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Sonntag, 16. September 2012

[Rezension] Linna singt

Eingestellt von Kate am 16.9.12 2 Kommentare


Autor: Bettina Belitz
Seiten: 509
Preis:18,95 Seiten
Verlag:script5
OT:-
Gebunden
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Inhalt



Seit fünf Jahren hat Linna sie nicht mehr gesehen: Maggie, Simon, Jules und Falk, die ehemaligen Mitglieder ihrer Band. Nun treffen sie sich in einer Hütte in den Bergen wieder, um für einen Auftritt zu proben. Linna hatte eigentlich keinen Grund, Maggies Einladung zu folgen, denn was die anderen nicht wissen: Seit damals hat sie keinen Ton gesungen. Doch etwas treibt sie an, sich ihrem alten Leben zu stellen: die Erinnerung an eine Nacht mit Falk, dem Gitarristen. Linna muss sagen, was vor fünf Jahren unausgesprochen blieb, und sie muss hören, ob Falk eine Antwort hat. Bald beginnt die von Anfang an gespannte Atmosphäre zu kippen: Was als zwangloses Wiedersehen geplant war, wird zum zermürbenden Psychospiel, bei dem Linna immer mehr als Lügnerin dasteht. Sie gerät in einen Strudel aus Verdächtigungen, Abhängigkeiten und tragischen Missverständnissen, der sie schließlich zwingt, die Erinnerung an vergangenen Schmerz zuzulassen. Denn dort liegt der Schlüssel zu allem: der Grund dafür, dass Linna nicht mehr singt.


Autor

Bettina Belitz, an einem sehr sonnigen Spätsommertag 1973 beinahe in einer Heidelberger Bäckerei zur Welt gekommen, wuchs zwischen unzähligen Büchern auf und verliebte sich schon früh in die Magie der Buchstaben. Lesen alleine genügte ihr dabei nicht nein, es mussten auch eigene Geschichten aufs Papier fließen. Nach dem Studium der Geschichte, Literaturwissenschaft und Medienwissenschaft arbeitete Bettina Belitz als Redakteurin und freie Journalistin, bis sie ihre Leidenschaft aus Jugendtagen zum Beruf machte. Heute lebt Bettina Belitz umgeben von Pferden, Schafen, Katzen und Hühnern als freie Autorin in einem 400-Seelen-Dorf im Westerwald.

Meinung

Linna hat seid fünf Jahren ihre Band nicht mehr gesehen und seid fünf Jahren keinen Ton mehr gesungen, doch auf einmal landet ein Brief der ehemaligen Keyboardspielerin bei Linna zu Hause und ladet sie ein die Band wieder aufzuerwecken. Sie geht hin, um ihre alten Freunde wiederzusehen, doch vorallem um den Gitarristen Falk zu treffen, doch es kommt alles anders als geplant und auf einmal landen sie in einer Hütte zu einer Probewoche.
Abgeschnitten von der Welt scheinen sich die ehemaligen Freunde immer fremder zu werden, denn einer stiftet Unruhen und schreibt Drohungen an die Wand, doch wer ist es?

Zuallererst möchte ich etwas über das Cover sagen, denn es täuscht einen gewaltig.
Ich hätte mir eine nette vorweihnachtliche Geschichte erwartet aus der ich natürlich etwas lerne, wie es sich halt für eine Weihnachtsgeschichte gehört. Zum Teil hatte ich recht, es könnte so eine Vorweihnachtsgeschichte mit einer versteckten Lehre sein, aber diese Story war auf keinen Fall nett.
Sie war spannungsgeladen, wie ein Krimi oder ein Thriller.

Linna ist mit ihren Bandmitliedern auf einer Hütte und der Neffe des Hüttenbesitzers ist auch mit von der Partie. Sie hätte sich erhofft ein wenig mit ihrem alten Schwarm Falk verbringen zu können und auch ein wenig Spaß mit ihren alten Freunden zu haben, doch allesamt haben sie sich verändert.
Der sonst immer fröhliche Simon ist auf einmal ein Spießer geworden genauso wie der coole Jules.
Auch Falk hat sich verändert, Linna weiß zwar nicht genau wie, aber er ist nicht mehr derselbe. Nur Maggie scheint noch "normal". Was ist nur passiert?

Linna als Charakter fand ich einfach genial.
Eine Frau, die kein Blatt vor dem Mund nimmt und die Wahrheit einfach so heraussagt und somit andere Leute völlig schockiert. Sie ist taff, macht Männerarbeit geht Boxen und kann eine Menge einstecken. Lieber würde sie sterben als irgendwo kleinbei zu geben.
Aber innerlich trägt sie eine Menge Ballast mit sich herum und ich wenn man sie genauer betrachtet sehr verwundbar, was sie so sympathisch macht.
Auch die Nebencharaktere, Linnas Freunde sind alle sympathisch und real.
Jeder hat einen Grund für das was er tut und es gibt immer eine Geschichte, die einem erklärt warum derjenige sich so verändert hat und sie sind nicht vorhersehbar.

Bettina Belitz legt sehr großen Wert auf Details, manche Dinge kann man nur erkennen, wenn man jeden Nebensatz genau studiert und sich fragt, was sie damit gemeint haben könnte. Alles hatte eine versteckte Bedeutung. Manchmal führt diese Liebe zu Details auch etwas zu weit und einige Stellen wurden langatmig, was jedoch nicht allzu oft passierte.

In der Hütte gibt es eine/n oder mehrere, die Versuchen Linna einzuschüchtern und zu isolieren, jeder ist verdächtig und hat einen Grund, aber ständig wechselten meine Verdächtige und das hat mich wahnsinnig gemacht. Deshalb sage ich, es ist eher ein Thriller, als eine Weihnachtsgeschichte.
Die Moral des ganzen ist.... eigentlich gibt es mehrere Morale.
  1. Friss nicht alles in dich hinein
  2. Jeder ist verdächtig
  3. Es ist schwer das Richtige zu tun
  4. Freundschaft ist wichtig
  5. ...
Mit der Auflösung des ganzen hatte ich natürlich wiedermal überhaupt nicht gerechnet, obwohl es alles so viel Sinn macht, aber das geht mir öfters so.

Fazit



Wirklich sehr gute 4 Punkte für "Linna singt".
Sehr authentische und sympathische Charaktere, egal ob Protagonist, oder Nebencharakter, spannender Plot aus dem man sogar etwas lernen kann und ein schönes rundes Ende.
einen kleinen Punkt Abzug wegen einiger Stellen, die etwas langatmig waren.


Mittwoch, 30. Mai 2012

[Rezension] Dustlands

Eingestellt von Kate am 30.5.12 4 Kommentare
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Autor: Moira Young
Laufzeit: 430 min
Preis: 19,99 Euro
Verlag: Hörverlag
Originaltitel: Blood Red Road
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Inhalt:

In einer Welt nach unserer Zeit kämpft eine junge Frau um die Befreiung ihres Zwillingsbruders – und für die Freiheit eines ganzen Landes

Die 18-jährige Saba lebt sehr abgeschieden mit ihrem Vater, ihrem Zwillingsbruder Lugh und ihrer kleinen Schwester Emmi am Silverlake – bis eines Tages vier bewaffnete Reiter ihren Bruder entführen. Saba schwört, Lugh zu finden und zu befreien. Auf ihrem abenteuerlichen Weg lernt sie die Welt jenseits des Silverlake kennen: ein Land, in dem es keine Zivilisation mehr gibt, keine Bücher mehr, keine normalen Verkehrsmittel. Es wird von einem durchgedrehten König beherrscht, der die Bevölkerung mit einer Droge und mit seinen Soldaten, den Tonton, in Schach hält. In Hopetown muss Saba in der Arena kämpfen, aber sie trifft dort auch auf einen Mann, der sie liebt, und findet Freunde, die ihr bei ihrer Suche helfen.


Autor:
Moira Young hat als Schauspielerin, Tänzerin und Sängerin gearbeitet, aber ihre erste Liebe gehörte immer schon den Büchern und dem Schreiben. Die gebürtige Kanadierin lebt heute zusammen mit ihrem Ehemann in Großbritannien. "Rote Nebel" ist ihr erster Roman.

Laura Maire absolvierte ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt und wurde bekannt durch ihre Hauptrolle in der Fernsehserie "Verdammt verliebt". 2011 erhielt sie den Deutschen Hörbuchpreis als Beste Interpretin.


Meinung:

Saba lebt mit ihrem älteren Zwillingsbruder Lugh, ihrer kleinen Schwester Emmi und ihrem Vater am Silverlake, abgeschottet vom Rest der Welt, doch eines Tages kamen drei Reiter vorbei, töteten ihren Vater und schnappten sich Lugh. Sabas Leben zerbrach in tausend Stücke, denn sie war noch nie von Lugh getrennt gewesen, er ist die Person, die ihr am meisten Halt gab und somit beschloss sie ihn zu holen, aber sie musste auch auf ihre kleine Schwester Emmi aufpassen, die die ganze Zeit nur nervte.
Schließlich begibt sich Saba auf eine Reise in eine grausame Welt um ihren geliebten Bruder wiederzuholen.

Nachdem ich das Hörbuch fertig gehört hatte war ich einfach nur baff, dieses Buch ist eines der besten die ich jemals gelesen habe, alles hat gestimmt, es war perfekt.

Sofort spürt man die Liebe von Saba zu ihrem Bruder Lugh und das macht sie wahnsinnig sympathisch. Ich als Schwester kann dies natürlich auch verstehen.
Die Geschichte fängt rasant an, nämlich mit dem Angriff auf Sabas Familie und da stellt sie sich als eine tapfere Kriegerin heraus, die nichts unversucht lässt ihren Bruder zu retten, jedoch vergeblich.

Emmi hingegen hat mir überhaupt nicht gefallen, sie war einfach nur eine Nervensäge, ein Klotz am Bein für Saba. Mir wäre es am liebsten gewesen, wenn Saba sie einfach zurückgelassen hätte, doch im Laufe des Buches entwickelte sie sich zu einer starken Persönlichkeit, die Saba nicht mehr aufhielt sondern unterstützen konnte.

Die Reise der beiden war sehr beschwerlich und abenteuerreich, aber auch sehr grausam.
Sie vermuteten Lugh in einer Stadt die Hopetown heißt und machen sich auf den Weg dort hin, aber sie wurden hinterhältig ausgetrickst und Saba wird eine unfreiwillige Kandidatin für die Käfigkämpfe bei denen sich zwei Frauen in einem Käfig bekämpften bis eine aufgibt.
Die Zeit dort ist sehr schlimm, doch Saba ist eine Kämpfernatur und sie gibt nicht auf, solange sie nicht Lugh gefunden hat. Sie kämpft und wartet auf den richtigen Augenblick zur Flucht.

Romantik war auch enthalten, jedoch nur in geringen mengen, denn im Buch ging es hauptsächlich darum Lugh zu finden und zu retten.
Saba trifft bei den Käfigkämpfen Jack, der auch ein Käfigkämpfer ist und bei der Flucht rettet sie ihn, woraufhin er ihr bei der Suche nach ihrem Bruder helfen will.
Über Jack weiß man so gut wie nichts, doch ich bin mir sicher, dass er ein Geheimnis hütet, das wir hoffentlich im nächsten Teil erfahren werden.

Das Ende war einfach nur phänomenal.
Gefühlsgeladen, grausam, spannend und unvorhersehbar, alles zusammen und noch mehr.

Das, was mich nicht loslässt ist der Anführer der Tonton, dessen Namen mir leider entfallen ist. Er ist wirklich ein großes Fragezeichen in meinem Kopf, denn er hilft Saba und das nicht nur einmal, aber er hat keinen Grund dazugehabt und leider erfährt man nicht mehr über ihn...

Fazit:



Ein absolutes MUSS für jeden egal ob Mädchen oder Junge.
Das ganze Buch ist von Anfang bis Ende unendlich spannend und sehr grausam und manchmal auch blutig. Die Welt, die Moira Young erschaffen hat ist gleichermaßen real wie fantastisch mit Charakteren, die alle ihre Zwecke perfekt erfüllen.
Ich kann meine Begeisterung einfach nicht in Worte fassen!
LEST ES!
Dustlands sprengt meine Bewertungskala!!

Montag, 7. Mai 2012

[Rezension] Numbers- Den Tod im Griff

Eingestellt von Kate am 7.5.12 1 Kommentare
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Autor: Rachel Ward
Seiten: 310 Seiten
Preis: 13, 95 Euro
Verlag: Chicken House
Originaltitel: Numbers: Infinity
Klappbroschur
3. Teil einer Trilogie
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Inhalt:

2030 - Adam ist kein Unbekannter mehr. Seit er versucht hat, die Menschen vor der bevorstehenden Katastrophe zu warnen, weiß jeder von seiner Gabe. Denn wenn Adam in fremde Augen schaut, kann er das Todesdatum seines Gegenübers sehen. Und genau das macht ihn zum Objekt der Begierde von Saul und seinen Männern. Um Adam unter Druck zu setzen, entführen sie Sarahs Tochter Mia. Adam bleibt nur eins: Er muss so tun, als wäre er zur Zusammenarbeit bereit. Denn noch ahnt niemand, dass auch Mia eine unheimliche Gabe besitzt. Und die kann zu ewigem Leben verhelfen ...


Autor:

1964 geboren, wuchs Rachel Ward in der Grafschaft Surrey südlich von London auf und studierte Geografie in Durham. Erst mit 40 Jahren widmete sie sich dem Schreiben. Auf Anhieb landete ihr Debüt „Numbers“ auf zahlreichen Nominierungslisten englischer Jugendbuchpreise. Rachel Ward lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Bath, England.








Meinung:

Adam, seine Freundin Sarah wohnen mit ihrer Tochter Mia und Sarahs Brüdern in einer kleinen Siedlung und beginnen sich gerade heimisch zu fühlen, als sie von mysteriösen Motorradfahren angegriffen werden, die sie zwingen mit ihnen zu kommen. Sie versuchen sich zu wehren, doch letztendlich werden Adam, Sarah und Mia verschleppt und in ein unterirdisches Labor gebracht.
Der Anführer der Gruppe Saul, behauptet nur Gutes zu wollen und mit Adams Hilfe, den Tod anderer Menschen erkennen zu können, die Welt zu verbessern und Menschen zu retten, doch irgendwas stimmt mit seiner Zahl nicht, denn sie flimmert, wie die von Mia. Was ist sein Geheimnis und was hat er wirklich mir Adams kleiner Familie vor?

Zuallererst möchte ich sagen, dass ich den ersten und zweiten Band noch nicht gelesen habe, aber die Geschichte trotzdem vollauf verstehe. Der erste Band liegt hier schon bereit gelesen zu werden.

Der Schreibstil der Autorin ist meiner Meinung nach perfekt für dieses Buch, super spannend und keinerlei Details, sodass die Geschichte flüssig zu lesen war und mir der Einstieg sehr leicht fiel.

Und nun zum Plot.
Ich bin einfach sprachlos, wirklich.
Es war grausam und spannend, ja so lässt sich das am besten beschreiben.
Was die Leute da im Labor gemacht haben, war zum Teil echt unmenschlich und grausam, aber auch verständlich, und das ist es, was die Geschichte so fasziniert gemacht hat, dass man sogar die "Bösen" verstanden hat.

Die Idee an sich war natürlich auch genial, die Fähigkeiten von Adam und den anderen waren sehr unterschiedlich, manche mehr manche weniger brauchbar, aber allesamt faszinierend.
Ich könnte mir das Buch richtig gut als Film vorstellen.

Die Charaktere waren alle besonders und in ihrer Art sympathisch, naja, bis auf Saul, der war die Grausamkeit in Person.
Ich konnte Adam nur allzu gut verstehen, den Drang seine Familie zu beschützen und alles andere auszublenden und auch Sarah ging es so.
Die Person, die mich jedoch am meisten begeistert hat war Mia, das kleine 2-jährige Mädchen, und doch hat sie die Erfahrungen gemacht, die man keinem Kind zumuten kann, doch sie ist stark, stärker als manche Erwachsenen.

Das Ende war nun WOW.
Unerwartet, schrecklich und spannend, wie das ganze Buch.


Fazit:



Numbers- Den Tod im Griff überzeugte vollkommen, geniale Idee, sympathische und besondere Charaktere, spannender Plot und fantastisches Ende.


Reihe:

Numbers- Den Tod im Blick
Numbers- Den Tod vor Augen
Numbers- den Tod im Griff

Mittwoch, 18. April 2012

[Rezension] Ich. Darf. Nicht. Schlafen

Eingestellt von Kate am 18.4.12 1 Kommentare

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Autor: S.J. Watson
Seiten: 464
Preis: 14,95 Euro
Verlag: Scherz
Originaltitel: Before I go to sleep
Broschiert
-kaufen-
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Inhalt:


Ohne Erinnerung sind wir nichts. Stell dir vor, du verlierst sie immer wieder, sobald du einschläfst. Dein Name, deine Identität, die Menschen, die du liebst alles über Nacht ausradiert. Es gibt nur eine Person, der du vertraust. Aber erzählt sie dir die ganze Wahrheit?
Als Christine aufwacht, ist sie verstört: Das Schlafzimmer ist fremd, und neben ihr im Bett liegt ein unbekannter älterer Typ. Sie kann sich an nichts erinnern. Schockiert muss sie feststellen, dass sie nicht Anfang zwanzig ist, wie sie denkt sondern 47, verheiratet und seit einem Unfall vor vielen Jahren in einer Amnesie gefangen. Jede Nacht vergisst sie alles, was gewesen ist. Sie ist völlig angewiesen auf ihren Mann Ben, der sich immer um sie gekümmert hat. Doch dann findet Christine ein Tagebuch. Es ist in ihrer Handschrift geschrieben und was darin steht, ist mehr als beunruhigend. Was ist wirklich mit ihr passiert? Wem kann sie trauen, wenn sie sich nicht einmal auf sich selbst verlassen kann?




Autor:

S.J. Watson wurde in den Midlands geboren, lebt in London und hat viele Jahre für den staatlichen britischen Gesundheitsdienst (NHS) gearbeitet. 2008 wurde S.J. Watson in das Studienprogramm Kreatives Schreiben der Faber Academy aufgenommen. >Ich. Darf. Nicht. Schlafen.< erscheint weltweit in über 30 Sprachen und wird in Hollywood verfilmt.








Meinung:

Christine wacht auf und ist entsetzt, denn sie hat anscheinend mit einem verheirateten Mann geschlafen, der viel älter ist als sie! Doch bald stellt sich herraus, dass Christine die Ehefrau von diesem Mann ist, den sie nie zuvor gesehen hat. Klar glaubt sie ihm zuerst nicht, doch sie muss der Wahrheit ins Gesicht sehen, sie ist 47 und leidet an einer schlimmen Form der Amnesie, einer bei der sie jeden Tag aufs neue alles vergisst...
Es gibt nur noch zwei Menschen in ihrem Leben, ihr Mann Ben, und ihren Arzt Dr. Nash, der ihr verrät, dass sie ein Tagebuch führt. Natürlich liest sie es sich sofort durch und erfährt Schreckliches...

Die Geschichte fängt sofort hochspannend an, ist ja nur natürlich bei der genialen Idee.
Auch ist der Schreibstil von S.J. Watson sehr spannend, sodass man wirklich schon von der ersten Seite an gespannt auf das Buch ist.
Das Buch ist in drei Teile gegliedert
"HEUTE" "DAS TAGEBUCH" und "HEUTE"

Man liest sich also mit Christine zusammen ihr Tagebuch durch und es ist so wie eine Rahmenhandlung, denn die Geschichte im Tagebuch ist kein normaler Eintrag sondern eine ganze Geschichte, die sich hunderte Seiten lang zieht und immer wieder findet Christine etwas über ihre Vergangenheit heraus.
Machmal war es ein wenig "nervend" immer wieder das gleiche zu lesen, da es ja für Christine an jedem Tag etwas neues war, aber für den Leser natürlich nicht.
Man weiß am Ende des Tagebuches wirklich schon ne Menge, doch bei weitem nicht alles, man kann sagen, an der spannendsten Stelle bricht das Tagebuch ab und wir landen im heute.

Christine war mir zwar sympathisch, doch immer ein bisschen kalt, da sie ja eigentlich keine richtige Persönlichkeit hatte. Wie kann man denn auch, wenn man so eine Krankheit wie sie hat.
Trotzdem kann an sagen, dass sie stark ist, sehr stark, denn die meisten wären wahrscheinlich in ihrer Situation verrückt geworden und das ist sie ein paar man auch fast geworden.

Der dritte Teil das "HEUTE" war ein Showdown, wie ich ihn selten erlebt habe.
Am Schluss änderte sich nochmal alles, und ich meine komplett alles.
Ich konnte es gar nicht fassen, denn das Grundgerüst der Geschichte wurde einfach so umgeworfen als wäre es nichts, es war einfach nur ein Schock, aber ein positiver.





Fazit:

S.J.Watson hat bei diesem Buch nur wenig falsch gemacht.
Eine Idee, die jeden aufmerksam macht, ein spannender Scheibstil, durchdachter Aufbau und ein absolut überraschendes Ende. Nur die vielen Wiederholungen, die gemacht wurden, wegen der Amnesie waren ein wenig störend.

Donnerstag, 12. April 2012

[Rezension] Nachricht von dir

Eingestellt von Kate am 12.4.12 2 Kommentare

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Autor: Guillaume Musso
Seiten: 453
Preis: 14,99 Euro
Verlag: Pendo.
Originaltitel: L`Appel de l`ange
Broschiert
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Inhalt:

New York, John-F.-Kennedy-Flughafen. Ein Mann und eine Frau prallen im Schnellrestaurant aufeinander – und fluchen. Ein Sandwich fällt zu Boden, ein Glas Cola wird verschüttet, beide kehren sich den Rücken, um sich nie wiederzusehen. Doch zuhause angekommen – er in San Francisco, sie in Paris – , stellen sie fest, dass sie ihre Handys vertauscht haben. Handys, in denen intimste Informationen gespeichert sind. Sie beginnen, das Telefon des anderen zu durchstöbern, und was sie dort entdecken, erscheint ihnen wie ein Wink des Schicksals: Denn ihre Leben sind bereits seit langer Zeit miteinander verknüpft – durch ein Geheimnis aus der Vergangenheit, das sie nun einzuholen droht. Es beginnt eine atemlose Jagd, bei der die beiden alles riskieren, an ihre Grenzen gehen und das Unmögliche möglich machen.

Autor:

Guillaume Musso, geb. 1974 in Antibes, gewann mit 15 einen Kurzgeschichtenwettbewerb und beschloss somit, zu schreiben. Mit 19 Jahren ging er für einige Monate nach New York City, und diese für ihn wichtige Zeit prägte ihn und seine später verfassten Werke. Zurück in Frankreich studierte Musso Wirtschaftswissenschaften in Nizza und Montpellier und war danach lange Zeit als Dozent und Gymnasiallehrer tätig.






Cover:

Das Cover sieh nach einer typischen Romanze aus, was dieses Buch aber nicht ist. Eine Frau steht auf der Veranda und erblickt Paris, blauer Himmel, Vögel... Doch wenn man die Klappbroschur aufmacht, kommt das "wahre Gesicht" des Buches zum Vorschein. Ich finde die Idee sehr raffiniert und allein das Aussehen des Buches hat mich schon sehr interessiert.
Das Originalcover andererseits gefällt mir so überhaupt nicht. Wie kann man so ein gutes Buch nur durch so ein Cover vermiesen??







Meinung:

Madelines und Jonathans erstes Treffen war sehr kurz, nicht mal eine Minute, doch dieser Augenblick hat ihr Leben so richtig umgeworfen, obwohl sie es anfangs gar nicht wussten. Alles begann damit, dass sie herausgefunden haben, dass sie das Handy des jeweils anderen eingepackt haben. Schnell beginnen sie in den fremden Handys zu schnüffeln und beide eintdecken ein Geheimnis und es stellt sich heraus, dass sie etwas miteinander verbindet, das sie beide zu vergessen versuchen...

Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und hat mir den Einstieg in das Buch sehr erleichtert, auch fand ich toll, dass es gleich von Anfang an spannend war und dann durchgehend bis zur letzten Seite, sodass ich das Buch in einem Rutsch komplett durchgelesen habe.

Der Plot war einfach nur fantastisch!
Es war interessant zu beobachten wie sie beide in den Handys rumsuchten und sich schlagfertige SMS schickten, auch durchlebt man mit Maddy und Jonathan ihr normales Leben, das ganz und gar nicht langweilig ist, besonders Jonathans Papagei fand ich urkomisch, ich frage mich ob es so etwas überhaupt geben kann...
Man weiß schon so ziemlich am Anfang, dass da was nicht stimmt, doch natürlich hat man keine Ahnung was genau. Im ersten Drittel wird die Spannung so langsam aufgebaut und dann ging es so richtig los und der Krimi begann.
Die ganzen Geheimnisse wurden geschickt verknüpft und dann ergab plötzlich alles einen Sinn und eine neue Geschichte rückte in den Vordergrund.
Ab da war es eine wilde Verfolgungsjagd und man KANN einfach nicht mehr aufhören zu lesen.

Die beiden Hauptcharaktere waren beide unheimlich sympathisch.
Madeline ist eine echte Powerfrau, die sich nichts gefallen lässt, doch tief im inneren ist sie sehr verletzlich, also typisch "außen Hart innen weich".
Jonathan hat es auch nicht leicht in seinem Leben , denn er hatte einmal alles gehabt, eine Familie, Geld, Anerkennung, doch alles innerhalb weniger Tage verloren. Trotzdem ist er standhaft geblieben und hat nicht aufgegeben.

Natürlich spielte Romantik auch eine Rolle im Buch, aber nur eine sehr kleine und leider endet sie Beziehung so.... offen, man weiß also nicht genau was mit den beiden passiert, oder ob mit den beiden überhaupt etwas passiert.

Das coolste ist ja, dass dem Autor auch so etwas passiert ist. Er hat sein Handy an einem Flughafen mit einer anderen Frau vertauscht und ist somit auf die Idee zu diesem unglaublichen Buch gekommen.



Fazit:



Musso hat ein wunderbares Werk erschaffen, dessen Plot so spannend ist, dass man ihn nicht aus der Hand legen kann. Ein Buch für alle, die Krimis mögen!

Donnerstag, 5. April 2012

[Rezension] Manche Mädchen müssen steben

Eingestellt von Kate am 5.4.12 2 Kommentare

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Autor: Jessica Warman
Seiten: 413
Preis: 14,99 Euro
Verlag: Penhaligon
Originaltitel: Between
Broschiert
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Inhalt:

Ihr 18. Geburtstag sollte der Anfang von etwas Neuem sein. Doch er war das Ende von allem…

Nach einer durchfeierten Nacht auf der Jacht ihrer Eltern wird Liz Valchar von einem merkwürdigen Geräusch geweckt. Irgendetwas schlägt beständig gegen die äußere Bootshülle. Liz entdeckt eine Gestalt im Wasser ... und erkennt voller Entsetzen, dass sie auf ihren eigenen leblosen Körper hinabblickt. Und obwohl Liz nun tot ist, ist sie immer noch da – auch wenn niemand sie mehr sehen kann. Während die junge Frau zu verstehen versucht, warum sie sterben musste, wird ihr allmählich klar, dass ihr ganzes Leben eine Lüge war. All jene, die sie geliebt hat, verbargen dunkle Geheimnisse vor ihr. Doch auch Liz selbst war nicht so perfekt, wie sie stets glauben wollte. Und längst nicht so unschuldig …


Autor:

Jessica Warman hat in den USA bereits zwei Romane veröffentlicht, die bei Kritikern und Lesern auf einhellige Begeisterung stieß. Mit "Manche Mädchen müssen sterben" ist der Autorin nun etwas so seltenes wie Kostbares gelungen:e unwiderstehliche Grenzverwischung zwischen spanneder Unterhaltung und anspruchsvoller All-Age-Literatur.





Cover:

Das Cover ist sehr düster gestaltet, klar, denn in dem Buch wird es ja um den Tod gehen. Es ist an sich sehr schön anzusehen, doch mit der Geschichte hat es recht wenig zu tun. Das Originalcover finde ich aber noch viel schöner, denn mit den Schaukeln, dem Mädchen und den Wolken sieht es einfach nur traumhaft aus, doch auch hier kann ich keine all zu große Verbindung mit dem Plot feststellen.








Meinung:

Gleich im ersten Kapitel findet Liz ihre eigene Leiche im Wasser liegen.
Natürlich denkt sie es sei nur ein böser Traum, wäre da nicht Alex, der sie als einziges sehen und hören kann und der ihr immer wieder eintrichtet tot zu sein. Bald muss sie einsehen, dass er recht hat und sie nun wirklich ertrunken ist, doch was macht sie denn noch hier, zumindest geistlich. Auch Alex kann oder will ihr keine vernünftige Antwort geben und das aller schlimmste ist ja, dass sie sich a fast nichts erinnern kann. So ist sie nun gezwungen sich mit Alex auf die Suche nach ein paar Antworten zu machen und das was dabei rauskommt gefällt Liz ganz und nicht...

Wie schon gesagt es war von Anfang an spannend und der Schreibstil war auch sehr angenehm, locker und flüssig zu lesen, sodass der Einstieg ins Buch sehr leicht war.
Die Protagonistin Liz hat mir am Anfang nicht so sehr gefallen, das sie als oberflächlich und zickig dargestellt wurde, doch nach und nach blickt man hinter ihre Kulissen und beginnt zu verstehen warum sie das tat was sie tat. Alex hingegen fand ich von Anfang an sympathisch und vor allem hatte ich Mitleid mit ihm und seiner Geschichte.
Auch die andrenCharaktere waren allesamt gut gestaltet und hatten alle ihre persönlichen Eigenschaften.

Der Plot war sehr sehr spannend.
Natürlich will der Leser herausfinden, wie Liz gestorben ist und was es damit auf sich hat, dass Liz und Alex nun in dieser "Zwischenwelt" leben, in der sie alles sehen können, aber nichts anfassen oder mit niemandem reden können.
Es gab immer wieder kleine Hinweise und beide machten immer wieder kleine Vorschritte, doch fast die ganz Zeit wusste man überhaupt nichts. ich habe mir zwar Theorien zugelegt, aber die waren allesamt komplett daneben.
Hin und wieder bekam Liz Rückblicke, in denen sie sich selbst in der Vergangenheit beobachten konnte und so vervollständigte sich auch ihr Gedächtnis nach und nach, doch das wichtigste kommt natürlich erst zum Schluss.

Das Buch beinhaltete viele brenzlige Themen, wie natürlich den Tod, aber auch Themen wie die Magersucht, Verrat und Mord. Für mich war es ein richtiger Thriller, der mich nicht mehr losgelassen hat. Im Laufe des Buches kommt man Liz immer näher und trauert mit ihr um ihre Familie nd Freunde, die sie zurückgelassen hatte, doch diese Freunde scheinen nicht immer so zu sein wie sie taten. Allgemein schien nichts zu sein, wie man am Anfang gedacht hat, das Buch hat nämlich jede Menge Überraschungen auf Lager, die mich alle umgehauen habe und mit denen ich wirklich niemals gerechnet hätte.

Auch spielte die Romantik eine kleine Rolle in dem Buch, die zwischen Liz und ihrem Freund Richi, den sie seid ihren Sandkastentagen kannte. Ihre Geschichte war einfach nur herzzerreißend süß und man merkte , dass das zwischen den beiden wirklich die wahre Liebe war, doch leider weiß man auch von Anfang an, dass es für die beiden kein Happy- End geben kann.

Das Ende war wie das ganze Buch eine unerwartete Überraschung.
Niemals hätte ich mir dieses Szenario ausgemalt und ich wette, dass es keiner von euch gedacht hätte wie Liz tatsächlich umgekommen ist, aus welchen Gründen.


Fazit:




Manche Mädchen müssen sterben ist ein Buch mit tausend Überraschungen, von denen jeder einzelne den Leser schocken werden. Jessica Warman schafft es einem heikle Themen verständlich darzulegen und eine mehr als glaubwürdige Geschichte zu erzählen, die einem lange nicht mehr loslassen wird.
Von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung!

Montag, 13. Februar 2012

[Rezension] Julia für immer

Eingestellt von Kate am 13.2.12 3 Kommentare

Autor: Stacey Jay            
Seiten: 344                          
Preis: 17,99 Euro                     
Verlag: Egmont-INK                       
Originaltitel: Juliet Immortal   
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Inhalt:

Was ist wirklich geschehen, damals in Verona, im Schicksalsjahr 1304? Romeo und Julia sind nicht im Namen der Liebe gestorben. Nein, Romeo hat Julia ermordet, um selbst Unsterblichkeit zu erlangen. Als Söldner der Apokalypse verhindert er seit 700 Jahren, dass Liebende zueinander finden. Doch auch Julia ist in Wahrheit unsterblich geworden und kämpft auf der Seite der Botschafter des Lichts für die wahre Liebe. Als erbitterte Feinde kämpfen sie in verschiedenen Körpern für ihre jeweilige Mission. Jahrhunderte später erwacht Julia im Körper des Mädchens Ariel. Auf der Suche nach deren Seelenverwandten trifft sie zu ihrem großen Entsetzen zum ersten Mal auf Romeo selbst. Dies könnte ihr letzter Kampf werden. Es sei denn, die Liebe holt die beiden wieder ein, wenn auch anders als jemals vorstellbar ...




Autor:

Die amerikanische Autorin Stacey Jay hat unter verschiedenen Pseudonymen diverse Paranormal-Romance-, Urban-Fantasy- sowie Science-Fiction-Romane veröffentlicht. Sie lebt mit ihrer Familie in Maumelle/Arkansas.






Cover

Das Cover ist atemberaubend schön.
Das gesamte Bild ist eher in rot gehalten, nur die grünen Augen stechen hier etwas hervor, was das Cover meiner Meinung geheimnisvoll aussehen lässt.
Die Farbe rot passt hier sehr, denn sie steht für, Liebe, Hass, Blut und Leidenschaft und all diese Gefühle kommen auch zur genüge vor.
Das englische Cover finde ich zwar auch schön, doch ich tendiere doch zum deutschen, jedoch finde ich, dass beide nicht allzuviel mit der Geschichte zu tun haben. Was mir aber besser am Originalcover gefällt ist der "Übertitel"
"The greatest love story ever told is a lie".
                                                 







Meinung:


Sie kämpft für die Liebe, er für die dunkle Macht;
ringen um den Funken, der die Liebe entfacht.
Sie sind da, wo immer sich zwei wahrhaftig lieben,
die mutige Julia und Romeo, böse und durchtrieben.


Mit dieder Ballade beginnt das Buch. Leider ist der Verfasser nicht bekannt, denn ich würde nur zu gerne wissen wer sich das ausgedacht hat, denn die Autorin hat sich wirklich sehr nach diesem Gedicht gerichtet.
 
 
Julia und Romeo sind schon seid geraumer Zeit ( Jahrhunderte) Todfeinde, denn Julia kämpft für die Liebenden und Romeo will die Liebe zerstören. Das erste Kapitel handelt von Romeos Verrat, der der Grund für ihre jetzige Situation ist.
Julia wird immer wenn sich zwei Seelenverwandte gefunden haben aus dem Nebel auf die Erde geholt um sie zusammen zu bringen und Romeos Aufgabe ist es die Liebe zu vernichten auf eine grausame Weise.
 
 
Der Einstieg hat mir sehr gut gefallen, denn er ging rasch voran und plötzlich war man mitten in der Geschichte drinnen. Der Schreibstil war gut, nicht ausgezeichnet, aber so gut, dass mir wenn nur kurz langweilig wurde, er war sehr einfach und flüssig zu lesen. 
Die Charaktere waren alle sehr gut dargestellt. ich konnte mich sogar mir Ariel anfreunden, obwohl sie im Buch eigentlich gar nicht vorkommt, doch sie scheint mir eine sehr schüchterne, zurückhaltene und dadurch süße Persöhnlichkeit zu sein. Romeo war mir auch sehr sympathisch, auf eine ganz verkorkste Art und Weise, auf die ich jetzt nicht näher eingehe. Er war einfach auf seine eigene Art.... nett. Ben war irgendwie so ein Stereotyp: nett, hilfsbereit, hat schon mal Ärger mit dem Gesetz gehabt, aber aus einem guten Grund etc., aber er war mir auch geheuer ^^.
 
 
Die Story/Idee fand ich spektakulär, eine wirklich andere Art Shakespeare zu sehen und sie hätte sich wirklich so abspielen können. Im Laufe der Geschichte werden viele Geheimnisse gedeckt, die mich teil gerührt teils geschockt haben. Die ganze Welt war sehr gut durchdacht und strukturitert, doch am Anfang fand ich sie ein wenig kompliziert zu verstehen, aber ich glaube das lag an mir.
Auch muss ich an dieser Stelle sagen, dass es keineswegs eine kitschige Fantasyromanze ist, nein sie ist ein wenig blutig und hat das gewisse etwas, das ich leider nicht erklären kann. Es ist einfach der Zwiespalt in dem Julia steckt, der mich mitgerissen hat.
 
 
Natürlich gibt es auch hier ein Liebespärchen, nämlich Julia und Ben. Es wird schon früh angedeutet, dass Julia sich mit Ben wohlfühlt und es scheint als haben sie sich schon ewig gekannt. Es war ein kleines bisschen 08/15, aber nur ein kleines. Es wurden zu meinem Bedauern nicht viele romantische Szenen gezeigt, denn es stand nun mal nicht das Liebespaar im Vordergrund, sondern etwas anderes.
 
 
Das Ende war fantastisch.
Es war kein Happy End im herkömmlichen Sinne, sodass ich mir diesen Schluss nie erträumen lassen hätte. Hier muss ich auch mal erwähnen, dass mir Romeo im ganzen Buch am meisten gefallen hat und ich denke es wird vielen so gehen. Nachdem ich die Wahrheit erfahren hatte, ich musste einige Tränen unterdrücken. Hoffentlich hat er von nun an ein besseres Leben vor sich...
 
 
Deshalb freue ich mich umsomehr, dass der zweite Band "Romeo Redeemed" über Romeo handeln wird. Ich werde auf jeden Fall dabei sein und ich denke, dass mir dieses Buch evtl. besser als dieses gefallen könnte....
 
 
Fazit:
Romantisch, spannend und ein wenig blutig
Reihe
Julia für immer
Romeo Redeemed (engl. 9. Okt)

Sonntag, 29. Januar 2012

[Rezension] Erebos

Eingestellt von Kate am 29.1.12 1 Kommentare
Autor: Ursula Poznanski
Dauer: ca. 460 min
Preis: 19,95 Euro
Leser: Jens Wawrczeck
Verlag: Hörverlag
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Inhalt:

In einer Londoner Schule wird ein Computerspiel herumgereicht – Erebos. Als Raubkopie geht es von Hand zu Hand und wer es spielt, kommt nicht mehr davon los. Dabei sind die Spielregeln äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance, Erebos zu spielen. Er darf mit niemandem darüber reden und muss immer allein spielen. Und - wer gegen die Spielregeln verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann das Spiel auch nicht mehr starten. Merkwürdig ist aber, dass die Aufgaben, die Erebos stellt, nicht in der Welt von Erebos, sondern in der Wirklichkeit ausgeführt werden müssen. Die Fiktion des Spiels und die Realität verschwimmen auf irritierende Weise.

Autor:

Ursula Poznanski wurde 1968 in Wien geboren und begann nach einem abwechslungsreichen Schul- und Studienleben als Redakteurin bei einem medizinischen Fachverlag, für den sie immer noch tätig ist.
Seit 2003 veröffentlicht sie sehr erfolgreich Kinderbücher, für die sie u.a. mit dem Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Wien ausgezeichnet und für den Österreichischen Kinder- und Jugendliteraturpreis nominiert wurde.






Cover:

Das Cover sieht wirklich sehr cool aus.
die weiße Farbe lässt es aussehen als wäre es alt und gebraucht und das Auge in der Mitte, das dich ansieht, lässt dich ein wenig erschaudern. Man sieht sofort, dass es sich um einen Thriller handeln muss.

Meinung:

Sofort als ich die Inhaltsangabe gelesen habe, dachte ich mir "Ich muss es haben".
Die Idee hinter der Geschichte ist einfach einzigartig genial.
Ein Spiel, das in die Wirklichkeit eindringt und das dich nicht mehr loslässt.

Die ersten paar Sätze waren irritierend und ich wusste gar nicht wer da sprach, doch eins wusste ich. Diese Person war gefährlich. Ich bekam wirklich eine Gänsehaut, denn das was er sagte passte so gut zu der Stimme und ich hatte da schon ein wenig Schiss, doch danach fing die eigentliche Geschichte an.

Anfangs ging es ein wenig schleppend voran, da ich ja schon weiß "was" in der Schule rumgereicht wird, doch Nick, die Hauptperson wusste es halt nicht. Als Nick endlich mit dem Spiel anfing, war ich ganz erstaunt, denn ich hatte etwas völlig anderes erwartet, aber es war trotzdem sehr gut, eigentich viel besser als das was ich mir vorgestellt hatte. Nick dufte sich einen Avatar erstellen und mit dem in der Welt von Erebos kämpfen und Level aufsteigen.

Eigentlich war es ein ganz normales Kampf Spiel, doch mit sehr vielen kleinen Sachen, die dir wirklich Angst machen.
Zum Beispiel hatten die Leute im Spiel zu allen Fragen die passenden Antworten, doch man kann so was doch unmöglich programmieren oder?
Auch wird der Bildschirm manchmal schwarz und man kann erst weiterspielen, wenn man einen Auftrag erledigt hat, doch woher kann ein Spiel das wissen?
Das Spiel scheint überall zu sein und alles zu sehen.....

Ja an manchen Stellen hatte ich RICHTIG Angst. Ich fühlte mich sogar manchmal beobachtet.
Einerseits wollte ich, dass Nic´k mit dem Spielen aufhörte, doch andererseits wollte ich unbedingt wissen, was dahintersteckt und wer diese merkwürdige Person am Anfang war, denn die meldete sich auch mehrmals kurz zu Wort, doch man wurde nicht schlau aus ihr.

Die Stimme von Jens Wawrczeck war einfach fantastisch gruselig!
Ich kann gar nicht beschreiben wie perfekt er Erebos gelesen hat. Man hätte einfach keinen besseren finden können.

Das Ende war einfach unglaublich........
Ich bin sprachlos........

Fazit:

Spannend und gruselig mit einem großen Geheimnis!


Samstag, 21. Januar 2012

[Rezension] Splitterherz- Hörbuch

Eingestellt von Kate am 21.1.12 2 Kommentare
Autor: Bettina Belitz
Leserin: Laura Maire
Dauer: ca. 460 min
Verlag: Der Hörverlag
Preis: 21,95
-kaufen-
Teil einer Reihe:
Spiltterherz
Dornenkuss
Scherbenmond



Inhalt:

Die 17-jährige Ellie ist alles andere als begeistert, als sie mit ihren Eltern in ein 400-Seelendorf ziehen muss. Bis sie dort den unnahbaren, aber äußerst faszinierenden Colin kennenlernt. Doch ihn umgibt ein düsteres Geheimnis, das die Liebe der beiden unmöglich erscheinen lässt: Er raubt die Träume anderer Wesen, um zu existieren... Gekürzte Lesung ab 12 Jahren. Sprecher: Laura Maire

Autor:


Entdeckt wurde die Autorin durch eine Agentin, die ihren Blog besuchte. Mit ihrer Splitterherz-Trilogie, die im November mit Erscheinen des dritten Bandes "Dornenkuss" abgeschlossen wird, gelang Belitz der literarische Durchbruch. Darüber hinaus ist sie für ihre Reihe um "Fiona Spiona" sowie die Reihe "Luzie & Leander" bekannt.
In Freizeit reitet sie gerne, was man auch in ihrem Büchern wiederfindet.
Sie lebt im Westerwald zusammen mit Pferden, Schafen, Katzen und Hühnern.

Cover:

Das ist wirklich eines der schönsten Cover die ich gesehen habe.
Ich weiß gar nicht warum, nur dass es sehr viele Kleinigkeiten hat, die man immer wieder neu entdecken kann. Alle Fragen sind super aufeinander abgestimmt und es sieht sehr liebevoll gemalt aus.

Meinung:

Da ich ja sehr viel gutes über dieses Buch gehört habe war ich sehr gespannt und wollte mir natürlich eine eigene Meinung machen.
Zuvor habe ich eigentlich nie Hörbücher angehört und es war anfangs etwas schwierig sich darauf zu konzentrieren und nicht nebenbei noch was anderes zu denken, doch mir viel das nicht schwer, denn die Geschichte hat mich einfach sofort gefesselt.

Die Stimme von Laura Maire hat sehr gut um nicht zu sagen perfekt zu Elli gepasst. Allgemein war ihre Stimme sehr angenehm und sie hatte immer genau den richtigen Tonfall.
Besonders Colin hat mir bei ihr gefallen, denn der hatte so was besonderes und ironisches an sich.

Zu der Story will ich nicht viel sagen, nur dass sie am Anfang vielleicht etwas langatmig war, aber dann ging die Spannung steil nach oben. Die Welt der "Wesen" die Bettina Belitz beschrieben hat war fantastisch. Solche habe ich noch NIE gelesen.

Die Beziehung zwischen Colli und Elli war einfach nur zuckersüß.
Zuerst vielleicht ein wenig distanziert und witzig aber in der zweiten Hälfte bin ich fast geschmolzen.
Es gab so viele Hochs und Tiefs und zum Schluss......
Ich könnte schreien vor Frust und Kitschigkeit.

Das Ende war super spannend.
Alles war perfekt beschrieben und richtig real für mich, als wäre ich mitten drin.
Die letzten paar Sätze waren so rührend und alles, da musste ich heulen. Wirklich...
Es war eine Art Cliffhanger aber kein böser sondern ein richtig richtig süßer....
Ich werde auf dem schnellsten Weg das zweite Buch kaufen!

Fazit:


Spannung und Kitschigkeit im perfekten Maß.

Freitag, 13. Januar 2012

[Rezension] Whisper Island

Eingestellt von Kate am 13.1.12 3 Kommentare
Autor: Elisabeth George
Seiten: 445
Preis: 19,99 Euro
Verlag: Egmont INK
Originaltitel: The edge of nowhere
Teil einer Reihe
Genre: Mysterie, Romanze
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Inhalt:

Hannah Armstrong/Becca King hat ein großes Geheimnis: Sie kann die Gedanken der Menschen lesen.
Zwar nicht alles, aber sie hört ein Flüstern, doch nicht immer kann man etwas daraus schließen.
Ihr Stiefvater benutzt diese Gabe um seine Geschäftspartner auszuschalten und als sie es bemerkt, flüchtet ihre Mutter mit ihr.
Sie wird von ihrer Mutter auf Whidbey Island zu einer Freundin geschickt, doch als sie dort ankam, war diese Freundin gestorben und das Handy ihrer Mutter war tot...

Autorin:

Die Amerikanerin Elizabeth George hatte von Jugend an ein ausgeprägtes Faible für die britische Krimitradition. Psychologische Raffinesse, präziser Spannungsaufbau und ein unfehlbarer Sinn für Dramatik charakterisieren ihre Bücher. Ausgezeichnet mit dem Anthony Award, dem Agatha Award und dem Grand Prix de Litérature Policière. Die Autorin lebt in Huntington Beach/Kalifornien.

Cover:

Wie alle Cover von INK ist auch dieses wunderschön und ohne Schutzumschlag sieht man das gleiche bis auf das Mädchen. Ich denke das Mädchen soll Becca darstellen, die im Buch ein wenig dicker und voller Schminke dargestellt wird. Deshalb denke ich, dass das Mädchen gut zu Becca passt, da sie ja zum Schluss des Buches auch sehr abnimmt.
Leider weiß ich nicht um was für Pflanzen es sich handelt, doch der Hintergrund sieht für mich sehr nach Insel aus, also passt auch das.
Ich würde euch gern das Englische Cover zeigen, doch in Amazon steht, das "The edge of nowhere" erst März diesen Jahres rauskommt? Ich bin verwirrt, wer näheres weiß bitte bescheidsagen!


Meinung:

Da ich einige nicht so tolle Rezensionen über dieses Buch gelesen habe, war ich sehr gespannt darauf wie ich es finden würde, da es von meinem Lieblingsverlag kommt und ich wurde nicht enttäuscht!
Es hat mich jetzt nicht total vom Hocker gehauen, doch es war trotzdem richtig gut.

Die Inhaltsbeschreibung bei Amazon sagt ja, dass die Hauptperson Becca King ist, doch im Buch war von einer Hannah Armstrong die Rede, was mich sehr verwirrt hat, doch schon bald erkannte ich die "Täuschung".
Hannah musste sich  nämlich eine neue Identität zulegen, da sie mit ihrer Mutter auf der Flucht ist.
Also fängt die Geschichte schon super spannend an.
Becca war mir sofort sympathisch, denn sie ist mir ziemlich ähnlich. Meine Mutter ermahnt mich auch manchmal nicht zu viel zu essen.

Ihre Mutter gibt ihr ein Wegwerfhandy und ein wenig Geld und schickt sie mit nicht mehr als einem Rucksack und einem Fahrrad zu einer Freundin auf Whidbey Island.
Als Becca dort angekommen war, wurde sie nicht wie besprochen abgeholt, also machte sie sich selbst auf die Suche, denn sie hatte die Adresse. Dort angekommen, erfährt sie, dass ihre Gastbegerin gerade gestorben ist. Becca versuchte ihre Mutter zu erreichen, doch sie nahm nicht ab.

Hier fand ich es ein wenig komisch, dass sie nicht sofort in Panik geraten ist, schließlich ist sie erst 14 Jahre alt.
Ich hätte da schon ein wenig mehr Angst um mich und meine Mutter.
Sie hat sich einfach eingeredet, dass ihre Mutter gerade schlief oder anderes zu tun hat.

Am nächsten morgen ging sie in ein kleinen Laden um Essen zu kaufen und traf Seth, der dort arbeitete. Von ihm bekam sie den Hinweiß nach Debbie zu suchen, was sie dann auch tat.
Es stellte sich heraus, dass Debbi mit ihren zwei Enkelkindern zusammen in einem Motel wohnten, das ihr gehörte und sie bat Becca an dort zu wohnen, wenn sie ihr zur Hand gehe.
Sie meldete Becca auch auf der Highschool an.
In der schule fiel ihr ein Junge auf, denn sie hatte ihn schon auf der Fähre gesehen, Derric.
Derric ist aus Uganda und wurde vom Sheriff und seiner Frau adoptiert.
Er half ihr sich in der Schule zurechtzufinden.
Einige Tage später fand Becca ihn im Wald liegen, als sie mit Seth und dessen Hund im Wald spazieren waren....

Ab da wird die ganze Geschichte richtig spannend.
Die Suche nach dem Grund des Unfalls, und noch viele kleine Sachen, haben das Buch unendlich spannend gemacht.
Becca musste verschwinden, den der Sheriff, Derrics Vater, würde bestimmt Fragen an sie haben und würde vielleicht auch erkennen wer sie wirklich war und dann würde ihr Stiefvater kommen....

Die Charaktere waren alle sehr gut gestaltet.
Ich habe alle Nebencharaktere wie Becca gemocht, denn sie waren alle glaubwürdig und hatten ihre Eigenarten, schlechte und gute.
Leider war das Buch in der Er-Form geschrieben und an manchen Stellen komisch, da die Perspektiven sich öfters mal getauscht haben.

Es gibt definitiv Romanze, doch ich bin mir nicht sicher mit wem sie zusammenkommen wird.
Klar in erster Linie denke ich Derric, da sie ihn mag und er anscheinend auch sie, aber ich kann es nicht genau sagen. Auch zum Teil, da Derric zum größten Teil im Koma lag.
Seth hingegen war immer für Becca da, doch ich konnte keine engere Beziehung bei den beiden feststellen, da Seth noch seiner Freundin nachtrauert, aber es könnte noch werden.


Fazit:
spannend und mystisch


Vielen Dank an den Egmont INK Verlag für dieses tolle Rezensionsexemplar

Samstag, 7. Januar 2012

[Rezension] Die Bestimmung

Eingestellt von Kate am 7.1.12 0 Kommentare
Autor: Veronica Roth
Seiten: 476
Preis: 17,99 Euro
Verlag: cbt
Originaltitel: Divergent
Originalsprache: Englisch













Inhalt:

Altruan – die Selbstlosen. Candor – die Freimütigen. Ken – die Wissenden. Amite – die Friedfertigen. Und schließlich Ferox – die Furchtlosen …
Fünf Fraktionen, fünf völlig verschiedene Lebensformen sind es, zwischen denen Beatrice, wie alle Sechzehnjährigen ihrer Welt, wählen muss. Doch der Eignungstest, der über Beatrices innere Bestimmung Auskunft geben soll, zeigt kein eindeutiges Ergebnis. Sie ist eine Unbestimmte.
Damit gilt sie als Gefahr für die Gemeinschaft.
Beatrice entscheidet sich, ihre bisherige Fraktion, die Altruan, zu verlassen, und schließt sich den wagemutigen Ferox an. Dort aber gerät sie ins Zentrum eines Konflikts, der nicht nur ihr Leben, sondern auch das all derer, die sie liebt, bedroht…


Autorin:

Veronica Roth
Veronica Roth lebt in Chicago und studierte an der dortigen Northwestern University Creative Writing. Im Alter von nur 20 Jahren arbeitete sie während ihres Studiums den Roman, der später "Die Bestimmung" wurde und mit dem sie in den USA auf Anhieb die Bestsellerlisten stürmte.
 
 
 
 
 
 
 
 
Cover:
 
Originalcover
Das Originalcover wurde bei "Die Bestimmung" beibehalten, was ich sehr gut finde, da es einfach perfekt zum Buch passt.
Wenn jede Fraktion ein Element besitzen würde, dann hätten die Ferox sicherlich das Element Feuer, denn sie sind hitzig und auch brutal.
Außerdem ist die ganze Handlung "feurig", wie ich meine.
Schon beim ersten Blick wirkt das Cover begeisternd auf einen und man will es unbedingt lesen.
Den Feuerkreis und den Titel heben sich heraus und man kann sie auf dem Cover spüren wenn man hinüberfährt.
 
 
 
Meinung:
 
 
.... Ich bin baff.
Da es nur gute, um nicht zu sagen, fantastische Meinugen und Rezensionen zu diesem Buch gab, hatte ich sehr hohe Erwartungen an das Buch, und die Erwartungen haben sich erfüllt meine Damen und Herren!
Vielleicht haben sie sie sogar ein kleinen wenig übertroffen.
 
Das Buch fängt gleich spannend an und das ist eigentlich das wichtigste an einem Buch, wie ich finde.
Beatrice wird dem Eigungstest unterzogen, bei dem man herausfindet zu welcher Fraktion sie am besten passt, aber sie muss sich nicht für diese Fraktion entscheiden, das sollte nur eine Hilfe sein.
Das Ergebnis ist nicht eindeutig, das heißt sie ist eine Unbestimmte und die sind anscheinend sehr gefährlich für alle, aber Beatrice weiß nicht warum.
Zu Hause angekommen erzählt sie von all dem nichts ihren Eltern oder ihrem großen Bruder.
 
Dass die ganze Gemeinschaft in Fraktionen eingeteilt ist, ist sehr komisch und ich hatte Angst, dass ich die einzelnen Namen nicht unterscheiden konnte, doch irgendwie haben die Namen zu den Fraktionen gepasst.
Ich weiß nur, dass Amite von amicus(lat) = Freund kommt.
Es war sehr interessant zu sehen wie streng die Regeln der Alturan ist und wie tiefgründig sie gehen. Man darf sich nicht mal im Spiegel ansehen, da man sich dabei zu sehr mit sich selbst beschäftigte.
 
Am Tag der Entscheidung wählte ihr Bruder, von dem sie fest angenommen hatte, er würde zu den Alturan gehen , die Ken.
Beatrice war verwirrt und wusste nicht, wie sie sich entscheiden sollte, doch schließlich entschied sie sich für die Ferox- die Fuchtlosen.
Alle Initianten (Neulinge) müssen bei der gewählten Fraktion mehrere Tests bestehen, um vollwertiges Mitglied zu werden und der Test fängt bei Beatrice schon auf dem Weg zum Hauptquartier der Ferox an, bei dem 3 der Anfänger versagen. Das heißt sie sind entweder gestorben , oder wenn sie noch leben, sind sie fraktionslos und somit heimatlos und in der untersten Schicht der Gemeinschaft.
 
Die Tests fand ich sehr hart.
Nie im Leben hätte ich auch nur einen von ihnen durchgestanden.
Beatrice musste sich in Lebensgefahr begeben, anderen Leuten wehtun, sich "Gehirnwäschen" unterziehen lassen und ihren Ängsten ins Auge blicken.
Zuerst sah es sehr schlecht für sie aus , aber nach und nach besserte sie sich und schließlich war sie an der Spitze der Rangliste, was Peter, einem Mitstreiter gar nicht gefiel, deshalb versuchte er sie aus dem Weg zu schaffen wie zuvor schon Edward.....
 
An dieser Stelle möchte ich ein großes Lob an die Autorin aussprechen.
Die ganze Fantasie, die dahintersteckt!
Die Fraktionen, die Tests, die Regeln, die Welt, es harmonierte einfach alles zusammen, sodass man richtig eintauchen konnte in diese so andersartige Welt.
 
Ihr seht also an Spannung fehlt es nicht, aber sogar Romantik ist hier dabei.
Man merkt nicht sofort mit wem Beatrice zusammenkommt und das macht es umso spannender, deshalb verrate ich nicht zu viel.
Nur eins möchte ich euch sagen:
Es ist unheimlich süß, aber nicht kitschig, schließlich ist sie eine Ferox.
 
Gerade als es für Beatrice richtig gut läuft, passiert etwas unglaublich grausames, das nur sie noch verhindern kann.
 
Das Ende hat mich einfach nur umgehauen, denn ich fand es, wie schon gesagt, einfach nur grausam, so etwas zu tun und dabei nicht mal mit der Wimper zu zucken.
Nicht eine Sekunde lang hat man gewusst was passierte und dann kam auf einmal ALLES....
 
Ich könnte hier noch seitenweise schreiben aber ich höre jetzt auf.....
 
 
 
 
Fazit:
 
 
Spannung und Romantik die das Herz höher schlagen lässt und eine Handlung die begeistert
 
 
 
 
Vielen Dank an den cbt Verlag für das wundervolle Rezensionsexemplar!

Freitag, 6. Januar 2012

[Rezension] Die Stadt der verschwundenen Kinder

Eingestellt von Kate am 6.1.12 3 Kommentare
Autor: Caragh O`Brien
Seiten:462
Preis: 16,99 Euro
Verlag: Heyne
Originaltitel: Birthmarked
Originalsprache: Englisch
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Inhalt:

Die junge Gaia gehört mit ihrer Mutter zu den wichtigsten Menschen ihrer Gemeinschaft: Als Hebamme muss sie jeden Monat die ersten drei Neugeborenen an der Mauer der Stadt abgeben – so lautet das Gesetz. Noch nie hat jemand es gewagt, gegen dieses Gesetz und die Herrscher jenseits der Mauer aufzubegehren. Doch dann werden Gaias Eltern verhaftet, und das Mädchen begibt sich auf die Suche nach dem Geheimnis der Stadt jenseits der Mauer – und nach dem Schicksal der verschwundenen Kinder …

Autor:

Caragh O’Brien ist eine US-amerikanische Schriftstellerin. Sie wuchs in Minnesota auf und studierte Literatur und Kreatives Schreiben. Anschließend arbeitete sie als Lehrerin und veröffentliche mit »Die Stadt der verschwundenen Kinder« ihr erstes Jugendbuch, welches in den USA und Großbritannieren viel Aufsehen erregte. Sie ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in Conneticut







Cover
Originalcover
Das Cover finde ich wunderschön.
Ich mag die Farbe blau ja auf Covern und die beiden Gesichter lässt es noch geheimnissvoller erscheinen.
Durch die grauen Punkte und den kleingeschriebenen Titel lässt sich meiner Meinung nach auch schnell auf einen Dystropie schließen.
Das Originalcover jedoch passt besser zum Buch.
Die bunten "Striche" sollen glaub ich die DNA darstellen, die im Buch eine große Rolle spielt und das Mädchen auf dem Bild ist eindeutig Gaia, da die Hälfte des Gesichts, also ihre Narbe, verdeckt wird.





Meinung:

Ich fand dieses Buch klasse!
Bei Büchern weiß ich normalerweise schon in den ersten paar Seiten ob es mir gefällt oder nicht und hier hat einfach alles gepasst.
Der Schreibstil, der Anfang, die Stimmung einfach alles.
Es fängt nämlich damit an, dass Gaia ihr erstes Baby entbindet, als Hebamme und wie sie es zur Mauer bringt.
Man wird also direkt in die Welt hineingeschmissen und ist entsetzt wie man einer Mutter nach der Geburt sofort das Kind wegnehmen kann.

Die Handlung geht auch danach rasch voran.
Auf ihrem Nachhauseweg trifft sie eine alte Freundin ihrer Mutter, die ihr ein Päckchen gibt und ihr erzählt, dass ihre Eltern in die Enklave, die Stadt innerhalb der Mauer, gebracht wurden.
Zuerst denkt Gaia, dass ihre Eltern nur befragt werden und bald wiederkommen werden, doch als sie nach einigen Wochen immer noch nicht kamen, machte sie sich auf dem Weg in die Enklave, doch das hat bisher niemand geschafft...

Die Story hat mich einfach nur mitgerissen und zum nachdenken bewegt. Nicht zuletzt weil sie sehr verzweigt und etwas umständlich zu verstehen war.
Bei diesem Buch kann man nicht einfach die Seiten überfliegen, denn man klebt an den einzelnen Wörtern und will unbedingt wissen, warum und wie alles passierte.
Das "Geheimnis" ist sehr nachvollziehbar und wirklich, was das Buch nur noch interessanter macht.
Ja, dieses Buch hat mein Gehirn ziemlich in Anspruch genommen.

Eine kleine Romanze gab es natürlich auch und ich war wirklich von Anfang an, bevor Leon überhaupt nur ein Wort gesagt hatte, in das Pärchen verliebt.
Die ganze Zeit dachte ich "Ja, das ist es!"
Die Beziehung entwickelte sich sehr langsam und zögerlich, denn Leon ist eigentlich der Feind und Gaia möchte ihm nicht vertrauen. Außerdem würde sich nie im Leben ein Junge für sie interessieren, wegen der Narbe in ihrem Gesicht, doch sie täuscht sich....

Das Ende war spektakulär.
Eigentlich war das ganze Buch über Spannung aber der Höhepunkt war grandios.
Es ging alles so schnell und es hätte immer etwas schiefgehen können.
Kurz gesagt, ich habe total mitgefiebert.
Der Schluss hat mich traurig, wütend, frustriert und neugierig gemacht und nicht auf die Weise, dass ich den Autor umbringen muss.
(Das passiert manchmal und es ist kein schönes Gefühl.)
Es war ein rundes Ende mit sehr viel Raum für weiteres.


Fazit:


Eine Geschichte die fesselt, mit Charakteren, die man lieben muss



Vielen Dank an Heyne, für dieses wundervolle Rezensionsexemplar!

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