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Samstag, 3. November 2012

[Rezension] Das Tal 2.1

Eingestellt von Kate am 3.11.12 0 Kommentare




Autor: Krystyna Kuhn
Seiten: 244
Preis: 9,99 Euro
Verlag: Arena
Broschiert
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Inhalt

Das Tal ist zur Ruhe gekommen. So scheint es zumindest. Nur Robert ist der Einzige, der der Wahrheit über den versteckten Ort mitten in den Rocky Mountains ein Stück nähergekommen ist. Doch während er verzweifelt versucht, seine Erkenntnisse zu überprüfen, gerät Rose in große Gefahr. Wer ist der Unbekannte, der ständig in ihr Zimmer im College einbricht? Und was hat das mit Roses Vergangenheit zu tun? Während das sonst so ruhige Mädchen mehr und mehr außer sich gerät, entdeckt Robert das Unfassbare...


Autor
 
Krystyna Kuhn, 1960 als siebtes von acht Kindern in Würzburg geboren, studierte Slawistik, Germanistik und Kunstgeschichte, zeitweise in Moskau und Krakau. Sie arbeitete als Redakteurin und Herausgeberin und schrieb EDV-Fachbücher, Gedichte und Kurzgeschichten.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Meinung

Eine Lüge ist deine Schönheit
Ein Fluch dein Lächeln
Die Sanftheit deiner Stimme - ein einziger Betrug
 
Ein neues Schuljahr ist am Grace College angebrochen und Rose muss sich einer Schar neuen Schülern stellen, die sich fragen, was mit ihrer Glatze ist. Zudem scheinen es ein paar unheimliche Studenten zu kommen, die auch wie Rose aus Boston kommen und ihr Geheimnis kennen. Ist es einer von denen, die ihr unheimliche Botschaften schickt und sie verfolgt?

Ich muss zugeben, es ist schon eine Weile her, seitdem ich die Tal Bücher gelesen habe und so, konnte ich nicht jedem gleich seine Geschichte zuordnen. Die meisten kannte ich natürlich, aber bis jetzt weiß ich noch nicht genau wer David ist, hatte er schon seine Geschichte? Nein, ich denke nicht und von Chris weiß ich auch nichts, aber der hat ja in diesem Buch keinen Auftritt gehabt.
Mein Lieblingscharakter im Buch ist nach wie vor Katie und dicht gefolgt darauf, Robert.
Die beiden alleine könnten schon das Geheimnis lösen, meiner Meinung nach.

Jeder Charakter der Gruppe hat natürlich was eigenes, da man ihre Geschichte erfahrt und somit auch mehr Tiefe und ich war so unsagbar neugierig was hinter Rose und ihrer Glatze stecke, dass die Aufklärung schon fast nicht so überraschend wirkte. Die Erklärung gab es in anderen Büchern auch schon, aber ok.

Wie jedes der Bücher war auch dieses spannend und man wusste bis zum Ende nicht wer hinter der Verfolgung und hinter dem Mord steckt. Ich war so überrumpelt, denn es gab keine wirklich überhaupt keine Anzeichen auf den Täter.

Dem Geheimnis des Tales kommen wir auch näher, denn es werden hin und wieder Tagebucheinträge des Dave Yellad gezeigt und immer hatte ich eine Gänsehaut als ich sie gelesen habe. Jetzt weiß ich wieder, warum ich diese Serie liebe.
Dieses Tal, ist wirklich nicht normal und mehr als nur unheimlich.

Hoffentlich gibt es keine Season 3 denn so lange will ich nicht darauf warten das Geheimnis zu lüften, aber mein Wunsch ist wahrscheinlich hoffnungslos. Irgendwie denke ich, dass Krystyna Kuhn bis zu Season 4 gehen will, schön sehen die Bänder nebeneinander auf jeden Fall aus aber ob ich so lange warten kann...
Der nächste Teil ist bereits erschienen und soll ja um David gehen.
Ich bin ein wenig skeptisch, weil mir an ihm nichts besonderes auffällt, aber vielleicht kann seine Geschichte mich vom Gegenteil überzeugen.



Fazit
 
 

Spannende Fortsetzung einer mysteriösen Reihe.
Wieder einmal ist man bis ganz zum Ende hin Ahnungslos um dann völlig überrascht zu werden.
Leider war es diesmal die Geschichte von Rose, die mich nicht sehr begeistern könnte.

Dienstag, 30. Oktober 2012

[Rezension] Kuckucksmädchen

Eingestellt von Kate am 30.10.12 0 Kommentare




Autor: Eva Lohmann
Seiten: 176 Seiten
Preis: 16,99 Euro
Verlag: Piper
OT:--
Gebunden
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Klapptext

Wanda ist 30. Und die Zeit? Sie rennt und rennt, während Wanda faul herumsteht und darauf wartet, dass das Leben beginnt. Also das echte. Aber da ist nur der Mann, der auch schon die letzten Jahre da war, und der nun fragt, ob das, was ist, jetzt für immer ist... Plötzlich merkt Wanda, dass das schon das echte Leben und gar keine Probe mehr ist. Aber soll sie jetzt wie all ihre Freunde sesshaft werden? Mit Jonathan in die Altbauwohnung ihrer verstorbenen Großeltern ziehen? Das kann sie nicht. Schon deshalb nicht, weil sie professionelle Haushaltsauflöserin ist und also vom Ende aller Beziehungen lebt. Außerdem quält sie die Frage, wie das Leben mit einem anderen Mann verlaufen würde? Wanda will die perfekte Entscheidung treffen und setzt sich in die gemachten Nester ihrer Exfreunde: in Max' buntes Bullerbü mit Anouk und in Phillips lauwarmes Spießervergnügen mit Larissa. Doch dann läuft das Wiedersehen mit ihrer Jugendliebe Ilya aus dem Ruder, und Wanda stellt fest: Die Antwort liegt nicht bei den Männern, sondern ganz allein bei ihr ...


Autor

Eva Lohmann, Jahrgang 1981, lebt als Inneneinrichterin und Autorin in Hamburg. Ihr Debütroman »Acht Wochen verrückt« über die Erlebnisse ihrer Heldin in einer Psychoklinik war ein großer Presse- und Publikumserfolg.

Meinung

Wanda kann sich einfach nicht entscheiden, soll sie nun Jonathans indirekten Heiratsantrag annehmen, oder nicht? Will sie überhaupt ihr ganzes Leben mit Jonathan verbringen? Wanda weiß einfach nicht mehr weiter und sucht Antworten bei ihrem Herzen, das ihr tatsächlich auch antwortet. Zusammen mit ihrem Herzen versucht Wanda die richtige Entscheidung zu treffen, hoffentlich ist es bis dahin schon nicht zu spät....

Die Idee der ganzen Geschichte fand ich schon mal toll. Etwas alltägliches, das uns alle etwas angeht, denn jeder kennt das Problem, vor einer lebenswichtigen Entscheidung zu stehen, aber nicht zu wissen was man machen soll. Ich muss zugeben, ich habe schon etwas aus dem Buch gelernt und zwar, dass man manchmal gar nicht so viel nachdenken sollte.

Der Schreibstil hat mir auch sehr zugetan. Er war sehr leicht zu lesen, manchmal witzig und humorvoll, aber an manchen Stellen auch sehr ruhig und ernst, wie das ganze Buch auch.
Man kann gar nicht glauben was für eine tolle und berührende Geschichte hinter diesem kleinen Buch steckt, das nun wirklich nicht dick ist, ich bin überrascht.

Wanda war an sich schon sehr interessant, aber manchmal konnte und wollte ich ihre Taten gar nicht verstehen. Am liebsten hätte ich sie angeschrienen und dazu gezwungen "das Richtige" zu tun, aber dann wäre die Geschichte zu schnell zu Ende gewesen.
Die Idee mit dem sprechenden Herzen war auch total witzig und ich stelle mir das Leben um einiges leichter vor, wenn meines das auch könnte. Schließlich hat das Herz ja fast immer recht, oder? Und man könnte alles auf das Herz schieben ;).

Aber jetzt kommen wir zum großen Manko an diesem Buch: Das Ende.
Das Ende war eines der schrecklichsten, die ich jemals gelesen habe. Ich mag ja Cliffhanger in einer Serie, weil sie mich total verrückt machen, mir das aber auch ein wenig gefällt. Es sei denn sie sind zu cliffhangermäßig, das ich die Autorin am liebsten erpressen würde mir die Fortsetzung zu geben.
Wie dem auch sei, aber ein offenes Ende bei einem Einzelband?
Nein, das geht mir zu weit, zumal es wirklich viel zu offen ist. Ok, ich könnte mir vorstellen wie es weitergegangen wäre, aber ein rundes Happy End wäre mir viel lieber gewesen.

Zum Schluss kommen wir noch zum besten Teil der Story: dem Nachwort.
Eines sage ich dazu : es ist magisch.
Warum? Das müsst ihr selber lesen^^.



Fazit



Kuckucksmädchen ist ein magisches Buch ohne viel Magie. Der Schreibstil ist sowohl witzig als auch ernst, genauso wie die ganze Geschichte und diese Kombination gefällt mir sehr. Ich würde 5 Punkte geben, aber über das Ende komme ich einfach nicht hinweg.





Sonntag, 21. Oktober 2012

[Rezension] Romeo für immer

Eingestellt von Kate am 21.10.12 0 Kommentare





Autor: Stacey Jay
Seiten: 393
Preis: 17,99 Euro
Verlag: Egmont INK
OT: Romeo Redeemed
Hardcover
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Klapptext


Als Söldner der Apokalyse hatte Romeo nur ein Ziel: die Liebe zwischen zwei Menschen zu zerstören. Doch die Mächte des Bösen haben ihn verstoßen, und er hat nur eine einzige Möglichkeit, sich selbst und seinen dem Niedergang geweihten Körper zu erlösen: Er muss auf die Seite der Botschafter des Lichts, der einstigen Feinde, wechseln und eine Reise in die Vergangenheit antreten. Dort wird er Ariel Dragland wiederbegegnen, die Julias Seele beherbergt und die er getötet hat. Romeo ergreift die Chance auf einen Neuanfang und setzt nun alles daran, ihr Herz zu erobern. Was er jedoch noch nicht weiß: Ariel hält das Schicksal der ganzen Welt in den Händen, denn in ihr kämpfen die Mächte des Bösen und des Guten einen erbitterten Kampf. Wird er Ariel und ihre gemeinsame Liebe retten können?


Autor

Die amerikanische Autorin Stacey Jay hat unter verschiedenen Pseudonymen diverse Paranormal-Romance-, Urban-Fantasy- sowie Science-Fiction-Romane veröffentlicht. Sie lebt mit ihrer Familie in Maumelle/Arkansas.

Meinung

Romeo hat Julia nun endgültig getötet und muss sein ganzes Leben in seinem verfaulenden Körper leben, die Hölle auf Erden. Als plötzlich Julias Anne erscheint und ihm anbietet zur Seite der Botschafter zu wechseln, nimmt er das Angebot dankend an, jedoch muss er erst eine Aufgabe erfüllen. Er muss Arial dazu bringen ihn zu lieben und das in nur drei Tagen und zwar mit dem Körper, den Ariel am meisten hasste, Dylan. Für den größten Romantiker aller Zeiten doch kein Problem, oder?

Ich war ja von Julia für immer echt begeistert und Romeo war schon da meine Lieblingsfigur, also war es klar, dass ich dieses Buch auch haben musste und ich wurde nicht enttäuscht, denn dieser Teil war noch besser als sein Vorgänger.
Es fing gleich mit dem Handel zwischen Romeo und der Anne an und sofort wurde Romeo in eine Art Parallelwelt in die Vergangenheit geschickt, zurück zu dem Punkt an dem Julia für immer anfing. Ariel hatte gerade herausgefunden, dass Dylan sich nur wegen eine Wette mit ihm verabredet hatte und ist so ziemlich wütend auf ihn.
Romeo versucht natürlich sein bestes, um Ariels Wut zu dämmen und ich muss sagen, er macht es sehr geschickt und charmant.

Wie schon gesagt, ich liebe Romeo. Er ist tief im Inneren ein sehr guter Mensch, aber die Söldner und die Botschafter haben aus ihm ein Ungeheurer gemacht, aber in diesem Band zeigt sich sein wahres Inneres, ein mitfühlender, witziger und trauriger Junge, der sich nach Vergebung und Liebe sehnt.
Ariel ist am Anfang recht schüchtern, aber im Laufe des Buches entwickelt sie sich zu eine schlagfertigen jungen Frau, die sich nicht auf den Arm nehmen lässt. Da sie macht es Romeo anfangs wahrlich nicht leicht, aber das wäre ja langweilig gewesen, wenn sie sich sofort in ihn verliebt hätte.

Aber ja, wie sollte es anders sein passiert es und sie verlieben sich in einander.
Die Beziehung sprüht nur vor Kitsch, ich mag Kitsch, aber manchmal war es doch ein wenig zu viel, es könnte manchen Leuten nicht gefallen, aber ich fand es süß, manchmal etwas übertrieben, aber trotzdem noch süß.

Und ich muss noch was zum Cover sagen. Es ist schon, etwas Mainstream, aber es passt zum ersten Teil, doch ich weiß nicht wer dieses Mädchen sein soll. Schließlich hat Ariel sehr sehr helle Haare, also so ziemlich das Gegenteil dieses Mädchens. Ich frage mich immer öfters, wer überhaupt die Coer gestalten, denn meiner Meinung nach, passen viel zu viele Cover überhaupt nicht zum Buch. So wie auch der Titel, da finde ich den Originaltitel Romeo Redeemed sehr viel passender.

Die Story drehte sich eigentlich hauptsächlich um ihre Beziehung, doch hin und wieder kam auch Julia zu Wort, was mich manchmal gestört hat. Ich mag es nicht wenn man von einer Situation in eine andere springt, vor allem, weil die Passagen mit Julia eigentlich unnötig waren, meiner Meinung nach.

Die ganze Zeit über war ich einfach nur total begeistert von Romeo und Ariel und ihrer Beziehung und alldem, doch das Ende sehe ich mit gemischten Gefühlen.
Einerseits war es sehr unerwartet und spannend, aber andererseits hat es mich wirklich verwirrt. Ich wusste nicht mehr was eine Lüge war und was die Wahrheit und war völlig perplex und naja ich bin mit dem Ende eigentlich nicht so recht zufrieden.

Fazit


 

Eine sehr süße, Geschichte mit wundervoll realistischen Charakteren und viel Herzschmerz, etwas für wahre Mädchen. Meiner Meinung nach besser als der erste Teil, vor allem wegen den viel sympathischeren Charakteren, jedoch war ich enttäuscht vom Ende. Es war sehr verwirrend und ich war ein wenig unzufrieden mit dem Ende. Trotzdem sehr empfehlenswert.



Samstag, 20. Oktober 2012

[Rezension] Die Bücherdiebin

Eingestellt von Kate am 20.10.12 0 Kommentare




Autor: Markus Zusak
Seiten: 608
Preis: 9, 95 Euro
Verlag: blanvalet
Originaltitel: The Bokk Tief
Taschenbuch
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Inhalt

Selbst der Tod hat ein Herz …

1939, Nazideutschland. Liesel lebt bei Pflegeeltern in der Himmelstraße in Molching. Sie sieht die Juden nach Dachau ziehen. Sie erlebt die Bombennächte über München. Und überlebt: weil der Tod sie in sein Herz geschlossen hat. Sie – und die Menschen aus der Himmelstraße.
Molching bei München. Hans und Rosa Hubermann nehmen die kleine Liesel Meminger bei sich auf – für eine bescheidene Beihilfe, die ihnen die ersten Kriegsjahre kaum erträglicher macht. Für Liesel jedoch bricht eine Zeit voller Hoffnung, voll schieren Glücks an – in dem Augenblick, als sie zu stehlen beginnt. Anfangs ist es nur ein Buch, das im Schnee liegen geblieben ist. Dann eines, das sie aus dem Feuer rettet.
Eine Diebin zu beherbergen, wäre halb so wild, sind die Zeiten doch ohnehin barbarischer denn je. Doch eines Tages betritt ein jüdischer Faustkämpfer die Küche der Hubermanns ...

Autor


Als Teenager las Markus Zusak am liebsten Hemingway und schwärmte für den Film"What's Eating Gilbert Grape", der auf einem Roman von Peter Hedges basiert. Seine Mutter erzählte oft, wie sie als Kind das Bombardement auf München erlebt hatte und mitansehen musste, wie man jüdische Menschen ins KZ Dachau trieb. Daraus entstand bei Markus Zusak, geboren 1975, das dringende Bedürfnis zu schreiben. Mit 16 begann er damit. Mittlerweile gehört Zusak zu den renommiertesten Jugendbuchautoren der Welt. Seine Bücher "Der Joker" und "Die Bücherdiebin" sind preisgekrönte Bestseller, die nicht nur junge Leute berühren. Privat spielt der Familienvater Fußball, liebt Filme und nutzt seinen Wohnort Sydney auch als Möglichkeit zum Surfen (im Meer) - um ab und an dem Schreibtisch zu entfliehen.

Meinung

An diesen Tagen, frühmorgens in der Küche erweckte Papa das Akkordeon wahrhaftig zum Leben. Ich denke, das ist einleuchtend wenn man darüber nachdenkt.
Woher weiß man, ob etwas lebendig ist?
Man schaut nach, ob es atmet.

( Seite 44 cbt- Ausgabe)
 
Es gibt nicht viele Menschen die den Tod mehr als einmal zu Gesicht bekommen, doch Liesel Meminger ist einer dieser Menschen. Zum ersten mal sieht sie ihn mit zehn, als ihr Bruder starb und sie ihr erstes Buch stahl. Von da an sollte sie dem Tod noch genau  dreimal entgegenblicken.

Liesel wächst in einer sehr schweren Zeit auf. Da ihre Mutter sie nicht versorgen kann wird sie zu einer Pflegefamilie geschickt, den Hubermanns. Sie freundet sich mit ihrer neuen Familie an und auch mit dem Nachbarsjungen Rudi mit dem sie viele Abenteuer unternimmt, doch als ihre Eltern einen Juden zu Hause im Keller verstecken müssen, hören die unbeschwerten Tage auf...

Die Bücherdiebin ist ja schon fast ein Must Read, aber ich habe mich nie getraut, da ich gedacht habe, es sei in einer alten Sprache geschrieben und viele können nichts mit dem Schreibstil anfangen, also erst mal zum Schreibstil.

Das Buch wird nicht, wie erwartet, von Liesel erzählt, sondern vom Tod, der Liesels Geschichte erzählt. Einerseits wird es in der ich-Perspektive erzählt, doch für mich scheint es auch ein allwissender Erzähler zu sein, es ist so eine Art Mischmasch. Da der Tod die Geschichte bereits kennt, hat er auch keine Scheu davor zu spoilern, also das Ende vorzuziehen.

Außerdem macht der Tod auch öfters mal Unterbrechungen wie hier :(linke Seite)
Um einen Kommentar abzugeben, oder etwas zu erklären etc.

Vielleicht stört das einige, aber ich fand es faszinierend, denn so wirkte es authentischer, als ob es wirklich der Tod war, der diese Geschichte erzählte.
Und die Sprache war vollkommen normal, überhaupt kein bisschen altmodisch.


Die Geschichte war wundervoll.
Ich habe ich vorher schlau gemacht und gefragt wie es denn anderen so gefallen hat und viele haben gemeint, dass sie am Ende weinen müssten, oder auch zwischendrinnen, es soll also traurig sein.
Aber es war nicht nur traurig.
Dieses Buch hate viele Facetten: Es war traurig, sarkastisch, witzig, dramatisch und lehrreich.

Auch hatte ich Angst, weil das Buch zur NS Zeit spielte, dass es eine Menge geschichtlicher Daten o.Ä geben würde und um ehrlich zu sein, das ist nicht mein Ding. Natürlich wollte ich auch nicht unbedingt blutige Szenen lesen, aber ich kann euch versichern, diese Ängste waren völlig umsonst.

Und genauso waren die Charaktere, facettenreich und so so real und greifbar, wie es nur wenige sind.
Liesel ist mir natürlich besonders ans Herz gewachsen. Schon der Name strahlt eine solche Unschuld aus, man sah die Welt aus den Augen eines kleinen unschuldigen Mädchen, das langsam zum Dieb wurde, zu einem unschuldigen Dieb, falls das Sinn ergibt.

Vor dem Ende hatte ich wahnsinnige Angst, da ich immer anfange zu heulen, wenn etwas trauriges passiert, immer bei Filmen, bei Büchern, überall, deshalb war ich überrascht, dass ich nicht geweint habe. Aber ich denke ich weiß warum. Das Ende war traurig keine Frage, aber irgendwie wusste ich ja schon am Anfang , dank dem Erzähler, was passieren würde und somit war es kein richtiger Schock mehr, da ich mich schon darauf vorbereitet hatte, trotzdem war es ein grandioses Ende.



Fazit


Jetzt weiß ich endlich warum so viele Menschen von diesem Buch schwärmen und kann es ihnen nun gleichtun.
Der Schreibstil ist wahrhaftig anders und manche könnte das abschrecken, aber ich fand diese Art von Stil sehr originell und vor allem wirkte das gesamte Buch dadurch authentischer.
Die Charaktere waren alle liebenswert, auch wenn es anfangs nicht danach erschien.
Der Plot, wie schon gesagt facettenreich wie nur wenige Bücher, es ist etwas für jeden dabei, sogar eine kleine Liebesgeschichte, die unglaublich süß war.
Dieses Buch verdient es 6 Punkte zu bekommen.

Montag, 8. Oktober 2012

[Hör-Rezension] Gebannt

Eingestellt von Kate am 8.10.12 2 Kommentare




Autor: Veronica Rossi
Gelesen: Laura Maire
Dauer: 330 min
Verlag: Oetinger Audio
OT: Under the Neversky
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Inhalt:
Sie sind so unterschiedlich, doch ihre Liebe verbindet sie. Die siebzehnjährige Aria kommt aus einer Welt ohne Schmerz, Hunger und Leid. Perry hingegen kommt aus der Wildnis, in der nur der Stärkere überlebt. Als Aria in seine Welt verstoßen wird, rettet Perry ihr Leben und zwischen beiden entwickelt sich eine Liebe, die sich über alle Unterschiede hinweg setzen muss. Alle die "Panem" lieben, werden von "Gebannt" überwältigt sein!



Autor:
 
Veronica Rossi, in Rio de Janeiro/Brasilien geboren, zog in ihrer Kindheit oft um und lebte in Mexiko, Venezuela, an der Ostküste der USA und schließlich in Kalifornien. Hier besuchte sie die Universität und studierte Schöne Künste am Californian College of the Arts in San Francisco. Heute lebt sie mit ihrer Familie im Norden Kaliforniens und arbeitet als freie Autorin. Sie schreibt vor allem futuristische Romane für junge Erwachsene.




Meinung:

Aria hat schon immer in den sicheren Wänden von Revery gewohnt, vor den gefährlichen Äther-Stürmen geschützt, doch dann wurde sie ausgesetzt und ist ganz auf sich allein gestellt.
Sie wieß hre Überlabenschancen sind gleich Null, doch dann wurde sie von einem Außenseiter gefunden, einem Barbaren namens Perry, derin der Wildniss überleben kann. Zusammen haben sie eine Desl, er bring sie zu ihrer Mutter und sie hilft ihm seinen entfürten Neffen zu finden.
Zusammen begeben sie sich auf den Weg in das Ungewisse.

Die Welt von Victoria Rossi hat mir sehr gut gefallen, Sie war zwar nicht allzu originell, denn von der gefährlichen zerstürten Welt abgeschlossene Kuppeln hatten wir zwar schon, aber Smart Eyes gab es nirgendwo. Die sogenannten Smart Eyes sind durchsichtige Augenklappen über die man in virtuelle Welten gelangen kann, man muss sie sich nur vorstellen, außerdem scheinen sie noch wie ein Computer zu funktionieren und jeder Bewohner hat eines. Das finde ich eine sehr coole Idee und auch sehr originell dazu.

Die beiden Protagonisten Perry und Aria fand ich auch ganz toll.^^
Aria kann, wie der name schon sagt, sehr gut singen und ich finde das Wortspiel einfach klasse. An sich ist sie eine sehr willensstarke Person, die ihre freunde und Familie liebt, aber naja mehr kann ich zu ihr leider nicht sagen. Sympathisch aber irgendwie durchschnittlich, aber Perry hat es mir echt angetan. Da er ein barbar ist, ist auch seine öußere Erscheinung etwas anderes. Seine Augen glühen grünund er hat sehr scharfe Eckzähne und das stelle ich mir irgendwie total cool vor. Er hat blonde Haare, aber in meinem Kopf wird er immer schwarzhaarig bleiben. Außerdem hat er noch zwei besondere Fähigkeiten, die nun wirklich etwas besonderes sind.

Die Story war auch ok.
Es gab paar kleine Stellen an denen sich Spannung aufbaute und auch einige Geheimnisse, die überraschend waren, aber es gab keinen Knall, was ich sehr schade fand.
Der Schreibstil hat mir echt gefallen, aber die Stimme von Laura Maire, war mir irgendwie zu... gelangweilt. Anfangs hat es mich schon etwas gestört, aber danach ging es, obwohl es bei weitem bessere Leser gibt.

Und jetzt kommen wir zu dem,das mir am besten gefallen hat. Die Beziehung zwischen Aria und Perry. Natürlich war klar, dass sich da was entwickeln würde, aber anfangs konnte man das gar nicht erkennen, die beiden haben sich nicht sonderlich gemocht. Gott sei dank keine Liebe auf den ersten Blick Beziehung, das wäre schrecklich gewesen. Nein, diese wirkte sehr natürlich und einfach wundervoll. Wie schon gesagt, es entwickelte sich ganz langsam und fließend, und ehe ich mich versah war sie da, aber nicht überraschend und unnatürlich, nein es war der fluss der natur gewesen.
Und die beiden waren sooo süß zusammen, ich bin einfach nur geschmolzen.

Das Ende war kein Cliffhanger, aber auch nicht gerade rund, weil ich dem zweiten Band jetzt so sehr entgegenfiebere, aber nicht wegen der Story, sondern nur wegen den beiden Protagonisten.



Fazit:


Gebannt, hat mich doch tatsächlich gebannt.^^
Die nicht gan so originelle, aber doch wundervolle Welt, der gute Plot, aber am meisten die zwei Protagonisten die zusammenpassen wie Pech und Schwefel und eines der süßesten Paare, die ich kenne. Wann kommt der nächste Teil raus?













Mittwoch, 19. September 2012

[Rezension] Unearthly- Dunkle Flammen

Eingestellt von Kate am 19.9.12 3 Kommentare


Autor: Cynthia Hand
Seiten:439
Preis: 9,99 Euro
Verlag: Rowohlt
OT: Unearthly
Taschenbuch
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Inhalt



Die Erde steht still, wenn Engel lieben. «Am Anfang ist da ein Junge, mitten im Wald. So alt wie ich, um die sechzehn, siebzehn. Dabei sehe ich ihn nur von hinten. Ein orangefarbenes Licht erhellt den Himmel. Die Luft ist voller Rauch. Als ich auf ihn zugehe, knackt ein Ast unter meinen Füßen. Er hört mich, wendet sich langsam um. In einer Sekunde werde ich sein Gesicht sehen. Genau da verschwimmt die Vision. Ich blinzele, und er ist weg.» Clara ist anders als all die anderen Mädchen auf der Highschool: Ihre Mutter gehört zu den Nephilim. Auch in Claras Venen fließt Engelsblut. Mit übernatürlichen Kräften ausgestattet, wird sie selbst zu einem Schutzengel werden. Vorausgesetzt, sie besteht ihre Bewährungsprobe. Doch die ist schwieriger als erwartet: Clara muss sich entscheiden – zwischen Himmel und Hölle,zwischen Christian und Tucker ...

Autor

Cynthia Hand unterrichtet Kreatives Schreiben an der Pepperdine University in Los Angeles. Sie lebt mit Mann und Sohn in Südkalifornien. Besuchen Sie die Autorin online unter: www.cynthiahand.blogspot.com








Meinung

Es ist ein ganz besonderer Tag für Clara, denn zum ersten Mal hatte sie eine Vision von ihrer Aufgabe als Schutzengel, den sie unbedingt erfüllen muss. In ihrer Vision sieht sie einen Jungen in einem brennenden Wald, deshalb vermutet sie, muss sie diesen Jungen vom Feuer retten, doch sie weiß nicht wer er ist. Schließlich, nachdem ihre Vision ein wenig deutlicher geworden ist zieht ihre Familie um, dorthin wo auch der gehimnisvolle Junge wohnt, wo Clara ihn auch trifft. Nun versucht sie alles um in seine nähe zu kommen, wenn da doch nicht Tucker wäre....

Ich habe ja sehr viele gute Rezensionen von Unearthly gelesen und als ich erfuhr, dass sogar Richelle Mead, die neben Kristin Cashore meine Lieblingautorin ist, das Buch auch klasse fand, musste ich es einfach haben. Dementsprechend waren meine Erwartungen natürlich enorm, und ich wurde nicht enttäuscht.

Ich glaube ich habe noch nie ein Engelbuch gelesen, wenn doch war es so schlecht, dass ich es verdrängt habe, aber von nun an, werde ich es öfters tun, wenn sie alle so gut sind wie dieses. ´Die Welt von Cynthia Hand war einfach fantastisch. Clara ist nur ein Viertelengel, und desalb nicht so stark, trotzdem hat sie eine Menge Vorteile gegenüber Menschen. Sie ist schöner (ok, wer hätte das gedacht), stärker, schneller und hat bessere Heilungskräfte als normale Menschen. Bis dahin noch voraussehbar, aber sie kann auch alle Sprachen flüssig sprechen, was echt cool ist, und natürlich hat sie Flügel. Wie cool ist das denn? Sie hat Flügel, kann aber damit nicht fliegen, was ich mir nicht vorstellen kann, denn wenn ich Flügel hätte würde ich einfach so lange üben bis ich fliegen könnte.
Das ist noch nicht alles, auch gibt es gefallene Engel, deren Flügel schwarz sind und die einen Krieg planen und dafür brauchen sie Viertel- oder besser noch Halbengel. Von diesem Krieg haben wir leider nicht viel mitbekommen.
Auch besitzen sie so etwas sie einen heiligen Glanz, der eine Verbindung zu Gott sein soll. Es gibt auf jeden Fall noch viel zu entdecken.

Clara als Person fand ich ganz sympathisch, aber meiner Meinung nach zu normal. Sie ist nett, hat ihre Familie gern, ich weiß einfach nicht, was ich sonst schreiben soll. Aber normal zu sein ist nicht allzuschlimm, so kann man sich auch besser in sie hereinversetzen.
Besonders toll fand ich, dass Clara einen kleinen Bruder hatte. Ich mag es wenn die Protagonisten Geschwister haben, denn dadurch wirken sie echter, da man die Gefühle und die Beziehung zwischen der Familie besser spüren kann, vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich auch Geschwister habe.
Christian, der geheimnisvolle Junge ist der König der Schule und ist mit der Königin zusammen. Anfangs wirkte er wie ein typisches Klischee: Gutaussehend, reich, gute Noten, einfach so ein Sunny-Boy, aber man merkt, dass mehr hinter ihm steckt, doch ich ahnte nicht wie viel mehr.
Tucker fand ich einfach nur cool. Er ist eher so der Kumpel Typ: witzig, etwas ländlich, er wird immer als Cowboy beschrieben und einfügsam.
Wen ich jedoch am interessantesten fand war Claras Freundin Angela, aber ich will hier nicht spoilern.

Natürlich hat Clara auch eine kleine Romanze, doch ich will nicht sagen mit wem, schließlich bahnt sich vielleicht eine Dreiecksbeziehung an, aber das gute ist. man weiß nicht für wen sie sich entscheiden soll. Mir ist es egal, ich mag eigentlich beide und kann es mir mit beiden vorstellen. Aber es war einfach zuckersüß wie die Autorin das geschrieben hat.

Das Ende war total unerwartet.
Man würde denken Clara rettet Christian aus dem Feuer, denn so war nunmal ihre Vision, aber nichts da. Als ich die Stelle gelesen habe habe ich meinen Augen nicht geglaubt, denn die Wahrheit hat mich einfach nur überrascht. Ihr werde NIE damit rechnen.
Der Schluss war ziemlich rund und ich könnte mir vorstellen was im nächsten Band kommt. Ich hoffe wir erfahren mehr über die gefallenen Engel und diesen Krieg.

Fazit


Ihr werdet nicht enttäuscht werden! Die Welt von Clara ist himmlisch und so voller Fantasy und dabei haben wir bei weitem noch nicht alles gesehen. Der Plot war spannend und das Ende unerwartet und überraschend zugleich, ich konnte es nicht aus der Hand legen!

Sonntag, 16. September 2012

[Rezension] Linna singt

Eingestellt von Kate am 16.9.12 2 Kommentare


Autor: Bettina Belitz
Seiten: 509
Preis:18,95 Seiten
Verlag:script5
OT:-
Gebunden
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Inhalt



Seit fünf Jahren hat Linna sie nicht mehr gesehen: Maggie, Simon, Jules und Falk, die ehemaligen Mitglieder ihrer Band. Nun treffen sie sich in einer Hütte in den Bergen wieder, um für einen Auftritt zu proben. Linna hatte eigentlich keinen Grund, Maggies Einladung zu folgen, denn was die anderen nicht wissen: Seit damals hat sie keinen Ton gesungen. Doch etwas treibt sie an, sich ihrem alten Leben zu stellen: die Erinnerung an eine Nacht mit Falk, dem Gitarristen. Linna muss sagen, was vor fünf Jahren unausgesprochen blieb, und sie muss hören, ob Falk eine Antwort hat. Bald beginnt die von Anfang an gespannte Atmosphäre zu kippen: Was als zwangloses Wiedersehen geplant war, wird zum zermürbenden Psychospiel, bei dem Linna immer mehr als Lügnerin dasteht. Sie gerät in einen Strudel aus Verdächtigungen, Abhängigkeiten und tragischen Missverständnissen, der sie schließlich zwingt, die Erinnerung an vergangenen Schmerz zuzulassen. Denn dort liegt der Schlüssel zu allem: der Grund dafür, dass Linna nicht mehr singt.


Autor

Bettina Belitz, an einem sehr sonnigen Spätsommertag 1973 beinahe in einer Heidelberger Bäckerei zur Welt gekommen, wuchs zwischen unzähligen Büchern auf und verliebte sich schon früh in die Magie der Buchstaben. Lesen alleine genügte ihr dabei nicht nein, es mussten auch eigene Geschichten aufs Papier fließen. Nach dem Studium der Geschichte, Literaturwissenschaft und Medienwissenschaft arbeitete Bettina Belitz als Redakteurin und freie Journalistin, bis sie ihre Leidenschaft aus Jugendtagen zum Beruf machte. Heute lebt Bettina Belitz umgeben von Pferden, Schafen, Katzen und Hühnern als freie Autorin in einem 400-Seelen-Dorf im Westerwald.

Meinung

Linna hat seid fünf Jahren ihre Band nicht mehr gesehen und seid fünf Jahren keinen Ton mehr gesungen, doch auf einmal landet ein Brief der ehemaligen Keyboardspielerin bei Linna zu Hause und ladet sie ein die Band wieder aufzuerwecken. Sie geht hin, um ihre alten Freunde wiederzusehen, doch vorallem um den Gitarristen Falk zu treffen, doch es kommt alles anders als geplant und auf einmal landen sie in einer Hütte zu einer Probewoche.
Abgeschnitten von der Welt scheinen sich die ehemaligen Freunde immer fremder zu werden, denn einer stiftet Unruhen und schreibt Drohungen an die Wand, doch wer ist es?

Zuallererst möchte ich etwas über das Cover sagen, denn es täuscht einen gewaltig.
Ich hätte mir eine nette vorweihnachtliche Geschichte erwartet aus der ich natürlich etwas lerne, wie es sich halt für eine Weihnachtsgeschichte gehört. Zum Teil hatte ich recht, es könnte so eine Vorweihnachtsgeschichte mit einer versteckten Lehre sein, aber diese Story war auf keinen Fall nett.
Sie war spannungsgeladen, wie ein Krimi oder ein Thriller.

Linna ist mit ihren Bandmitliedern auf einer Hütte und der Neffe des Hüttenbesitzers ist auch mit von der Partie. Sie hätte sich erhofft ein wenig mit ihrem alten Schwarm Falk verbringen zu können und auch ein wenig Spaß mit ihren alten Freunden zu haben, doch allesamt haben sie sich verändert.
Der sonst immer fröhliche Simon ist auf einmal ein Spießer geworden genauso wie der coole Jules.
Auch Falk hat sich verändert, Linna weiß zwar nicht genau wie, aber er ist nicht mehr derselbe. Nur Maggie scheint noch "normal". Was ist nur passiert?

Linna als Charakter fand ich einfach genial.
Eine Frau, die kein Blatt vor dem Mund nimmt und die Wahrheit einfach so heraussagt und somit andere Leute völlig schockiert. Sie ist taff, macht Männerarbeit geht Boxen und kann eine Menge einstecken. Lieber würde sie sterben als irgendwo kleinbei zu geben.
Aber innerlich trägt sie eine Menge Ballast mit sich herum und ich wenn man sie genauer betrachtet sehr verwundbar, was sie so sympathisch macht.
Auch die Nebencharaktere, Linnas Freunde sind alle sympathisch und real.
Jeder hat einen Grund für das was er tut und es gibt immer eine Geschichte, die einem erklärt warum derjenige sich so verändert hat und sie sind nicht vorhersehbar.

Bettina Belitz legt sehr großen Wert auf Details, manche Dinge kann man nur erkennen, wenn man jeden Nebensatz genau studiert und sich fragt, was sie damit gemeint haben könnte. Alles hatte eine versteckte Bedeutung. Manchmal führt diese Liebe zu Details auch etwas zu weit und einige Stellen wurden langatmig, was jedoch nicht allzu oft passierte.

In der Hütte gibt es eine/n oder mehrere, die Versuchen Linna einzuschüchtern und zu isolieren, jeder ist verdächtig und hat einen Grund, aber ständig wechselten meine Verdächtige und das hat mich wahnsinnig gemacht. Deshalb sage ich, es ist eher ein Thriller, als eine Weihnachtsgeschichte.
Die Moral des ganzen ist.... eigentlich gibt es mehrere Morale.
  1. Friss nicht alles in dich hinein
  2. Jeder ist verdächtig
  3. Es ist schwer das Richtige zu tun
  4. Freundschaft ist wichtig
  5. ...
Mit der Auflösung des ganzen hatte ich natürlich wiedermal überhaupt nicht gerechnet, obwohl es alles so viel Sinn macht, aber das geht mir öfters so.

Fazit



Wirklich sehr gute 4 Punkte für "Linna singt".
Sehr authentische und sympathische Charaktere, egal ob Protagonist, oder Nebencharakter, spannender Plot aus dem man sogar etwas lernen kann und ein schönes rundes Ende.
einen kleinen Punkt Abzug wegen einiger Stellen, die etwas langatmig waren.


Freitag, 14. September 2012

[Rezension] Meine Schwester lebt auf dem Kaminsims

Eingestellt von Kate am 14.9.12 2 Kommentare




Autor: Annabel Pitcher
Seiten: 221
Preis: 16,99 Euro
Verlag:Goldmann
OT: My sister lives on the Mantelpiece
Gebunden
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Inhalt



Seit der zehnjährige Jamie das Spider-Man-T-Shirt von seiner Mutter geschenkt bekommen hat, wartet er nur darauf, dass sie ihn besucht und ihn darin bewundert. Schließlich hat sie das versprochen. Aber wie so vieles, was Erwachsene sagen, war auch das eine Lüge. Genauso wie jeder nach dem Tod seiner Schwester Rose beteuert hat, dass alles wieder gut werden würde. Stattdessen ist es eigentlich nur schlimmer geworden. Sein Vater trinkt und versinkt in Trauer. Seine Mutter ist verschwunden und meldet sich nicht mehr. Und seine Schwester hat beschlossen, nicht mehr zu essen. Dabei will Jamie nur, dass seine Familie wieder zueinander findet. Doch dann freundet er sich in der Schule mit Sunya an, und plötzlich nimmt sein Leben eine ganz andere Wendung.


Autor

 
Annabel Pitcher studierte an der Universität von Oxford englische Literatur. Schon immer wollte sie Bücher für Kinder schreiben, nahm aber zuerst diverse andere Jobs an, bevor sie sich entschied, die Welt zu bereisen und sich aufs Schreiben zu konzentrieren. „Meine Schwester lebt auf dem Kaminsims“ ist ihr erster Roman. Die Idee dazu hatte sie in einer Jugendherberge in Ecuador. Den größten Teil des Romans schrieb sie noch auf der Reise. Annabel Pitcher lebt derzeit mit ihrem Mann in Yorkshire, wo sie bereits an ihrem nächsten Buch arbeitet.

Meinung

Jamies Familie ist seid dem Tod seine Schwester Rose auseinandergebrochen.
Der Vater trinkt, die Mutter hat sie verlassen und Rose Zwillingsschwester Jas will einfach nicht mehr essen, obwohl seine Eltern gesagt haben, dass alles besser wird, doch es wird nur schlimmer.
Auch in der Schule geht es Jamie nicht gut, denn seine Mitschüler hänseln ihn und wollen ihn nicht in ihrer Klasse, doch es gibt einen Lichtblick in Jamies leben, Sunya, das Mädchen, das neben ihm sitzt.

Mir hat der Schreibstil der Autorin unglaublich gefallen, sie hat es geschafft das kindliche Denken in ihren Schreibstil einfließen zu lassen. Da Jamie erst zehn Jahre alt ist, ist seine Sicht auf manche Dinge sehr naiv und denkt immer, das was die Erwachsenen sagen sei alles wahr.
An manchen Stellen wirkt es vielleicht zu kindlich und naiv, weil ich noch weiß wie ich mit zehn Jahren so war und da war ich schon etwas erwachsener als Jamie.

Das Thema der Geschichte ist natürlich sehr heikel, aber für Jamie nicht, um ehrlich zu sein versteht Jamie die Trauer seiner Familie nicht genau, weil er sich an Rose nicht erinnern kann.
Ich jedoch kann die Reaktionen der Eltern verstehen, dennoch hätte ich sie am liebsten angeschrien, als ich gelesen habe wie( oder besser gesagt wie nicht) sie sich um Jamie und seine Schwester Jas kümmern.

So ist Jas gezwungen die Mutterrolle zu übernehmen und um Jamie zu sorgen und das macht sie ganz wundervoll. Sie ist eine tolle Schwester für Jamie und Jamie zeigt ihr das auch. Diese Geschwister sind auf sich alleine gestellt und ein Team, das man nicht außenanderbringen kann.
So ist es nur klar, dass ich Jas sofort ins Herz geschlossen habe, Jamie natürlich auch.
Auch die anderen nebenrollen waren authentisch und greifbar.

Die Beziehung zwischen ihm und Sunya war einfach zu süß.
Zwei Kinder, denen es nicht allzugut geht, die sich aber nicht kleinkriegen lassen und eine Menge Fantasie besitzen. Ihre Streiche und Rachezüge, die waren sehr geschickt angestellt für zehn-jährige, da muss ich meinen Hut ziehen. Sunya ist wahrlich ein sehr intelligentes Mädchen.

Ich musste mir mehrere Male das Weinen verkneifen, aber zum Schluss ließ ich sie einfach laufen. Ja das Ende war sehr emotional und am liebsten hätte ich jemanden bestimmten im Buch geschlagen.


Fazit



Eine sehr gefühlvolle Geschichte aus der Sicht eines kleinen Jungen jedoch ganz anders.




Mittwoch, 12. September 2012

[Rezension] Renegade

Eingestellt von Kate am 12.9.12 2 Kommentare







Autor: J.A. Souders
Seiten: 359
Preis: 16, 99 Euro
Verlag: IVI
Originaltitel: Renegade
Gebunden
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Inhalt:                                                                                                                                                                

Evies Leben ist perfekt – perfekt geplant und überwacht von Mutter, der Herrscherin über die Unterwasserstadt Elysium. Schon bald soll die 16-Jährige über die geheimnisvolle Welt regieren. Doch als sie sich ausgerechnet in ihren Feind verliebt, wird klar, dass das perfekte Leben in Elysium eine einzige Lüge ist. Elysium liegt am Grund des Meeres, abgeschirmt vom Rest der Welt. Dort hat Mutter ein Paradies für all jene Menschen geschaffen, die vor den Kriegen der Oberfläche fliehen konnten. Sie organisiert den Alltag der Bewohner, schützt sie vor Gefahren und regelt sogar die Geburten. Doch dieser Friede wird teuer erkauft – Gefühle sind in Elysium verboten, Berührungen unter Liebenden werden mit dem Tod bestraft. Evie vertraut in dieses System – doch als Gavin, ein Oberflächenbewohner, in ihre Welt eindringt, weckt der junge Mann Zweifel in ihr.




Autor:                                                                                                                                                             

J.A. Souders besaß schon als Kind eine lebhafte Phantasie: Um mit den Monstern unter ihrem Bett Freundschaft zu schließen, erzählte sie ihnen vor dem Einschlafen Geschichten. Heute engagiert sie sich als Autorin in zahlreichen Creative Writing Workshops. »Renegade« ist ihr Debütroman. J.A. Souders lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Florida.
Meinung:                                                                                                                                                         

Evelyn (Evie) ist die Tochter des Volkes und somit hoch angesehen, auch von Mutter, die das Volk gegründet hat. Es ist ein Reich unter Wasser, geschützt durch eine Glaskuppel von den schmutzigen und barbarischen Oberflächenbewohnern. Evelyns Leben ist perfekt, sie hat alles was sie braucht und bekommt alles was sie will, doch eines Tages kommt der Oberflächenbewohner Gavin in ihr Reich und sie stellt sich Fragen, ob die Oberwelt doch nicht so grausam ist wie Mutter immer gesagt hat.
Sollte sie flüchten, doch wie? Und warum kann sie sich nur an Bruchstücke ihrer eigenen Vergangenheit erinnern?

Tja was soll ich sagen....
die ersten zwei Kapitel waren toll, wie die manipulierten Worte in hellgrau geschrieben wurden und wie das zweite Kapitel wie das erste angefangen hat, was Evelyns Gehirnwäsche verdeutlicht, genial. Da hat sich die Autorin bestimmt was dabei gedacht und ich fand es toll. Aber danach die große Enttäuschung.

Evelyn lernt Gavin kennen und fühlt sich zu ihm angezogen, tja das hatten wir alles schon ein, zwei oder hundertmal. Die Beziehung der beiden war so unreal und gespielt, das es fast schon lustig war.
Vielleicht lag es ja an der Gehirnwäsche, aber Evelyn kam mir irgendwie dumm vor, wie ein kleines unwissendes, dummes Mädchen, ohne jegliche Tiefe.
Gavin wirklich zum Glück nicht dumm, aber Authenzität sucht man auch hier vergebens. Ich würde mich nicht sofort mit der Tochter der Anführerin, die mich umbringen will und die meinen Freund umgebracht hat ,anfreunden.
Ja, im Buch gibt es einige unlogische Sachen:
(Spoiler) Warum hilft sie ihrer besten Freundin nicht, die von ihrem verrücktgewordenen Freund erwürgt wird, wenn sie eine Pistole hat? Warum versucht sie ihn MIT IHREN HÄNDEN von ihrer Freundin wegzuziehen? (Spoiler Ende)
Auch das Cover passt nicht, denn das Mädchen hat sowohl dunkle Haare als auch dunkle Augen und alle Bewohner sind blond und blauäugig.
Da stellt sich mir eine Frage. Müssen die Umschlagsgestalter eigentlich das Buch kennen?
Wer entscheidet über das Cover, hat derjenige das Buch gelesen?
Das Originalcover passt auf jeden Fall besser zum Buch, auch wenn das deutsche optisch besser aussieht.
Ich war schon beinahe dran aufzugeben, doch als die Flucht begann stieg der Spannungsbogen etwas, aber nur etwas.
Es gab ja schon Fragen und es wurden noch neue aufgeworfen, doch manche waren sehr offensichtlich, aber die anderen Fragen trieben mich weiter das Buch zu lesen. Im meinem Kopf hatte ich mir schon Antworten überlegt und als das Geheimnis aufgelöst wurde, war ich sehr enttäuscht, da es nichts außergewöhnliches hatte.
Das Ende war sehr rund, daher frage ich mich, ob es eine Fortsetzung geben wird. Man müsste eigentlich keine schreiben, ich wüsste nicht, um was es im nächsten Teil gehen sollte.
Fazit:                                                                                                                                                                

Eine schöne Idee, die man wesentlich besser umsetzten hätte können. Die beiden Charaktere wirkten flach und unauthentisch und deren Beziehung gezwungen. Der Spannungbogen ist zwar vorhanden, ist aber eher ein Strich als ein Bogen, da manche Geheimnisse zu vorhersehbar sind.
Sehr schade, und der Anfang hat mir sooo gut gefallen.




Samstag, 8. September 2012

[Rezension] Plötzlich Fee- Frühlingsnacht

Eingestellt von Kate am 8.9.12 7 Kommentare




Autor: Julie Kagawa
Seiten: 483
Preis: 16,99 Euro
Verlag: Heyne fliegt
Originaltitel: The Iron Knight
Gebunden
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Meine Meinung zum ersten Teil
Meine Meinung zum zweiten Teil
Meine Meinung zum dritten Teil





Inhalt:                                                                                                                                                                 

Ash, der Winterprinz, hat für seine Liebe zu Meghan bereits alles riskiert. Seine eigene Mutter, die eisige Königin Mab, stellte sich ihm in den Weg, aus Nimmernie wurde er verstoßen, und sein einstiger bester Freund Puck wurde zu seinem Rivalen. Eigentlich müssten nun endlich bessere Zeiten anbrechen, denn die Eisernen Feen sind geschlagen und Meghan wurde zur rechtmäßigen Königin ihres Reiches gekrönt – eines Reiches, in dem Ash nur dann überleben kann, wenn er das Einzige, das ihm von Mabs Erbe noch geblieben ist, preisgibt: seine Unsterblichkeit. Und so steht für Meghan und Ash ein weiteres Mal alles auf dem Spiel, und in seiner dunkelsten Stunde muss der Winterprinz eine Entscheidung fällen, die ihm Meghan nicht abnehmen kann: ob ihre Liebe stark genug sein wird, die Schatten der Vergangenheit zu besiegen …


Autor:                                                                                                                                                                 

Schon in ihrer Kindheit gehörte Julie Kagawas große Leidenschaft dem Schreiben: Langweilige Schulstunden vertrieb sie sich damit, all die Geschichten festzuhalten und zu illustrieren, die ihr im Kopf umherspukten - nicht gerade zur Freude ihrer Lehrer. Nach Stationen als Buchhändlerin und Hundetrainerin machte sie später ihr größtes Interesse zum Beruf und wurde Autorin. Sie lebt und schreibt mit ihrem Mann, zwei schwer erziehbaren Katzen und zwei Hunden in Louisville, Kentucky.





Meinung:                                                                                                                                                           

Ash ist am Boden zerstört, denn er kann nicht mehr mit Meghan zusammen sein, die nun die Eiserne Königin ist, doch er lässt sich nicht unterkriegen und versucht mit allen Mitteln zum Mensch zu werden, um zu ihr zurückkehren zu können. Dabei helfen ihm alte Bekannte wie Puck oder Grim, aber auch neue unerwartete Freunde.
Zusammen bestehen sie unüberzwingbare Prüfungen, ja sie gehen bis ans Ende der Welt um Ash zu helfen.

Ja, das war wohl leider der letzte Teil der Saga, der letzte und meiner Meinung nach auch der beste. Wie ihr sicherlich schon wisst wurde die Geschichte aus der Sicht von Ash erzählt, was man bei dem rosanen Cover nun wirklich nicht erwartet und ich meine auch, dass das Cover zwar wunderschön aussieht, jedoch überhaupt nicht zum Buch passt, da nichts rosarot im Buch ist, nein die Helden müssen sehr schwierige Abenteuer bestehen.
Da passt das Originalcover deutlich besser und Hey! Der Ah auf dem Cover entspricht so was von dem Ash in meinem Kopf! Bloß der Pulli erscheint mir nicht so Ash-like.

Die Charaktere sind immer noch wundervoll und authentisch, sie haben sich also nicht verändert, wieder jeder einem eigenen Charakter treu. Wie oft Ash Puck mit dem Tod gedroht hat, das kann man gar nicht mehr zählen, kein Wunder, dass es Puck auch nichts mehr ausmacht.
Was mich besonders begeistert hat waren die zwei neuen Freunde, die wir kennenlernen durften, eine/n den/die wir schon kennen aber noch nie gesehen haben und das war wirklich eines der größten Überraschungen im Buch.

Diese knapp 500 Seiten gingen vorbei wie im Flug und natürlich waren die Prüfungen, die Ash bestehen musste, um ein Mensch zu werden die spannendsten und durchdachtesten Momente im ganzen Buch. Besonders mit der letzten Prüfung ist Julie Kagawa etwas wunderschönes gelungen. Ich sage nur eins: Habt ihr euch auch schon nach manchen Büchern gefragt was danach passiert? Wie die Helden alt werden oder eine Familie gründen? Tja, die müsst ihr euch hier nicht stellen, oder doch, eigentlich schon. Es ist schwer zu sagen, lest es am besten einfach selbst. Ich habe mich auf jeden Fall bei den Prüfungen köstlich amüsiert.

Man kann eigentlich sagen, dass nur 50% des Buches in der gegenwart spielen der Rest spielte in der Vergangenheit oder in der Zukunft und gab der Geschichte so viel mehr Tiefe.
Ich liebe es ja, wenn man mehr über die Vergangenheit der Charaktere erfährt und Zukunftsausblicke sind sowieso immer gut.

Das Ende ein schlichtes Happy End wie sollte es auch anders sein, aber nach dem Schuss waren immer noch 15 Seiten und in diesen findet ihr Bonusmaterial zum feinsten.
Ein Überlebenshandbuch, eine Leseprobe zu Das Geheimnis von Nimmernie und was mir am meisten gefallen hat, ein Interview mit der Autorin, aber nicht irgendeines, nein ein aufgepepptes.;)


Fazit:                                                                                                                                                                  


Julie Kagawa ist mir diesem Buch ein perfektes Ende einer wundervollen Serie gelungen, die nicht nur optisch was her macht. Man hat hier alles was man braucht, spannende Prüfungen, überraschende Wendungen, schöner Schreibstil und natürlich wundervolle authentische Charaktere.

Mittwoch, 5. September 2012

[Rezension] Das verbotene Eden- Logan und Gwen

Eingestellt von Kate am 5.9.12 2 Kommentare






Autor: Thomas Thiemeyer
Seiten: 458
Preis: 16,99 Euro
Verlag: Knaur
Gebunden
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Meine Meinung zum ersten Band





Inhalt:                                                                                                                                                                  

Seit Juna aus dem Land der Frauen geflohen ist – mit einem Mann –, fühlt sich die junge Heilerin Gwen einsam und nichtswürdig. Sie schließt sich einem Spähtrupp an, der durch verlassene U-Bahn-Schächte in die Stadt der Männer vordringen soll. Doch der Einsatz scheitert grausam, und Gwen fällt in die Hände des jungen Kämpfers Logan, der sie als Sklavin verkaufen will. Logan aber hat die Rechnung ohne seine Gefühle gemacht – und setzt damit Ereignisse in Gang, die das Ende beider Welten bedeuten könnten …



Autor:                                                                                                                                                                  

Thomas Thiemeyer, geboren 1963, lebt in Stuttgart und arbeitete zunächst als Illustrator. Nach fünf rasanten mystischen Wissenschaftsthrillern – zuletzt "Korona" –, entdeckte er mit den "Chroniken der Weltensucher" höchst erfolgreich das Jugendbuch für sich. Mit "Das verbotene Eden – Logan und Gwen" erscheint der zweite Band seines neuen großen Zyklus', der in einer bedrohlichen Zukunft spielt. Mehr Informationen zum Autor unter www.thiemeyer.de





Meinung:                                                                                                                                                          

Gwen fühlt sich zu tiefst verletzt, denn sie wurde von ihrer Gefährtin Juna verlassen und das wegen einem Mann. Sie kann es immer noch nicht verstehen und sich deshalb auch nicht auf ihre Arbeit als Heilerin konzentrieren. Als sie dann das Angebot bekommt mit einer Truppe Kriegerinnen gegen den Inquisitor vorzugehen nimmt sie es an und hofft mehr über Juna und David herauszufinden.
Dabei trifft sie auf den Schmiedssohn Logan, der sie vor den Bleichen rettet und sie mit zu sich nach Hause nimmt und auf einmal findet sie Männer gar nicht mehr so übel...

Da ich vom ersten Teil etwas enttäuscht war, habe ich meine Erwartungen etwas heruntergeschraubt, nur um überrascht zu werden, denn diesen Band fand ich ziemlich gut.

Wie im ersten Teil dauert es eine ganze Weile, so ziemlich ein Drittel des Buches, bis sich Gwen und Logan zum ersten Mal sehen, und das fand ich nicht so toll, denn man fiebert der ersten Begegnung ja schon seid dem Anfang des Buches entgegen, oder?
Aber einen guten Aspekt hat die Sache, man erfährt mehr über die beiden Charaktere, die mir dieses Mal besser gefallen haben als Juna und David.

Gwen hat einige Charaktereigenschaften von Juna, sie ist stark, selbstbewusst und hat ein warmes Herz für Tiere und auch für Menschen. Sie kann gewalttätig werden, doch nur wenn es unbedingt sein muss, ansonsten versucht sie ihm aus dem Weg zu gehen.
Logan ist ein echter Kämpfer, der beste in seinem Clan und somit Champion.
Es tut gut mal eine Hauptperson mit richtiger Familie zu haben, denn das merkt man seiner Persönlichkeit an, wie er seinen Vater und kleinen Bruder liebt, ist einfach zu schön.
Besonders sein kleiner Bruder Dachs ist mir sehr ans Herz gewachsen, wäre toll gewesen, wenn der letzte Teil um ihn gehen würde.

Die Story fand ich auch besser als in David und Juna, aber ein Fortschritt ist nicht zu sehen.
Der Inquisitor will immer noch einen Krieg gegen die Frauen führen und Edana gegen die Männer, aber es ist noch keine ausgebrochen.
Die beiden haben nichts Bewegendes getan, trotzdem war der Plot spannender, da es eine kleine Nebengeschichte zu Arkana und Claudius gab, welche ist sehr interessant fand.

Das Ende fand ich sehr verwirrend, denn in meinen Augen war das noch nicht das Ende von Logan und Gwen, daher stelle ich mir die Frage, ob es mit den beiden im nächsten Teil weitergeht? Vielleicht werden wir ja auch noch Juna und David wiedersehen?
Am Ende des Buches stand um welche beiden Charaktere es im letzten Teil gehen wird und ich bin ehrlich gesagt etwas skeptisch gegenüber den beiden Protagonisten.
Sicherlich wird man mehr über die Vergangenheit erfahren, trotzdem, wenn ihr es wisst, werden vermutlich viele von euch skeptisch sein.

Fazit:                                                                                                                                                                  



Logan und Gwen war besser als David und Juna, zum Teil, wegen den Charakteren, die mir persönlich besser gefallen hat, aber auch wegen dem Plot und ja ich gebe es zu am meisten wegen Dachs. Ich freue mich auf das Show-Down und bin bereit für einen Krieg!





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