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Sonntag, 26. August 2012

[Hörrezension] Schweig still süßer Mund

Eingestellt von Kate am 26.8.12 1 Kommentare





Autor: Janet Clark
Dauer: 321 Min
Verlag: Goya libre
Gelesen von: Lisa Hagmeister
                      Katja Danowski
                      Florens Schmidt
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Inhalt:                                                                                                                                                          

Janas beste Freundin Ella ist verschwunden. Auch wenn die Polizei nicht an ein Verbrechen glaubt, steht für Jana fest: Ella würde niemals einfach so abhauen. Sie beschließt, auf eigene Faust zu recherchieren. Dabei kommen Dinge ans Tageslicht, die Jana an ihrer Freundschaft zu Ella zweifeln lassen. Und die sie in große Gefahr bringen, denn ihre Suche hat sie dem Täter nahegebracht. Zu nah ...
Das gleichnamige Buch ist im Loewe Verlag erschienen.



Autor:                                                                                                                                                          

Janet Clark, geboren 1967, lebte in England, Frankreich, Belgien und Deutschland, was ihr die Gelegenheit gab, viele unterschiedliche Menschen und ihre Geschichten kennenzulernen. Nach dem Studium arbeitete sie zunächst im Europäischen Parlament in Brüssel, dann als Universitätsdozentin, Geschäftsführerin und Marketing-Leiterin in England und Deutschland.
Schon als Kind traf man Janet Clark selten ohne Buch an, ihre ersten Geschichten schrieb sie mit zwölf Jahren. Dann folgte eine lange Pause; erst nach der Geburt ihres ältesten Sohnes begann sie wieder Geschichten zu verfassen, vorwiegend heitere Geschichten für ihre Familie.

Meinung:                                                                                                                                                     

Janas beste Freundin Ella ist plötzlich verschwunden und keine hat eine Ahnung wo sie sein mag, doch die Polizei will Jana nicht helfen. So beschließt Jana mit ein paar Freunden die Suche allein in die Hand zu nehmen und entdecken Wahrheiten, mit denen keiner gerechnet hat, besonders nicht Jana.
Elle scheint nicht die zu sein, die sie vorgibt  zu sein und Jana verliert die Hoffnung....

Da ich schon viel gutes über dieses Buch gehört habe waren meine Erwartungen sehr hoch, die aber leider nicht erfüllt wurden...
Man kann schon sagen, dass ich seit der ersten Minute auf Kriegsfuß mit dem Hörbuch stand, denn die Haupterzählstimme, die Stimme von Jana hat mir ganz und gar nicht gefallen.
Sie war so monoton und gelangweilt, hatte keine Höhen und Tiefen, es war einfach schlimm das anzuhören.

Natürlich war so auch mein Eindruck von Jana etwas ins Negative gezogen, aber auch ihre Taten erwiesen sich nicht immer als intelligent, so hatte ich das Gefühl, dass sie irgendwie dumm war und als ich hörte, dass sie sitzengeblieben war, verstärkte das nur noch meinen Eindruck, doch als zum Schluss ihre Vergangenheit aufgedeckt wurde konnte ich sie besser verstehen, trotzdem war sie mir nicht ganz sympathisch.
Auch die anderen Charaktere hatten mir zu wenig Tiefe und Charakter, leider.

Der Plot war eigentlich ziemlich gut, ich habe nie eine genaue Ahnung gebhabt, wer der Entführer sein mag, denn ich habe einfach alle verdächtigt, so war auch der wahre Entführer bei meinen Verdächtigen dabei, aber im Laufe des Buches, wird es schon ziemlich klar, wer der Entführer ist.
Die Geheimnisse die Jana lüftet waren allesamt miteinander verknüpft und naja, manchmal wusste ich es schon früher als Jana, und das war dann auch ein wenig negativ, aber insgesamt waren die Enthüllungen schon sehr überraschend und einleuchtend.

Das Ende hat mir sehr gefallen, denn solche Art von Enden liebe ich.
Es ist irgendwie offen, aber irgendwie auch nicht.^^


Fazit:                                                                                                                                                           



Wäre die Stimme nicht gewesen hätte mir das Hörbuch wesentlich besser gefallen, denn der Plot war nicht schlecht, spannend und geheimnisvoll, wenn auch an manchen Stellen ein wenig vorhersehbar.
An den Charakteren hätte man Meiner Meinung nach noch feilen müssen, aber insgesamt, eine recht solide Geschichte


Donnerstag, 7. Juni 2012

[Rezension] Sommerfalle

Eingestellt von Kate am 7.6.12 0 Kommentare

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Autor: Debra Chapton
Seiten: 381
Preis: 12,99 Euro

Verlag: IVI
Originaltitel: Egde of Escape
Broschiert
Einzelband
-kaufen-
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Inhalt:

Tu das nicht, mach dies nicht, sitz still, komm her – Regeln über Regeln bestimmen den Alltag von Eddie. Er wächst mit seiner Mutter auf, zerrissen zwischen Sehnsucht und Hass. In der Schule beachtet ihn niemand. Darum bemerkt auch niemand sein besonderes Interesse an Rebecca. Um sie ganz für sich zu haben, entführt er sie und versteckt sie in einer Waldhütte, um mit ihr nach seinen Regeln zu spielen. Damit beginnt für Rebecca ein wahrer Albtraum. Sie kann sich befreien und fliehen. Doch dann begeht sie einen Fehler und wird wieder gefangen. Je öfter Rebecca glaubt, ihrem Peiniger entkommen zu sein, desto tiefer gerät sie in seine Fallen. Und selbst als sie bewusstlos ins Krankenhaus eingeliefert wird, scheinbar gerettet, wartet er schon an ihrem Bett, um da zu sein, wenn sie aufwacht …

Autor:

Debra Chapoton arbeitet als Lehrerin und Schriftstellerin in Michigan/USA. Ihr Thriller »Sommerfalle«, den sie zunächst in Eigenregie veröffentlichte, wurde in Amerika zum eBook-Bestseller. Weiteres zur Autorin unter: www.edgeofescape.blogspot.com











Meinung:

Becky ist gerade mit ihrer besten Freundin Shoppen und im nächsten Moment wacht sie in einem fremden Bett auf, gefesselt. Sie wurde entführt, das wird ihr schnell klar, doch sie kann sich an nichts erinnern, sie weiß nur, sie muss hier weg. Bald auch schon schafft sie es sich zu befreien und rennt so schnell es geht weg, doch sie weiß nicht wo sie ist und es scheinen keine Menschen in der Gegend zu wohnen. Bald tappt sie in die nächste Falle, die ihr Entführer ihr gestellt hat, sie befreit sich und wird wieder gefangen genommen......

Ich muss ehrlich sagen, ich bin enttäuscht von diesem Buch, aber fangen wir erst mal positiv an.

Das Buch besteht aus mehreren Handlungsträngen, der gegenwart, der Zukunft und einigen Flashbacks von Becky und ihrem Entführer Eddie. Das hat mir sehr gut gefallen, denn dadurch lernt man die Charaktere besser kennen, und es wird eine Art Spannung erzeugt, da man schon die Zukunft gesehen hat, diese einen jedoch täuscht, wie ma aber erst zum Schluss bemerkt. Gegen Ende des Buches fließen diese Zukunft und Gegenwart ineinander und das hat mir auch sehr gefallen.

Was ich auch gutfand, war die Gedankenwelt von Eddie. Er schien mir ein wenig verrückt, wie es sich für einen Entführer gehört, war dennoch normal und ich hatte durchaus Verstandiss für ihn, wegen seiner schweren Vergangenheit und seiner Mutter. Er tat mir ehrlich gesagt richtig Leid.

Der Schreibstil hat mir auch recht gut gefallen, obwohl er in der dritten Person geschrieben wurde, hatte ich überhaupt keine Probleme, mein Leseflusswurde nicht beschränkt.

Ok und nun zum, leider, negativen.
Vielleicht haben einige von euch oben gedacht "Was? Warum erzählt sie uns, wer der Entführer ist? Das ist ja der größte Spoiler überhaupt!", aber nein, das ist er nicht, denn man erfährt schon in den ersten 20 Seiten, dass Eddie der Entführer ist. Ich fand das sehr schräg und dadurch wurde der Geschichte, die durchaus Potential hatte, viel genommen. Aber man kann darüber hinwegsehen, denn vielleicht wollte die Autorin ja einfach mal was neues ausprobieren und schließlich kann man die Geschichte ja trotzdem noch spannend machen, durch Verfolgungjagden, falschen Spuren oder ähnliches, aber nein, nichts von alldem tauchtauf. Ich will jetzt nichts sagen, wie die "Polizei" Becky gefunden hat, aber es war nicht schwer.
So kam für mich nur ein kleines bisschen Spannung vor und das reicht definitiv nicht für einen Thriller.


Fazit:

Eine Story mit durchaus Potential: "Mädchen wird verfolgt und der Entführer ist immer einen Schritt voraus und sie tappt in all seine Fallen". Doch diese wurde zerstört.
Sehr gut aufgebauter Antagonist, falls man das in dem Fall überhaupt sagen kann, aber die anderen Charaktere, waren mir zu oberflächlich. Auch die Idee mit den mehreren Handlungsträngen hat mir sehr zugesagt, wie auch der Schreibstil.
Zuletzt muss ich jedoch bemängeln, dass so gut wie keine Spannung vorhanden war und ein Thriller ohne Spannung ist kein Thriller.

Montag, 28. Mai 2012

[Rezension] Lying Game

Eingestellt von Kate am 28.5.12 58 Kommentare
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Autor: Sara Shepard
Seiten: 314
Preis: 8,99 Euro
Verlag: cbt
Originaltitel:The Lying Game 1
Broschiert
-kaufen-
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Inhalt:

Ein Zwilling verschwindet – ein tödliches Spiel beginnt ...

Kurz vor ihrem 18. Geburtstag macht Emma via Facebook eine überraschende Entdeckung: Sie hat eine eineiige Zwillingsschwester! Doch noch bevor sie Sutton treffen kann, erhält sie die mysteriöse Nachricht, dass ihre Schwester tot ist – und sie ihre Rolle übernehmen soll. Der Beginn eines gefährlichen Lügen-Spiels: Aus Emma wird Sutton, um herauszufinden, was wirklich geschehen ist. Dabei übernimmt sie nicht nur Suttons Leben als makelloses Upperclass- Girl, die teuflischen Glamour-Freundinnen und Boyfriend Garret – sondern gerät auch in tödliche Gefahr. Denn nur der Mörder weiß, dass Emma nicht Sutton ist ...

Autor:

Sara Shepard hat an der New York University studiert und am Brooklyn College ihren Magisterabschluss im Fach Kreatives Schreiben gemacht. Sie wuchs in einem Vorort von Philadelphia auf, wo sie auch heute lebt. Ihre Zeit dort hat die „Pretty Little Liars“-Serie inspiriert, die in 22 Länder verkauft wurde und die, ebenso wie ihre neue Reihe "Lying Game", zum New York Times Bestseller wurde. Inzwischen werden "Pretty Little Liars" und "Lying Game" mit großem Erfolg als TV-Serien bei ABC ausgestrahlt.  







Meinung:

Emma hat es wahrlich nicht leicht. Als Waise wird die ständig von Pflegefamilie zu Pflegefamilie geschickt, doch das hat bald, ein Ende, denn in wenigen Monaten wird sie 18 und kann für sich selbst sorgen. Darauf freut sich Emma schon seit Jahren, doch dann entdeckt sie etwas unfassbares, sie scheint eine Zwillingsschwester zu haben! Getrieben vom Gefühl eine richtige Familie zu haben setzt sie sich mit ihrer vermeintlichen Zwillingsschwester Sutton per Facebook in Verbindung und prompt machen sie ein Treffen aus, doch Sutton ist nicht aufzufinden. Chon bald wird sie von Suttons Freunden entdeckt, die sie für Sutton halten. Emma spielt das Spiel mit, nur solange bis Sutton wieder auftaucht, aber sie taucht nicht auf....

Zuallererst möchte ich sagen, dass Sara Shepard etwas außergewöhnliches gemacht hat, denn die Geschichte ist nicht aus Emmas Sicht erzählt, sondern aus Suttons. Sie ist eine Art Geist und "schwebt" über Emma und wenn Emma nichts sieht sieht sie auch nichts. Auch hat Sutton beinahe all ihre Erinnerungen verloren und kann sich nicht mehr an ihre Freundinnen erinnern und weiß nicht warum sie sich angefreundet haben, doch bald findet sie heraus, dass sie tot ist,doch leider kann sie es Emma nicht sagen. ich für meinen Teil fad es komisch, dass das Buch aus Suttons Sicht geschrieben wurde, denn es war irgendwie eine Mischung aus der Ich- Erzähperspektive und aus der Er- Perspektive. Ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber etwas sehr Originelles.

Als nächstes erst mal ein riesiges Lob an den, der das Cover gestaltet hat! Es sieht sehr geheimnisvoll aus und macht richtig Lust das Buch zu lesen, ein wahrer Eyecatcher! Und das Mädchen passt auch noch wunderbar zu Emma/Sutton.

Die Geschichte ist auch sehr spannend, Zwillingsschwester schlüpft in die Rolle der Schwester und muss den Mord aufklären, doch die habe ich zuvor schon in einem Manga gelesen und war etwas skeptisch, weil ich dachte es wäre vielleicht kopiert, aber dem war nicht so, es war eine ganz andere Geschichte nur auf der gleichen Basis. Auf jeden Fall hat mir diese Basis wahnsinnig gut gefallen.

Emma muss einem einfach sympathisch sein, sie ist einfach der Inbegriff eines lieben Mädchens uns somit das komplette Gegenteil von Sutton, die richtig fies gewesen ist und sich somit auch viele Feinde gemacht hat, jeder ist also verdächtig und so habe ich alle im Buch auch behandelt, verdächtig.
Alle, bis auf Ethan.
Ethan ist ein geheimnisvoller Junge, der keine Freunde zu haben scheint und gerne Gedichte liest und sich die Sterne ansieht, nicht Suttons Typ, aber dafür Emmas, nur sie muss ja Sutton spielen, aber das hält sie nicht davon ab Ethan zu mögen...

Ja länger Emma Suttons Leben spielt, desto mehr schreckt Emma von Sutton zurück, denn sie und ihre Freunde sind mehr als nur gemein, sie spielen ein gefährliches Spiel, sogar lebensgefährlich und Sutton schien ihre Anführerin gewesen zu sein.

Die Suche nach dem Mörder ist sehr verwirrend. Emma hat einen Verdacht und der scheint auch ganz plausibel zu sein, doch dann auf einen Schlag passte er nicht mehr und man muss wieder ganz von Vorne anfangen und so endet dieser Teil. Man ist dem Mörder also noch nicht auf die Schliche gekommen.


Fazit:



Lying Game überzeugte mit einem ungewöhnlichen Schreibstil und einer sehr potentialreichen Grundstory. Bis zum Ende hin hat man nicht die geringste Ahnung wer der Mörder sein könnte und das macht Lust auf den zweiten Band.

Montag, 7. Mai 2012

[Rezension] Numbers- Den Tod im Griff

Eingestellt von Kate am 7.5.12 1 Kommentare
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Autor: Rachel Ward
Seiten: 310 Seiten
Preis: 13, 95 Euro
Verlag: Chicken House
Originaltitel: Numbers: Infinity
Klappbroschur
3. Teil einer Trilogie
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Inhalt:

2030 - Adam ist kein Unbekannter mehr. Seit er versucht hat, die Menschen vor der bevorstehenden Katastrophe zu warnen, weiß jeder von seiner Gabe. Denn wenn Adam in fremde Augen schaut, kann er das Todesdatum seines Gegenübers sehen. Und genau das macht ihn zum Objekt der Begierde von Saul und seinen Männern. Um Adam unter Druck zu setzen, entführen sie Sarahs Tochter Mia. Adam bleibt nur eins: Er muss so tun, als wäre er zur Zusammenarbeit bereit. Denn noch ahnt niemand, dass auch Mia eine unheimliche Gabe besitzt. Und die kann zu ewigem Leben verhelfen ...


Autor:

1964 geboren, wuchs Rachel Ward in der Grafschaft Surrey südlich von London auf und studierte Geografie in Durham. Erst mit 40 Jahren widmete sie sich dem Schreiben. Auf Anhieb landete ihr Debüt „Numbers“ auf zahlreichen Nominierungslisten englischer Jugendbuchpreise. Rachel Ward lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Bath, England.








Meinung:

Adam, seine Freundin Sarah wohnen mit ihrer Tochter Mia und Sarahs Brüdern in einer kleinen Siedlung und beginnen sich gerade heimisch zu fühlen, als sie von mysteriösen Motorradfahren angegriffen werden, die sie zwingen mit ihnen zu kommen. Sie versuchen sich zu wehren, doch letztendlich werden Adam, Sarah und Mia verschleppt und in ein unterirdisches Labor gebracht.
Der Anführer der Gruppe Saul, behauptet nur Gutes zu wollen und mit Adams Hilfe, den Tod anderer Menschen erkennen zu können, die Welt zu verbessern und Menschen zu retten, doch irgendwas stimmt mit seiner Zahl nicht, denn sie flimmert, wie die von Mia. Was ist sein Geheimnis und was hat er wirklich mir Adams kleiner Familie vor?

Zuallererst möchte ich sagen, dass ich den ersten und zweiten Band noch nicht gelesen habe, aber die Geschichte trotzdem vollauf verstehe. Der erste Band liegt hier schon bereit gelesen zu werden.

Der Schreibstil der Autorin ist meiner Meinung nach perfekt für dieses Buch, super spannend und keinerlei Details, sodass die Geschichte flüssig zu lesen war und mir der Einstieg sehr leicht fiel.

Und nun zum Plot.
Ich bin einfach sprachlos, wirklich.
Es war grausam und spannend, ja so lässt sich das am besten beschreiben.
Was die Leute da im Labor gemacht haben, war zum Teil echt unmenschlich und grausam, aber auch verständlich, und das ist es, was die Geschichte so fasziniert gemacht hat, dass man sogar die "Bösen" verstanden hat.

Die Idee an sich war natürlich auch genial, die Fähigkeiten von Adam und den anderen waren sehr unterschiedlich, manche mehr manche weniger brauchbar, aber allesamt faszinierend.
Ich könnte mir das Buch richtig gut als Film vorstellen.

Die Charaktere waren alle besonders und in ihrer Art sympathisch, naja, bis auf Saul, der war die Grausamkeit in Person.
Ich konnte Adam nur allzu gut verstehen, den Drang seine Familie zu beschützen und alles andere auszublenden und auch Sarah ging es so.
Die Person, die mich jedoch am meisten begeistert hat war Mia, das kleine 2-jährige Mädchen, und doch hat sie die Erfahrungen gemacht, die man keinem Kind zumuten kann, doch sie ist stark, stärker als manche Erwachsenen.

Das Ende war nun WOW.
Unerwartet, schrecklich und spannend, wie das ganze Buch.


Fazit:



Numbers- Den Tod im Griff überzeugte vollkommen, geniale Idee, sympathische und besondere Charaktere, spannender Plot und fantastisches Ende.


Reihe:

Numbers- Den Tod im Blick
Numbers- Den Tod vor Augen
Numbers- den Tod im Griff

Mittwoch, 18. April 2012

[Rezension] Ich. Darf. Nicht. Schlafen

Eingestellt von Kate am 18.4.12 1 Kommentare

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Autor: S.J. Watson
Seiten: 464
Preis: 14,95 Euro
Verlag: Scherz
Originaltitel: Before I go to sleep
Broschiert
-kaufen-
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Inhalt:


Ohne Erinnerung sind wir nichts. Stell dir vor, du verlierst sie immer wieder, sobald du einschläfst. Dein Name, deine Identität, die Menschen, die du liebst alles über Nacht ausradiert. Es gibt nur eine Person, der du vertraust. Aber erzählt sie dir die ganze Wahrheit?
Als Christine aufwacht, ist sie verstört: Das Schlafzimmer ist fremd, und neben ihr im Bett liegt ein unbekannter älterer Typ. Sie kann sich an nichts erinnern. Schockiert muss sie feststellen, dass sie nicht Anfang zwanzig ist, wie sie denkt sondern 47, verheiratet und seit einem Unfall vor vielen Jahren in einer Amnesie gefangen. Jede Nacht vergisst sie alles, was gewesen ist. Sie ist völlig angewiesen auf ihren Mann Ben, der sich immer um sie gekümmert hat. Doch dann findet Christine ein Tagebuch. Es ist in ihrer Handschrift geschrieben und was darin steht, ist mehr als beunruhigend. Was ist wirklich mit ihr passiert? Wem kann sie trauen, wenn sie sich nicht einmal auf sich selbst verlassen kann?




Autor:

S.J. Watson wurde in den Midlands geboren, lebt in London und hat viele Jahre für den staatlichen britischen Gesundheitsdienst (NHS) gearbeitet. 2008 wurde S.J. Watson in das Studienprogramm Kreatives Schreiben der Faber Academy aufgenommen. >Ich. Darf. Nicht. Schlafen.< erscheint weltweit in über 30 Sprachen und wird in Hollywood verfilmt.








Meinung:

Christine wacht auf und ist entsetzt, denn sie hat anscheinend mit einem verheirateten Mann geschlafen, der viel älter ist als sie! Doch bald stellt sich herraus, dass Christine die Ehefrau von diesem Mann ist, den sie nie zuvor gesehen hat. Klar glaubt sie ihm zuerst nicht, doch sie muss der Wahrheit ins Gesicht sehen, sie ist 47 und leidet an einer schlimmen Form der Amnesie, einer bei der sie jeden Tag aufs neue alles vergisst...
Es gibt nur noch zwei Menschen in ihrem Leben, ihr Mann Ben, und ihren Arzt Dr. Nash, der ihr verrät, dass sie ein Tagebuch führt. Natürlich liest sie es sich sofort durch und erfährt Schreckliches...

Die Geschichte fängt sofort hochspannend an, ist ja nur natürlich bei der genialen Idee.
Auch ist der Schreibstil von S.J. Watson sehr spannend, sodass man wirklich schon von der ersten Seite an gespannt auf das Buch ist.
Das Buch ist in drei Teile gegliedert
"HEUTE" "DAS TAGEBUCH" und "HEUTE"

Man liest sich also mit Christine zusammen ihr Tagebuch durch und es ist so wie eine Rahmenhandlung, denn die Geschichte im Tagebuch ist kein normaler Eintrag sondern eine ganze Geschichte, die sich hunderte Seiten lang zieht und immer wieder findet Christine etwas über ihre Vergangenheit heraus.
Machmal war es ein wenig "nervend" immer wieder das gleiche zu lesen, da es ja für Christine an jedem Tag etwas neues war, aber für den Leser natürlich nicht.
Man weiß am Ende des Tagebuches wirklich schon ne Menge, doch bei weitem nicht alles, man kann sagen, an der spannendsten Stelle bricht das Tagebuch ab und wir landen im heute.

Christine war mir zwar sympathisch, doch immer ein bisschen kalt, da sie ja eigentlich keine richtige Persönlichkeit hatte. Wie kann man denn auch, wenn man so eine Krankheit wie sie hat.
Trotzdem kann an sagen, dass sie stark ist, sehr stark, denn die meisten wären wahrscheinlich in ihrer Situation verrückt geworden und das ist sie ein paar man auch fast geworden.

Der dritte Teil das "HEUTE" war ein Showdown, wie ich ihn selten erlebt habe.
Am Schluss änderte sich nochmal alles, und ich meine komplett alles.
Ich konnte es gar nicht fassen, denn das Grundgerüst der Geschichte wurde einfach so umgeworfen als wäre es nichts, es war einfach nur ein Schock, aber ein positiver.





Fazit:

S.J.Watson hat bei diesem Buch nur wenig falsch gemacht.
Eine Idee, die jeden aufmerksam macht, ein spannender Scheibstil, durchdachter Aufbau und ein absolut überraschendes Ende. Nur die vielen Wiederholungen, die gemacht wurden, wegen der Amnesie waren ein wenig störend.

Dienstag, 21. Februar 2012

[7 Days 7 Books; 2] Die Wahrheit über Alice

Eingestellt von Kate am 21.2.12 1 Kommentare


Autor: Rebecca James
Seiten: 318
Preis: 8,99 Euro
Verlag: Rowohlt
Originaltitel: Beautiful Malice
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Inhalt:

Als Alice sie zu ihrer Geburtstagsparty einlädt, ist Katherine mehr als überrascht. Die schöne, strahlende Alice, das beliebteste Mädchen der Schule, will mit ihr feiern? Dabei ist Katherine eine Einzelgängerin, die sich von allen fern hält, damit keiner ihr Geheimnis erfährt: Niemand soll wissen, was mit Rachel, ihrer kleinen, talentierten Schwester, passiert ist. Vor Katherines Augen, die nichts tun konnte, um ihr zu helfen. Katherine erlebt die Party wie im Rausch, Alice weicht nicht mehr von ihrer Seite. Doch nach und nach wird Alice immer merkwürdiger. Selbstsüchtiger. Grausamer. Bald entdeckt Katherine, dass ihre neue Freundin nach eigenen Regeln spielt…

Autor:

Rebecca James, geboren 1970, hatte beruflich nie viel Glück. Sie brach das Studium ab, arbeitete als Kellnerin, reiste um die Welt und ließ sich schließlich mit ihrem Mann in Armidale nördlich von Sydney, Australien, nieder. Dort bauten die beiden ein Küchengeschäft auf. Rebecca bekam vier Söhne und schrieb nebenbei. An dem Tag, als das Familienunternehmen bankrott ging, erhielt Rebecca ein Angebot für ihr erstes Buch. Inzwischen wurde «Die Wahrheit über Alice» weltweit in 36 Länder verkauft.







Cover:

Das Cover sieht an sich sehr schön aus mit den Rosenblüten, die das Bild geheimnisvoll wirken lassen und mit dem Mädchen, das schläft, doch ich finde, es passt irgendwie nicht zum Buch, auch der Titel ist meiner Meinung nach nicht allzu passend, denn Alice ist nicht die Hauptperson.
Das Originalcover gefällt mir auch nicht besonders, denn es ist zu schlicht und man erkennt gar nicht, dass es sich dabei um einen Thriller handelt.
Doch der Titel "Beautiful Malice" finde ich ein kleinen wenig besser.






Meinung:

Wow, bin ich aufgewühlt...

Katherine ist sehr in sich gezogen und würde das ganze Highschool Leben gerne ohne Freunde und Partys verbringen, doch eines Tages wird sie von der beliebten und aufbrausenden Alice gefragt, ob sie denn zu ihrer Party kommen würde. Eigentlich wollte Katherine das nicht, doch Alice schien darauf zu bestehen, also ging sie hin. Nach und nach verfällt Katherine Alices Charme und sie werden mit Robbie zusammen ein Dream Team. Alles scheint perfekt zu sein, doch Alice verhält sich zunehmend seltsamer und Katherine bekommt es mit der Angst zu tun.

Gleich zu Anfang merkt man, dass es sich um eine Art doppelte Rahmenhandlung handelt, es warden also drei Geschichten erzählt. In der einen wird die Zeit von Katherine mit ihrer kleinen Tochter Sarah beschrieben, in der anderen die Geschichte von Katherine und ihrer kleinen Schwester Rachen und dann gibt es noch die Haupthandlung von Katherine und Alice. Ich fand es etwas schwr zu lesen, denn gerade als man in einer der drei Geschichten drinnen war, kam ein Tausch und ich wusste manchmal gar nicht in welcher Geschichte ich mich nun befand.

Katherine als Hauptcharaktere fand ich sehr angenehm. Sie war einerseits schüchtern, andererseits auch stark und loyal gegenüber ihrer Freundin Alice. Sie hat sich im Laufe der Handlung sehr schön weiterentwickelt und ist am Ende eine sehr starke und souveräne Frau geworden.
Zu Alice werde ich später noch etwas sagen. Meiner Meinung nach waren alle Charaktere ziemlich gut gestaltet, doch mir hat bei vielen irgendwie das gewisse etwas gefehlt, sodass sie manchmal unecht wirkten.

Meiner Meinung nach hat sich die Autorin wirklich große Mühe beim Aufbau der Geschichte gemacht, denn es ist denke ich wirklich schwierig diese Struktur mit den drei Handlungssrängen aufzubauen und fortzusetzten. Es gab ein Kapitel, das wurde statt in der Ich-Form in der Du-Form geschrieben und das hat so richtig gepasst.

Ein wenig Romantik kam auch vor und es war richtig süß. Da es erst ziemlich am Ende kam, sage ich nicht wer mit wem, aber ich sage, dass es richtig zwischen den beiden gefunkt hat. Ich liebe dieses Pärchen, denn sie haben einfach richtig gut zusammengepasst und konnten nicht eine Sekunde ohne den anderen sein. Sie waren einfach richtig richtig glücklich, aber dann kam Alice...

Ja, über Alice könnte ich ein ganzes Buch schreiben. Aus der Inhaltsangabe konnte man ja schon entnehmen, dass mit der irgendwas nicht stimmen konnte, doch dass sie soooo verkorkst war hätte ich nicht gedacht.
Zum Schluss wird ja auch erklärt warum sie dies und das getan hat, doch ich empfinde kein Mitleid mit ihr, nein, ich hasse sie einfach abgrundtief. Sie hat einfach alles zerstört, was zerstört werden konnte. Gibt es wirklich jemand der so abstoßend, abscheulich, gefühllos aber auch nett, witzig und charmant sein kann? Mir hat Alice am Ende auch richtig Angst eingejagt, denn Verrückte sind die gefährlichsten.

Das Ende hat mir sehr gut gefallen, denn es war bei weitem kein Happy End, aber auch kein Sad End, es war etwas dazwischen und ich habe es Katherine so richtig gegönnt, was sie zum Schluss bekommen hat, doch leider können wir es nicht mehr nachverfolgen wie es weitergehen wird.

Fazit:



aufregende Geschichte, doch anfangs etwas langatmig


Sonntag, 29. Januar 2012

[Rezension] Erebos

Eingestellt von Kate am 29.1.12 1 Kommentare
Autor: Ursula Poznanski
Dauer: ca. 460 min
Preis: 19,95 Euro
Leser: Jens Wawrczeck
Verlag: Hörverlag
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Inhalt:

In einer Londoner Schule wird ein Computerspiel herumgereicht – Erebos. Als Raubkopie geht es von Hand zu Hand und wer es spielt, kommt nicht mehr davon los. Dabei sind die Spielregeln äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance, Erebos zu spielen. Er darf mit niemandem darüber reden und muss immer allein spielen. Und - wer gegen die Spielregeln verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann das Spiel auch nicht mehr starten. Merkwürdig ist aber, dass die Aufgaben, die Erebos stellt, nicht in der Welt von Erebos, sondern in der Wirklichkeit ausgeführt werden müssen. Die Fiktion des Spiels und die Realität verschwimmen auf irritierende Weise.

Autor:

Ursula Poznanski wurde 1968 in Wien geboren und begann nach einem abwechslungsreichen Schul- und Studienleben als Redakteurin bei einem medizinischen Fachverlag, für den sie immer noch tätig ist.
Seit 2003 veröffentlicht sie sehr erfolgreich Kinderbücher, für die sie u.a. mit dem Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Wien ausgezeichnet und für den Österreichischen Kinder- und Jugendliteraturpreis nominiert wurde.






Cover:

Das Cover sieht wirklich sehr cool aus.
die weiße Farbe lässt es aussehen als wäre es alt und gebraucht und das Auge in der Mitte, das dich ansieht, lässt dich ein wenig erschaudern. Man sieht sofort, dass es sich um einen Thriller handeln muss.

Meinung:

Sofort als ich die Inhaltsangabe gelesen habe, dachte ich mir "Ich muss es haben".
Die Idee hinter der Geschichte ist einfach einzigartig genial.
Ein Spiel, das in die Wirklichkeit eindringt und das dich nicht mehr loslässt.

Die ersten paar Sätze waren irritierend und ich wusste gar nicht wer da sprach, doch eins wusste ich. Diese Person war gefährlich. Ich bekam wirklich eine Gänsehaut, denn das was er sagte passte so gut zu der Stimme und ich hatte da schon ein wenig Schiss, doch danach fing die eigentliche Geschichte an.

Anfangs ging es ein wenig schleppend voran, da ich ja schon weiß "was" in der Schule rumgereicht wird, doch Nick, die Hauptperson wusste es halt nicht. Als Nick endlich mit dem Spiel anfing, war ich ganz erstaunt, denn ich hatte etwas völlig anderes erwartet, aber es war trotzdem sehr gut, eigentich viel besser als das was ich mir vorgestellt hatte. Nick dufte sich einen Avatar erstellen und mit dem in der Welt von Erebos kämpfen und Level aufsteigen.

Eigentlich war es ein ganz normales Kampf Spiel, doch mit sehr vielen kleinen Sachen, die dir wirklich Angst machen.
Zum Beispiel hatten die Leute im Spiel zu allen Fragen die passenden Antworten, doch man kann so was doch unmöglich programmieren oder?
Auch wird der Bildschirm manchmal schwarz und man kann erst weiterspielen, wenn man einen Auftrag erledigt hat, doch woher kann ein Spiel das wissen?
Das Spiel scheint überall zu sein und alles zu sehen.....

Ja an manchen Stellen hatte ich RICHTIG Angst. Ich fühlte mich sogar manchmal beobachtet.
Einerseits wollte ich, dass Nic´k mit dem Spielen aufhörte, doch andererseits wollte ich unbedingt wissen, was dahintersteckt und wer diese merkwürdige Person am Anfang war, denn die meldete sich auch mehrmals kurz zu Wort, doch man wurde nicht schlau aus ihr.

Die Stimme von Jens Wawrczeck war einfach fantastisch gruselig!
Ich kann gar nicht beschreiben wie perfekt er Erebos gelesen hat. Man hätte einfach keinen besseren finden können.

Das Ende war einfach unglaublich........
Ich bin sprachlos........

Fazit:

Spannend und gruselig mit einem großen Geheimnis!


Sonntag, 15. Januar 2012

[Rezension] Bodyfinder

Eingestellt von Kate am 15.1.12 0 Kommentare
Autor: Kimberly Derting
Seiten:343
Preis: 16,95 Euro
Verlag: Coppehrath
Originalsprache: Englisch
Originaltitel: The Bodyfinder
Genre: Thriller, Romanze

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Teil einer Reihe:
Fortsetzung







Inhalt:

Die 16-jährige Violet kann tote Menschen anhand von Echos aufzuspüren, die diese im Diesseits zurücklassen. Violet hört, riecht und fühlt diese Echos. Für sie ist diese Gabe weniger ein Geschenk als ein beunruhigendes Ärgernis. Als dann jedoch ein Serienkiller die kleine Stadt heimsucht, in der sie mit ihrer Familie lebt, und dem Killer immer mehr Mädchen zum Opfer fallen, wird Violet bewusst, dass sie die Einzige ist, die ihn aufhalten kann. Mithilfe ihres besten Freundes Jay nimmt sie seine Spur auf. Doch dann verlieren sich Violet und Jay in den zwischen ihnen aufkeimenden romantischen Gefühlen und sie merken nicht, wie nahe sie dem Mörder bereits gekommen sind ... bis Violet selbst zu seiner Beute wird

Autor:


 
Cover:
 
Das Cover ist sehr geheimnisvoll und man sieht ihm gleich an, dass es kein kitschiger Fantasyroman ist. Eigentlich wurde ich durch das dunkle Cover und den interessanten Titel auf das Buch aufmerksam.Ich weiß zwar nicht. ob das orangene "Blatt" etwas zu bedeuten hat, aber es sieht einfach cool aus.
Das deutsche Cover wurde vom Originalcover übernommen, nur die Farbe des "Blattes" hat sich geändert.
 
 
 
Meinung:
 
Es war nicht so wie ich gedacht habe.
Wegen der Inhaltsangabe habe ich gedacht, das Violet zum Opfer wird und Jay sie retten muss, aber dem war nicht so.
Auch habe ich mich auf einen echt gruseligen Thriller eingestellt, aber auch das ist nicht passiert.
Man könnte sagen, ich habe mich im Buch getäuscht, aber auch wenn ich andere Erwartungen gehabt habe, fand ich es wirklich gut.
 
Die Gabe Tote aufzuspüren ist sehr interessant und so was lese ich zum ersten mal.
Violet war mir gleich sympathisch und auch Jay gefiel mir recht gut.
Die Beziehung der beiden war einfach Zucker, mehr kann man dazu nicht sagen, außer, dass sie mich das ein oder andere Mal zum schmelzen gebracht haben^^.
Ihr werdet es auf jeden Fall lieben!
 
Das Buch hat mehr Romanze gehabt, als ich erwartet hatte, aber mich hat es nicht gestört, schließlich liebe ich ja Romantik. Nur schade war, dass der Horror auf den ich mich gefreut habe, ein wenig zu kurz kam. Immer wenn ich dachte "Jetzt ist Violet dran!" kam doch etwas (Jay) dazwischen und sie wurde gerettet.
 
Schon bald findet Violet die erste Leiche und zwar im See, bei einer Strandparty.
Sie konnte sich noch nicht ganz vom Schock erholen, da wurde auch schon die zweite und die dritte und vierte Leiche gefunden. Eins war klar, ein Mörder lief herum und hatte es auch Mädchen in ihrer Umgebung abgesehen. Von nun an erlaubten ihre Eltern ihr keinen Schritt mehr alleine aus dem Haus, doch Violet ist die einzige, die den Mörder ausfindig machen kann anhand seines "Echos".
Sie beschließt den Jäger zu jagen...
 
Besonders gut fand ich, dass manche Kapitel aus der Sicht der Mörders geschrieben wurde, was einen dunklen Touch lieferte.
Es war interessant zu lesen, was einem "Verrückten " so durch den Kopf ging.
 
Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und ich fand auch das Format genau richtig. Bei den meisten Büchern gibt es ca. 30 Zeilen je 10 Wörter, aber bei dem Buch etwas weniger, was für mich sehr angehen war.
 
Das Ende ist rund und es gibt keinen Cliffhanger.
Der Mörder wurde geschnappt und die Welt ist in Ordnung, weshalb ich mir nicht vorstellen kann was in der Fortsetzung noch passieren wird. Wahrscheinlich was ganz neues. Ich freue mich jedenfalls schon drauf!
 
 
Fazit:
 
Überraschend romantisch für einen Thriller!
 


Vielen Dank an den Coppenrath Verlag für die Bereitstellung dieses tollen Buches!

Mittwoch, 21. September 2011

[Rezension] Der Mädchenmaler

Eingestellt von Kate am 21.9.11 2 Kommentare
Steckbrief:

Autor: Monika Feth
Seiten: 383
Sprache: Deutsch
Preis:7,90 Euro
Vorgänger: Der Erdbeerpflücker
Nachfolger: Der Scherbensammler
Verlag: cbt
Leseprobe







Inhalt:

 An die Freundin ihres neuen Mitbewohners, Ilka, kommen Jette und Merle nicht wirklich heran. Dann verschwindet sie plötzlich spurlos.
Die Polizei tappt im Dunkeln.
Jette beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln-
und kommt bald einem dunklen Kapitel in Ilkas Vergangenheit auf die Spur.
(Rückentext)

Meinung:

Es gibt eigentlich nur einen einzigen negativen Punkt in diesem Buch, das Ende.
Für mich kam der Schluss zu abrupt, da ich gern noch genauer gelesen hätte wie alles vor sich ging.
Ich hab nochmal nachgesehen, in den letzten 2-3 Seiten, wird sie befreit und dann Happy End.

Ok, jetzt aber zum guten Teil.
Da ich den ersten Teil nicht gelesen habe, und somit die Charaktere noch nicht kannte, viel es mir am Anfang schwer den Sichtwechsel nachzuvollziehen. Aber nach den ersten zwei Kapiteln fand ich den am Anfang ungewohnten Sichtwechsel einfach nur toll.
Man lernt alle Personen genauer kennen und schließt sie alle ins Herz.
Ja, alle, sogar den "Bösen".
Der Wechsel bietet einem auch die Chance, weiterzudenken als die Hauptperson Jette( Ich Erzählerin), da man die Ermittlungen der anderen auch kennt, so ist es ein Spaß herauszufinden, wie Jette auf die richtige Spur kommt, die man selbst schon kennt.

Wie ich obern schon erwähnt habe, fand ich alle Charaktere spitze.
Ich fand sie allesamt glaubwürdig, weil die Autorin auch jede tat logisch erklärt hat, sodass man der Story einfach Folgen kann, was bei einem Thriller/Krimi besonderst wichtig ist.
Ich kann es nicht glauben, aber ich fand sogar den Bösen Charakter, Ruben; toll!
Ich kann seine Taten nachvollziehen und er tut mir sehr leid, für alles was er durchstehen musste.
Leider erfährt man nichts genaueres mehr über ihn, aber vielleicht kommt er ja in den nächsten Bänden noch vor!
Mein allerliebster Charakrter war jedoch jemand anderes. Eigentlich nur eine Nabenperson, dessen Namen man vermutlich zuerst vergisst, Judith.
Sie ist sozusagen Rubens Managerin und Haushälterin zugleich, was ein Full-Time-Job ist.
Sie kümmert sich rührend um Ruben und sie ist die einzige Person, der Ruben vertraut.

Ein weiterer sehr positiver Aspekt war der Schreibstil.
Er war so fesselnd, dass ich meine Augen an jedem einzelnen Wort geklebt haben.
Normalerweise, wenn ich um Mitternacht noch ein Buch lese, "scanne" ich die letzten Seiten nur noch, doch das war mir bei diesem Buch nicht möglich.
Bis zum letztem Buchstaben habe ich es gelesen.

Als letztes möchte ich hier das Cover erwähnen.
Es hätte gar nicht passender sein können.
Der Titel passt wie kein anderer Titel zu einem Buch und auch das Design ist wie geschaffen für es.
Der Verlag kann wirklich stolz auf sich sein, und die Autorin sowieso!

Fazit:



Goldener Stern!

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