnliches weil er immer zu dem steht was er sagt und tut. Man könnte meinen er sei emotionslos und kalt, doch tief in seinem Inneren will spielen sich sehr wohl Gefühlte ab, die er nur nicht der ganzen Welt zeigen möchte.

Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt sehr ausgeschmückt, was an manschen Stellen hervorragend gepasst hat an anderen jedoch ein bisschen zu viel war, so wurde ein ein paar mal ein wenig langatmig, was jedoch nicht allzu schlimm war.

Schade war auch, dass es im ganzen Buch eigentlich um das Rennen geht, aber dieses sich am Ende nur in gefühlten vier Seiten anspielte. Allgemein war ich vom Ende etwas enttäuscht. Es war wunderschön, und falls ich das Buch geschrieben hätte, hätte ich auch genau so aufgehört, aber es ist ein sehr offenes Ende und leider war auch kein Epilog vorhanden. Ich hätte einfach noch zu gerne gewusst was mit Puck und Sean nach dem Rennen passiert.


Fazit



Dieses Buch ist voller Magie der Wasserpferde, die man auf jeder Seite spürt. Jedoch wird nicht viel vom Hintergrund der Pferde bekannt.
Die beiden Protagonisten sind sehr eigen und keinesfalls vom Mainstream, was sie umso sympathischer macht  und sie nicht mehr gehen lassen will. 

1 Kommentare:

BookAHOLIC on 2. Januar 2013 um 09:29 hat gesagt…

Ich hatte mir das Buch als Hörbuch geholt und hat mir auch wieder sehr gut gefallen... einfach eine tolle Autorin :-)

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