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Mittwoch, 19. September 2012

[Rezension] Unearthly- Dunkle Flammen

Eingestellt von Kate am 19.9.12 3 Kommentare


Autor: Cynthia Hand
Seiten:439
Preis: 9,99 Euro
Verlag: Rowohlt
OT: Unearthly
Taschenbuch
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Inhalt



Die Erde steht still, wenn Engel lieben. «Am Anfang ist da ein Junge, mitten im Wald. So alt wie ich, um die sechzehn, siebzehn. Dabei sehe ich ihn nur von hinten. Ein orangefarbenes Licht erhellt den Himmel. Die Luft ist voller Rauch. Als ich auf ihn zugehe, knackt ein Ast unter meinen Füßen. Er hört mich, wendet sich langsam um. In einer Sekunde werde ich sein Gesicht sehen. Genau da verschwimmt die Vision. Ich blinzele, und er ist weg.» Clara ist anders als all die anderen Mädchen auf der Highschool: Ihre Mutter gehört zu den Nephilim. Auch in Claras Venen fließt Engelsblut. Mit übernatürlichen Kräften ausgestattet, wird sie selbst zu einem Schutzengel werden. Vorausgesetzt, sie besteht ihre Bewährungsprobe. Doch die ist schwieriger als erwartet: Clara muss sich entscheiden – zwischen Himmel und Hölle,zwischen Christian und Tucker ...

Autor

Cynthia Hand unterrichtet Kreatives Schreiben an der Pepperdine University in Los Angeles. Sie lebt mit Mann und Sohn in Südkalifornien. Besuchen Sie die Autorin online unter: www.cynthiahand.blogspot.com








Meinung

Es ist ein ganz besonderer Tag für Clara, denn zum ersten Mal hatte sie eine Vision von ihrer Aufgabe als Schutzengel, den sie unbedingt erfüllen muss. In ihrer Vision sieht sie einen Jungen in einem brennenden Wald, deshalb vermutet sie, muss sie diesen Jungen vom Feuer retten, doch sie weiß nicht wer er ist. Schließlich, nachdem ihre Vision ein wenig deutlicher geworden ist zieht ihre Familie um, dorthin wo auch der gehimnisvolle Junge wohnt, wo Clara ihn auch trifft. Nun versucht sie alles um in seine nähe zu kommen, wenn da doch nicht Tucker wäre....

Ich habe ja sehr viele gute Rezensionen von Unearthly gelesen und als ich erfuhr, dass sogar Richelle Mead, die neben Kristin Cashore meine Lieblingautorin ist, das Buch auch klasse fand, musste ich es einfach haben. Dementsprechend waren meine Erwartungen natürlich enorm, und ich wurde nicht enttäuscht.

Ich glaube ich habe noch nie ein Engelbuch gelesen, wenn doch war es so schlecht, dass ich es verdrängt habe, aber von nun an, werde ich es öfters tun, wenn sie alle so gut sind wie dieses. ´Die Welt von Cynthia Hand war einfach fantastisch. Clara ist nur ein Viertelengel, und desalb nicht so stark, trotzdem hat sie eine Menge Vorteile gegenüber Menschen. Sie ist schöner (ok, wer hätte das gedacht), stärker, schneller und hat bessere Heilungskräfte als normale Menschen. Bis dahin noch voraussehbar, aber sie kann auch alle Sprachen flüssig sprechen, was echt cool ist, und natürlich hat sie Flügel. Wie cool ist das denn? Sie hat Flügel, kann aber damit nicht fliegen, was ich mir nicht vorstellen kann, denn wenn ich Flügel hätte würde ich einfach so lange üben bis ich fliegen könnte.
Das ist noch nicht alles, auch gibt es gefallene Engel, deren Flügel schwarz sind und die einen Krieg planen und dafür brauchen sie Viertel- oder besser noch Halbengel. Von diesem Krieg haben wir leider nicht viel mitbekommen.
Auch besitzen sie so etwas sie einen heiligen Glanz, der eine Verbindung zu Gott sein soll. Es gibt auf jeden Fall noch viel zu entdecken.

Clara als Person fand ich ganz sympathisch, aber meiner Meinung nach zu normal. Sie ist nett, hat ihre Familie gern, ich weiß einfach nicht, was ich sonst schreiben soll. Aber normal zu sein ist nicht allzuschlimm, so kann man sich auch besser in sie hereinversetzen.
Besonders toll fand ich, dass Clara einen kleinen Bruder hatte. Ich mag es wenn die Protagonisten Geschwister haben, denn dadurch wirken sie echter, da man die Gefühle und die Beziehung zwischen der Familie besser spüren kann, vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich auch Geschwister habe.
Christian, der geheimnisvolle Junge ist der König der Schule und ist mit der Königin zusammen. Anfangs wirkte er wie ein typisches Klischee: Gutaussehend, reich, gute Noten, einfach so ein Sunny-Boy, aber man merkt, dass mehr hinter ihm steckt, doch ich ahnte nicht wie viel mehr.
Tucker fand ich einfach nur cool. Er ist eher so der Kumpel Typ: witzig, etwas ländlich, er wird immer als Cowboy beschrieben und einfügsam.
Wen ich jedoch am interessantesten fand war Claras Freundin Angela, aber ich will hier nicht spoilern.

Natürlich hat Clara auch eine kleine Romanze, doch ich will nicht sagen mit wem, schließlich bahnt sich vielleicht eine Dreiecksbeziehung an, aber das gute ist. man weiß nicht für wen sie sich entscheiden soll. Mir ist es egal, ich mag eigentlich beide und kann es mir mit beiden vorstellen. Aber es war einfach zuckersüß wie die Autorin das geschrieben hat.

Das Ende war total unerwartet.
Man würde denken Clara rettet Christian aus dem Feuer, denn so war nunmal ihre Vision, aber nichts da. Als ich die Stelle gelesen habe habe ich meinen Augen nicht geglaubt, denn die Wahrheit hat mich einfach nur überrascht. Ihr werde NIE damit rechnen.
Der Schluss war ziemlich rund und ich könnte mir vorstellen was im nächsten Band kommt. Ich hoffe wir erfahren mehr über die gefallenen Engel und diesen Krieg.

Fazit


Ihr werdet nicht enttäuscht werden! Die Welt von Clara ist himmlisch und so voller Fantasy und dabei haben wir bei weitem noch nicht alles gesehen. Der Plot war spannend und das Ende unerwartet und überraschend zugleich, ich konnte es nicht aus der Hand legen!

Samstag, 8. September 2012

[Rezension] Plötzlich Fee- Frühlingsnacht

Eingestellt von Kate am 8.9.12 7 Kommentare




Autor: Julie Kagawa
Seiten: 483
Preis: 16,99 Euro
Verlag: Heyne fliegt
Originaltitel: The Iron Knight
Gebunden
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Meine Meinung zum ersten Teil
Meine Meinung zum zweiten Teil
Meine Meinung zum dritten Teil





Inhalt:                                                                                                                                                                 

Ash, der Winterprinz, hat für seine Liebe zu Meghan bereits alles riskiert. Seine eigene Mutter, die eisige Königin Mab, stellte sich ihm in den Weg, aus Nimmernie wurde er verstoßen, und sein einstiger bester Freund Puck wurde zu seinem Rivalen. Eigentlich müssten nun endlich bessere Zeiten anbrechen, denn die Eisernen Feen sind geschlagen und Meghan wurde zur rechtmäßigen Königin ihres Reiches gekrönt – eines Reiches, in dem Ash nur dann überleben kann, wenn er das Einzige, das ihm von Mabs Erbe noch geblieben ist, preisgibt: seine Unsterblichkeit. Und so steht für Meghan und Ash ein weiteres Mal alles auf dem Spiel, und in seiner dunkelsten Stunde muss der Winterprinz eine Entscheidung fällen, die ihm Meghan nicht abnehmen kann: ob ihre Liebe stark genug sein wird, die Schatten der Vergangenheit zu besiegen …


Autor:                                                                                                                                                                 

Schon in ihrer Kindheit gehörte Julie Kagawas große Leidenschaft dem Schreiben: Langweilige Schulstunden vertrieb sie sich damit, all die Geschichten festzuhalten und zu illustrieren, die ihr im Kopf umherspukten - nicht gerade zur Freude ihrer Lehrer. Nach Stationen als Buchhändlerin und Hundetrainerin machte sie später ihr größtes Interesse zum Beruf und wurde Autorin. Sie lebt und schreibt mit ihrem Mann, zwei schwer erziehbaren Katzen und zwei Hunden in Louisville, Kentucky.





Meinung:                                                                                                                                                           

Ash ist am Boden zerstört, denn er kann nicht mehr mit Meghan zusammen sein, die nun die Eiserne Königin ist, doch er lässt sich nicht unterkriegen und versucht mit allen Mitteln zum Mensch zu werden, um zu ihr zurückkehren zu können. Dabei helfen ihm alte Bekannte wie Puck oder Grim, aber auch neue unerwartete Freunde.
Zusammen bestehen sie unüberzwingbare Prüfungen, ja sie gehen bis ans Ende der Welt um Ash zu helfen.

Ja, das war wohl leider der letzte Teil der Saga, der letzte und meiner Meinung nach auch der beste. Wie ihr sicherlich schon wisst wurde die Geschichte aus der Sicht von Ash erzählt, was man bei dem rosanen Cover nun wirklich nicht erwartet und ich meine auch, dass das Cover zwar wunderschön aussieht, jedoch überhaupt nicht zum Buch passt, da nichts rosarot im Buch ist, nein die Helden müssen sehr schwierige Abenteuer bestehen.
Da passt das Originalcover deutlich besser und Hey! Der Ah auf dem Cover entspricht so was von dem Ash in meinem Kopf! Bloß der Pulli erscheint mir nicht so Ash-like.

Die Charaktere sind immer noch wundervoll und authentisch, sie haben sich also nicht verändert, wieder jeder einem eigenen Charakter treu. Wie oft Ash Puck mit dem Tod gedroht hat, das kann man gar nicht mehr zählen, kein Wunder, dass es Puck auch nichts mehr ausmacht.
Was mich besonders begeistert hat waren die zwei neuen Freunde, die wir kennenlernen durften, eine/n den/die wir schon kennen aber noch nie gesehen haben und das war wirklich eines der größten Überraschungen im Buch.

Diese knapp 500 Seiten gingen vorbei wie im Flug und natürlich waren die Prüfungen, die Ash bestehen musste, um ein Mensch zu werden die spannendsten und durchdachtesten Momente im ganzen Buch. Besonders mit der letzten Prüfung ist Julie Kagawa etwas wunderschönes gelungen. Ich sage nur eins: Habt ihr euch auch schon nach manchen Büchern gefragt was danach passiert? Wie die Helden alt werden oder eine Familie gründen? Tja, die müsst ihr euch hier nicht stellen, oder doch, eigentlich schon. Es ist schwer zu sagen, lest es am besten einfach selbst. Ich habe mich auf jeden Fall bei den Prüfungen köstlich amüsiert.

Man kann eigentlich sagen, dass nur 50% des Buches in der gegenwart spielen der Rest spielte in der Vergangenheit oder in der Zukunft und gab der Geschichte so viel mehr Tiefe.
Ich liebe es ja, wenn man mehr über die Vergangenheit der Charaktere erfährt und Zukunftsausblicke sind sowieso immer gut.

Das Ende ein schlichtes Happy End wie sollte es auch anders sein, aber nach dem Schuss waren immer noch 15 Seiten und in diesen findet ihr Bonusmaterial zum feinsten.
Ein Überlebenshandbuch, eine Leseprobe zu Das Geheimnis von Nimmernie und was mir am meisten gefallen hat, ein Interview mit der Autorin, aber nicht irgendeines, nein ein aufgepepptes.;)


Fazit:                                                                                                                                                                  


Julie Kagawa ist mir diesem Buch ein perfektes Ende einer wundervollen Serie gelungen, die nicht nur optisch was her macht. Man hat hier alles was man braucht, spannende Prüfungen, überraschende Wendungen, schöner Schreibstil und natürlich wundervolle authentische Charaktere.

Dienstag, 14. August 2012

[Rezension] In deinen Augen

Eingestellt von Kate am 14.8.12 2 Kommentare


Autor: Maggie Stiefvater
Seiten: 495
Preis: 18,90 Euro
Originaltitel: Forever
Verlag: script5
Gebunden
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Inhalt:                                                                                                                                                         


Der Frühling kehrt zurück nach Mercy Falls und mit dem Winter streifen die Wölfe ihre Pelze ab. Sam, nun fest in seiner menschlichen Haut verankert, hat die vergangenen Monate nur auf diesen Moment gewartet: Grace Rückkehr aus dem Wald. Doch ihr Glück währt kurz. Als man ein Mädchen findet, das von Wölfen getötet wurde, verfällt Mercy Falls in Hysterie. Auf einer Treibjagd sollen die Wölfe ein für alle Mal ausgerottet werden. Nun ist es an Sam, sein Rudel seine Familie zu retten. Zusammen mit Grace, Cole und Isabel fasst er einen verzweifelten Plan: Sie wollen die Wölfe umsiedeln, in ein Waldgebiet weit entfernt von menschlichen Siedlungen. Sam weiß, dass er dafür einen hohen Preis zahlen wird. Denn damit das Rudel ihm folgt, muss er seine menschliche Gestalt aufgeben. In deinen Augen ist der dritte Band einer Trilogie. Die beiden Vorgängertitel lauten Nach dem Sommer und Ruht das Licht .

Autor:                                                                                                                                                          



Maggie Stiefvater, geboren im November 1981 in Virginia, verlebte eine nach eigenen Worten sehr chaotische aber sehr kreative und musisch geprägte Kindheit und Jugend. Nach dem College versuchte sie u.a. als Kellnerin, Zeichenlehrerin beruflich Fuß zu fassen. Doch sehr bald schon meldeten sich ihre kreativen Talente und verlangten, ausgelebt zu werden - zunächst als Musikerin und Songwriterin, dann zunehmend als bildende Künstlerin. Für ihre künstlerischen Arbeiten wurde sie inzwischen mit einigen wichtigen Preisen ausgezeichnet. Seit 2007 hat sich Stiefvater aufs Schreiben konzentriert und zählt inzwischen zu den erfolgreichsten Autorinnen der Romantasy.

Meinung:                                                                                                                                                    


Grace ist weg und Sam ist am Boden zerstört, da er ständig in Sorge lebt, Grace könnte sterben, außerdem muss er sich auch noch um Cole kümmern, und der macht es ihm nicht gerade leicht.
Cole versucht alles, um ein Gegenmittel herzustellen und scheut vor nichts zurück auch nicht vor dem Tod, werden sie es schaffen? Gibt es ein Happy End für alle?

Maggie Stiefvater hat mich mit ihren Erstlingswerken Lamento und Ballade nicht gerade überzeugt, doch die Mercy Falls Reihe ist einfach eine ganz andere Dimension.
Der Schreibstil ist einfach unglaublich.
Da sehr häufig die Erzähler wechseln hat man ja verständlicherweise Angst man könnte nicht wissen wer denn gerade "Ich" ist, aber nicht bei Maggie Stiefvater. Schon am Schreibstil oder an den Gedankengängen erkennt man wer wer ist und das ist einfach nur faszinierend.
Das nenne ich wahre Kunst.

Apropo Charaktere, die waren einfach genial. Ich hatte mich ja schon im ersten Band mit Grace und Sam angefreundet, weil ihre Liebe zueinander einfach rein und realistisch wirkten. Sie war zwar ziemlich kitschig, aber glaubwürdig kitschig.
Die Nebenfiguren, Cole und Isabell gefallen mir jedoch fast schon besser, obwohl wir Cole ja nicht allzulange kennen.
Ich mag ihre Art, sie sind ganz anders als Grace und Sam, etwas komplizierter und eher dunkler, aber das macht sie umso sympathischer.

Zum Cover muss man hier auch etwas sagen, denn sowohl die deutschen, als auch die Originalcover sind einfach nur wunderschön, romantisch und verschnörkelt und passen perfekt zur Geschichte.
Leider stehen sie nicht so schön nebeneinander bei mir im Regal, weil ich die ersten zwei in englisch habe, aber den dritten auf Deutsch, aber das ist mir egal.

Dank dem hervorragenden Schreibstil flossen die Seiten nur vor sich hin, aber im Nachhinein muss ich sagen, dass in der ersten Hälfte nicht allzuviel passierte, aber das ist kein Nachteil, zwar war nicht viel Aktion dabei, aber umsomehr Gefühl.

Das Ende war zu meine vollsten Zufriedenheit.
Ohne das ich es wusste habe ich mir es irgendwie genauso vorgestellt, es kam mir einfach richtig vor, wie wahrscheinlich vielen von euch auch.


Fazit:                                                                                                                                                           



Maggie Stiefvater überzeugt mit ihrem genialen Schreibstil, der flüssig, fesselnd und einfach nur magisch sind.
Die Charaktere werden auch immer sympathischer, vom Buch zu Buch. Eigentlich habe ich gar nichts auszusetzten, ein gelungener Abschluss einer wundervollen Trilogie!
Danke Maggie Stiefvater, es tat gut endlich mal wieder ein gutes Buch zu lesen!

Montag, 25. Juni 2012

[Rezension] Wir beide, irgendwann

Eingestellt von Kate am 25.6.12 5 Kommentare

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Autor: Jay Asher,
Carolyn Mackler
Seiten: 400
Preis: 17, 99 Euro
Verlag: cbt
Originaltitel: The Future of us
Gebunden
-kaufen-
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Inhalt:

Was wäre wenn ..., ich dich heute küsse?

Im Mai 1996 bekommt die 16-jährige Emma ihren ersten Computer geschenkt. Mithilfe ihres besten Freunds Josh loggt sie sich ein und gelangt zufällig auf ihre eigene Facebook-Seite – 15 Jahre später. Geschockt stellt sie fest, dass sie mit 31 Jahren arbeitslos und unglücklich verheiratet sein wird. Josh hingegen, bislang alles andere als ein Frauenheld (der erst kürzlich von Emma einen Korb bekommen hat), wird das hübscheste Mädchen der ganzen Schule heiraten und zudem seinen Traumjob ergattern. Emma ist jedoch nicht gewillt, sehenden Auges in ihr Unglück zu laufen. Um das Zusammentreffen mit dem Jungen zu verhindern, der sie später mal unglücklich machen wird, beginnt sie, bewusste Änderungen in der Gegenwart herbeizuführen. Doch der Versuch, in ihr Schicksal einzugreifen und dadurch ihr künftiges Facebook-Profil zu verändern, setzt eine fatale Kettenreaktion in Gang ...

Autor:

Jay Asher ist der Autor des weltweiten Bestsellers „Tote Mädchen lügen nicht“, der in über 30 Länder verkauft und u.a. für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert wurde. Er lebt in Kalifornien. Carolyn Mackler wurde 1973 in New York City geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Mann und ihrem Sohn lebt. Sie schreibt Kurzgeschichten, Essays und Jugendbücher, für die sie in Amerika mehrfach ausgezeichnet wurde.
„Wir beide, irgendwann“, ist der erste Roman, den die beiden gemeinsam verfasst haben.

Meinung:

Emma bekommt von ihrem Vater einen brandneuen Computer geschenkt und ist einer der ersten Jugendlichen, die überhaupt einen besitzen. Zufällig bekommt sie auch noch eine AOL Karte von ihrem besten Freund Josh und zusammen gehen sie auch sofort ins Internet, doch da ploppt plötzlich eine unbekannte Seite aus "Facebook" heißt sie und das unglaubliche daran ist, sie sehen Emma und zwar 15 Jahre in der Zukunft! Und diese Zukunft gefällt Emma ganz und gar nicht, während Joshs Zukunft strahlend aussieht aber das kann sie nicht auf sich sitzen lassen und versucht alles um ihre Zukunft zum Besseren zu wenden.

Zuallererst muss man ganz ehrlich sagen, die Idee ist genial! Sie spielt in der nahen Vergangenheit, aber irgendwie doch in der Gegenwart. 1996 wurde ich erst geboren, deshalb weiß ich beispielsweise nicht was eine AOL Karte sein soll, und an manchen Stellen spürte ich auch die Vergangenheit, doch im großen und Ganzen habe ich mich gefühlt wie in der gegenwart. Was 16 Jahre alles ausmachen...

Die beiden Hauptcharaktere waren auch beide super gestaltet. Da abwechselnd aus Emmas und Joshs Sicht erzählt wird, kommt man den beiden schnell sehr nahe und ich mochte die beiden, weil sie so realistisch waren. Keiner von beiden war jetzt überirdisch besonders, sie waren wie du und ich, hatten Hobbies und ihre kleinen Macken und das machte das Buch sehr realistisch.

Ich bin einfach vom Mix des ganzen Buches begeistert, vom Mix der Vergangenheit und der Zukunft und vom Mix, des "Normalen" und des "unnormalen", wie Facebook. Diese Elemente waren perfekt aufeinander abgestimmt und haben eine sehr schöne Ballanz gehalten.

Leider ist das Buch nicht spannend, aber ich glaube die beiden Autoren haben es auch nicht darauf abgesehen das Buch "spannend" zu machen. Es gab keinen Feind oder Antagonisten.... Naja vielleicht gab es doch welche SPOILER ( Sie selbst).
Aber einen Antagonisten hätte man vielleicht hineinbringe können und ich fände es auch toll, wie der "Fehler" mit Facebook zustandegekommen ist, aber das kam nicht, wie auch, es kann gar nicht erklärt werde.

Ja und das beste ist ja, das das Buch auch eine Moral hat:
SPOILER (Denke nicht an die Zukunft, sondern konzentriere dich auf das hier und jetzt)

Fazit:


Ein Buch das begeistert, doch nicht weil es spannend oder fantasievoll ist. Auch spielt die Liebe nicht die Hauptrolle, nein es ist ein Buch das dich fasziniert, weil es dich angeht, weil es jeden etwas angeht.

Samstag, 16. Juni 2012

[Rezension] Frostkuss

Eingestellt von Kate am 16.6.12 3 Kommentare
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Autor: Jennifer Estep
Seiten: 372
Preis: 14,99 Euro
Verlag: IVI
Originaltitel: Touch of Frost
1.Teil einer Reihe
Broschiert
-kaufen-
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Inhalt:

Im Mittelpunkt der Serie steht die 17-jährige Gwen Frost, die über ein außergewöhnliches Talent verfügt: Sie besitzt die »Gypsy-Gabe« – bei der eine einzige Berührung ausreicht, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen. Doch dabei spürt Gwen nicht nur die guten Gefühle, sondern auch die schlechten und die gefährlichen. Auf der Mythos Academy soll sie lernen, mit ihrer Gabe sinnvoll umzugehen. Aber was Gwen nicht weiß: Die Studenten werden dort ausgebildet, um gegen den finsteren Gott Loki zu kämpfen. Und obwohl sie der Meinung ist, an der Mythos Academy nichts verloren zu haben, erkennt Gwen bald, dass sie viel stärker ist als gedacht und all ihre Fähigkeiten brauchen wird, um gegen einen übermächtigen Feind zu bestehen.


Autor:

Jennifer Estep ist immer auf der Suche nach der nächsten Idee für einen Fantasy-Roman. Neben der »Mythos Academy« für Young Adults schreibt sie auch Paranormal Romance und Urban Fantasy für erwachsene Leser. Ihre Bücher wurden bereits in den USA zu Bestsellern. Weiteres zur Autorin unter: www.jenniferestep.com








Meinung:

Gwen Frost ist ein nicht ganz so normales Mädchen, denn sie besaß eine Gabe, ihre Psychometrie, d.h sie kann durch Berührungen alles über das Ding oder die Person, welche sie gerade berührt hat erfahren. Eigentlich mag sie ihre Gabe, denn wer will den schon nicht die dunkelsten Geheimnisse anderer kennen? Doch andererseits hasst sie sie auch, denn wegen ihr starb ihre Mutter.
Seit dem Tod ihrer Mutter besucht Gwen die Mythos Academy für besondere Kinder, eigentlich eher Krieger, denn jeder von ihnen kann kämpfen. Es sind Walküren, Spartaner, Römer oder sogar Ninjas auf der Schule, nur Gwen ist keine Kriegerin, sie ist nur ein Gypsymädchen und auch nicht reich und schön, wie all anderen auf der Schule, doch eines Tages passiert etwas schreckliches, einer ihrer Mitschüler wurde tot in der Bücherrei gefunden, doch irgendwie scheint keiner um sie zu trauern, nicht mal ihre beste Freundin und da wusste Gwen, irgendwas stimmt hier nicht....

Wow, ich bin total begeistert von diesem Buch.

Also als erstes möchte ich sagen, dass ich Gwen geliebt habe. Es gibt ja schon einige Heldinnen, die eine komische Gabe haben, aber normalerweise haben sie diese Gabe dann alle gehasst, doch Gwen nicht, ich mochte es wie sie ihre Gabe aus zwei Sichten gesehen hat, einerseits positiv und andererseits negativ. Ich fand das sehr erfrischend, es war mal etwas neues.
Auch war Gwen eine Außenseiterin in der Academy, doch sie benahm sich nicht wie eine, sie war zwar immer alleine und beteuerte auch immer wieder, dass sie eigentlich keine Freunde hatte, was ein kleinen wenig nervte, doch ansonsten war sie nicht schüchtern, nein, sie traute sich trotzdem ihre Mitschüler anzusprechen und sogar mit Logan Quinn, dem stärksten unter den Kriegern, zu streiten.
Ach, sie war einfach total sympathisch auch weil sie ihre Oma so sehr geliebt hat, man konnte es einfach spüren.
Logan fand ich auch gut, jedoch nicht so wie Gwen natürlich, denn ich weiß immer noch nicht warum er sie mag, wo er doch jede hätte haben können. Auch war er mir etwas zu Stereotypmäßig: gutaussehend, stark, dunkel, geheimnisvoll, sarkastisch..., aber er hatte auch etwas eigenes, das mir sehr gefallen hat.
Natürlich waren auch alle Nebencharaktere super gelungen, besonders Gwens Oma und Daphne, ihre erste Freundin auf der Mythos.
Zu ihr muss ich noch etwas loswerden.
Es ist wie als würde Jennifer Estep Magie benutzen. Zu Anfang des Buches war Daphne nur eine reiche Zicke, die ich überhaupt nicht mochte, doch gegen Ende fand ich sie sogar noch besser als Logan, aber nicht so gut wie Gwen. Wie die Autorin das geschafft hat, lässt sich nur mit Magie erklären.

Die Idee und das Setting waren beide sehr Originell.
Zur Zeit gibt es ja viele Bücher, die um die Mythologie handeln, wie ewiglich, Göttlich verdammt oder Mythica, doch das war für mich das interessanteste Setting, da es so viele verschiedene Krieger und Fähigkeiten gab. Leider habe ich keinen Ninja in Aktion gesehen, doch vielleicht kommt das ja noch. Auf jeden Fall hat die Autorin eine Menge geniale Fantasie.

Der Plot ging zügig voran und war an keiner Stelle auch nur annähernd langatmig, was unter anderem auch am Schreibstil lag, und der war fantastisch.
Die Ich-Perspektive hat mich wie immer sofort mitgerissen und da die Erzählerin auch noch super sympathisch war, war ich ab der ersten Zeile im Buch drinnen und bei Gwen dabei.
Ich muss zugeben, dass der Plot jetzt nicht SUPER spannend war und der Knall auch nicht so außergewöhnlich, doch trotzdem überraschend und spannend.

Zum Schluss gab es noch eine Menge Zusatzmaterial und sogar das erste Kapitel des zweiten Bandes und ich muss schon jetzt sagen: ICH WILL ES HABEN!

Fazit:




Jennifer Estep hat mich mit ihren tollen Charakteren und ihrem wunderbaren Schreibstil gefesselt wie es selten ein Buch macht. Die Idee und das Setting tat dann den Rest und ich wurde zum Fanatiker, sodass ich die letzten 300 Seiten in einem Rutsch gelesen habe und es macht mir nichts aus, dass es da schon nach 0 Uhr war.

Montag, 28. Mai 2012

[Rezension] Lying Game

Eingestellt von Kate am 28.5.12 58 Kommentare
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Autor: Sara Shepard
Seiten: 314
Preis: 8,99 Euro
Verlag: cbt
Originaltitel:The Lying Game 1
Broschiert
-kaufen-
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Inhalt:

Ein Zwilling verschwindet – ein tödliches Spiel beginnt ...

Kurz vor ihrem 18. Geburtstag macht Emma via Facebook eine überraschende Entdeckung: Sie hat eine eineiige Zwillingsschwester! Doch noch bevor sie Sutton treffen kann, erhält sie die mysteriöse Nachricht, dass ihre Schwester tot ist – und sie ihre Rolle übernehmen soll. Der Beginn eines gefährlichen Lügen-Spiels: Aus Emma wird Sutton, um herauszufinden, was wirklich geschehen ist. Dabei übernimmt sie nicht nur Suttons Leben als makelloses Upperclass- Girl, die teuflischen Glamour-Freundinnen und Boyfriend Garret – sondern gerät auch in tödliche Gefahr. Denn nur der Mörder weiß, dass Emma nicht Sutton ist ...

Autor:

Sara Shepard hat an der New York University studiert und am Brooklyn College ihren Magisterabschluss im Fach Kreatives Schreiben gemacht. Sie wuchs in einem Vorort von Philadelphia auf, wo sie auch heute lebt. Ihre Zeit dort hat die „Pretty Little Liars“-Serie inspiriert, die in 22 Länder verkauft wurde und die, ebenso wie ihre neue Reihe "Lying Game", zum New York Times Bestseller wurde. Inzwischen werden "Pretty Little Liars" und "Lying Game" mit großem Erfolg als TV-Serien bei ABC ausgestrahlt.  







Meinung:

Emma hat es wahrlich nicht leicht. Als Waise wird die ständig von Pflegefamilie zu Pflegefamilie geschickt, doch das hat bald, ein Ende, denn in wenigen Monaten wird sie 18 und kann für sich selbst sorgen. Darauf freut sich Emma schon seit Jahren, doch dann entdeckt sie etwas unfassbares, sie scheint eine Zwillingsschwester zu haben! Getrieben vom Gefühl eine richtige Familie zu haben setzt sie sich mit ihrer vermeintlichen Zwillingsschwester Sutton per Facebook in Verbindung und prompt machen sie ein Treffen aus, doch Sutton ist nicht aufzufinden. Chon bald wird sie von Suttons Freunden entdeckt, die sie für Sutton halten. Emma spielt das Spiel mit, nur solange bis Sutton wieder auftaucht, aber sie taucht nicht auf....

Zuallererst möchte ich sagen, dass Sara Shepard etwas außergewöhnliches gemacht hat, denn die Geschichte ist nicht aus Emmas Sicht erzählt, sondern aus Suttons. Sie ist eine Art Geist und "schwebt" über Emma und wenn Emma nichts sieht sieht sie auch nichts. Auch hat Sutton beinahe all ihre Erinnerungen verloren und kann sich nicht mehr an ihre Freundinnen erinnern und weiß nicht warum sie sich angefreundet haben, doch bald findet sie heraus, dass sie tot ist,doch leider kann sie es Emma nicht sagen. ich für meinen Teil fad es komisch, dass das Buch aus Suttons Sicht geschrieben wurde, denn es war irgendwie eine Mischung aus der Ich- Erzähperspektive und aus der Er- Perspektive. Ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber etwas sehr Originelles.

Als nächstes erst mal ein riesiges Lob an den, der das Cover gestaltet hat! Es sieht sehr geheimnisvoll aus und macht richtig Lust das Buch zu lesen, ein wahrer Eyecatcher! Und das Mädchen passt auch noch wunderbar zu Emma/Sutton.

Die Geschichte ist auch sehr spannend, Zwillingsschwester schlüpft in die Rolle der Schwester und muss den Mord aufklären, doch die habe ich zuvor schon in einem Manga gelesen und war etwas skeptisch, weil ich dachte es wäre vielleicht kopiert, aber dem war nicht so, es war eine ganz andere Geschichte nur auf der gleichen Basis. Auf jeden Fall hat mir diese Basis wahnsinnig gut gefallen.

Emma muss einem einfach sympathisch sein, sie ist einfach der Inbegriff eines lieben Mädchens uns somit das komplette Gegenteil von Sutton, die richtig fies gewesen ist und sich somit auch viele Feinde gemacht hat, jeder ist also verdächtig und so habe ich alle im Buch auch behandelt, verdächtig.
Alle, bis auf Ethan.
Ethan ist ein geheimnisvoller Junge, der keine Freunde zu haben scheint und gerne Gedichte liest und sich die Sterne ansieht, nicht Suttons Typ, aber dafür Emmas, nur sie muss ja Sutton spielen, aber das hält sie nicht davon ab Ethan zu mögen...

Ja länger Emma Suttons Leben spielt, desto mehr schreckt Emma von Sutton zurück, denn sie und ihre Freunde sind mehr als nur gemein, sie spielen ein gefährliches Spiel, sogar lebensgefährlich und Sutton schien ihre Anführerin gewesen zu sein.

Die Suche nach dem Mörder ist sehr verwirrend. Emma hat einen Verdacht und der scheint auch ganz plausibel zu sein, doch dann auf einen Schlag passte er nicht mehr und man muss wieder ganz von Vorne anfangen und so endet dieser Teil. Man ist dem Mörder also noch nicht auf die Schliche gekommen.


Fazit:



Lying Game überzeugte mit einem ungewöhnlichen Schreibstil und einer sehr potentialreichen Grundstory. Bis zum Ende hin hat man nicht die geringste Ahnung wer der Mörder sein könnte und das macht Lust auf den zweiten Band.

Samstag, 5. Mai 2012

[Rezension] Die Legende von Aang- Zuko

Eingestellt von Kate am 5.5.12 0 Kommentare


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Mangaka: Nina Mstsumoto

Idee: Dave Roman; Alison Wilgus
Seiten: 120
Preis: 6,50 Euro
Verlag:
Manganet
-kaufen-
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Inhalt:

Der verbannte Prinz Zuko, Sohn des Feuerlords, hofft durch die Gefangennahme des legendären Avatars Aang seine Ehre wiederherstellen zu können.
Sein Vater war es, der Zuko eins das Gesicht in einem Duell verbrannte und die Narbe erinnert ihn heute noch an seine schmachvolle Niederlage. Doch Zuko begreift, dass nicht alles unter der Herrschaft der Feuernation gut ist, legt sich selbst eine Maske an und wird zum blauen Geist...


Meinung:

Prinz Zuko wurde au seiner Heimat verbannt und muss sich nun alleine im Leben durchschlagen, was ihm anfangs gar nicht gelingt, doch seine Schwester bietet ihm Hilfe an.
Wenn er seinen Onkel mitnimmt, würde seine Schwester ihren Vater, den Feuerlord überreden ihm ein Schiff zur Verfügung zu stellen, er nimmt das Angebot an.
Zuko verfolgt den Plan, den lang verloren geglaubte Avatar zu finden, um seine Ehre wiederherzustellen und in sein Reich zurückkehren zu können, doch auf seiner Reise lernt er eine Gruppe von Leuten kennen, die sein Leben verändern wird...

Diese Geschichte ist etwas ganz neues, weder im Film noch in der originalen Serie kommt die Geschichte vor, wie Zuko zum blauen Geist wurde und ich muss sagen, es hat mir sehr gefallen.
Die Charaktere waren auch allesamt gut dargestellt und dem Original getreu geblieben.

Was mir auch sehr gut gefallen hat war die Illustration, die ich bei Nachfolger "Die Legende von Aang" kritisiert habe. In diesem Manga fand ich sie jedoch fantastisch und viel passender, denn die Augen waren nicht überdimesional groß. Man muss nur mal die beiden Cover vergleichen, um den Unterschied zu sehen.

Fazit:


Eine zuvor unbekannte Vorgeschichte aus der Sicht Zukos, die vollständig überzeugt, von der Illustration bis zur Charaktergestaltung, perfekt!

Samstag, 28. April 2012

[Rezension] Plötzlich Fee- Herbstnacht

Eingestellt von Kate am 28.4.12 7 Kommentare

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Autor: Julie Kagawa
Seiten: 512
Preis: 16;99 Euro
Verlag: Heyne
Originaltitel: The Iron Queen
3.Teil einer Reihe
gebunden
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Inhalt:


Am Vorabend ihres siebzehnten Geburtstags findet sich Meghan als Wanderin zwischen den Welten wieder: Sie und Ash, der Winterprinz, wurden wegen ihrer verbotenen Liebe aus Nimmernie verbannt. Nun sind sie auf der Flucht. Denn die Eisernen Feen, denen Meghan im letzten großen Kampf empfindlichen Schaden zufügte, sinnen auf Rache und machen auch vor der Welt der Sterblichen nicht halt. Für Meghan gibt es keinen sicheren Ort mehr.

Doch diesmal ist sie nicht allein: Ash weicht nicht von ihrer Seite, seine Liebe zu ihr ist ihm längst wichtiger als das Wohlwollen seiner Mutter Mab. Als sich die Eisernen Feen zu einem neuen Angriff rüsten, kehren Meghan und Ash nach Nimmernie zurück, um zu kämpfen. Denn es steht alles auf dem Spiel: die Zukunft Nimmernies und ihre eigene ...



Autor:

Julie Kagawa wurde in Sacramento, Kalifornien geboren. Bereits in der Schule begann sie mit dem Schreiben von Geschichten und deren Illustration. Neben dem Schreiben verbrachte mindestens genauso viel Zeit mit dem lesen von Büchern, da sie als Jugendliche eher eine Einzelgängerin war. Nach der Schule arbeitete sie dann als Hundetrainerin und Buchhändlerin. Ihr deutschsprachiges Debüt "Plötzlich Fee - Sommernacht" erschien im März 2011 und stellt den Auftakt einer voraussichtlich vierteiligen Reihe für Jugendliche und junge Erwachsene dar. Julie Kagawa lebt mit ihrer Familie in Louisville, USA.





Meinung:

Meghan und Ash wurden beide aus dem Feenreich verbannt, doch das heißt noch lange nicht, dass sie nichts mehr mit ihm zu tun haben, denn schon bald findet Meghan heraus, dass sie von den Eisernen Feen gesucht wird und muss sich verstecken. Doch als die Eisernen Feen das Sommer und das Winterreich angreifen, will ihr Vater, König Oberon, wieder, dass sie ins Nimmernie zurückkommt, um den Krieg zu beenden, denn nur sie kann in das Eiserne Reich vordringen ohne sofort zu sterben.

Der Schreibstil von Julie Kagawa bleibt natürlich so hervorragend wie in den ersten zwei Bänden, er ist flüssig und leicht zu lesen. Auch ist der Plot wieder einmal richtig gelungen, doch obwohl alle sagen, dass dieser Band bisher der beste war, bleibt mein Favorit immer noch der erste Teil.
"Herbstnacht" ist jedoch am spannendsten, besonders wegen dem Krieg am Schluss.

Auch war in diesem Teil am meisten Romantik zu spüren, denn Meghan und Ash haben sich endlich ihre Gefühle eingestanden und nichts steht ihnen mehr im Wege. Besonders Ash fand ich süß, wie er Meghan immer beschützen wollte und wie er manchmal auf Puck eifersüchtig war, obwohl kein Grund dazu bestand.

Ach ja Puck, der tut mir wahnsinnig Leid. Obwohl sein Herz gebrochen wurde, ist er immer noch der gleiche witzige und schlagfertige Junge. Immer wennerden Mund aufmacht, kommt entweder etwas sarkastisches oder provozierendes herraus, einfach zum Lachen.
Allgemein sind Kagawas Charaktere allesamt gut aufgebaut und liebenswürdig.
Mein Lieblingscharakte ist jedoch weder Meghan noch Puck, sondern Grim, denn er ist einfach auf seine Art irgendwie charmant und geheimnisvoll und spielt immer im Hintergrund eine sehr wichtige Rolle.

Das Ende war phänomenal ,das beste bisher, obwohl ich schon vom ersten hin und weg war, doch dieser....
Damit hätte ich nicht gerechnet, obwohl man darauf hätte kommen können, doch wie das beschrieben wurde, einzigartig.



Fazit:


Auch dieser Teil überzeugte vollständig: guter Plot, gelungene Charaktere, fantastischer Schreibstil und phänomenales Ende.






Reihe:


Donnerstag, 12. April 2012

[Rezension] Nachricht von dir

Eingestellt von Kate am 12.4.12 2 Kommentare

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Autor: Guillaume Musso
Seiten: 453
Preis: 14,99 Euro
Verlag: Pendo.
Originaltitel: L`Appel de l`ange
Broschiert
-kaufen-
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Inhalt:

New York, John-F.-Kennedy-Flughafen. Ein Mann und eine Frau prallen im Schnellrestaurant aufeinander – und fluchen. Ein Sandwich fällt zu Boden, ein Glas Cola wird verschüttet, beide kehren sich den Rücken, um sich nie wiederzusehen. Doch zuhause angekommen – er in San Francisco, sie in Paris – , stellen sie fest, dass sie ihre Handys vertauscht haben. Handys, in denen intimste Informationen gespeichert sind. Sie beginnen, das Telefon des anderen zu durchstöbern, und was sie dort entdecken, erscheint ihnen wie ein Wink des Schicksals: Denn ihre Leben sind bereits seit langer Zeit miteinander verknüpft – durch ein Geheimnis aus der Vergangenheit, das sie nun einzuholen droht. Es beginnt eine atemlose Jagd, bei der die beiden alles riskieren, an ihre Grenzen gehen und das Unmögliche möglich machen.

Autor:

Guillaume Musso, geb. 1974 in Antibes, gewann mit 15 einen Kurzgeschichtenwettbewerb und beschloss somit, zu schreiben. Mit 19 Jahren ging er für einige Monate nach New York City, und diese für ihn wichtige Zeit prägte ihn und seine später verfassten Werke. Zurück in Frankreich studierte Musso Wirtschaftswissenschaften in Nizza und Montpellier und war danach lange Zeit als Dozent und Gymnasiallehrer tätig.






Cover:

Das Cover sieh nach einer typischen Romanze aus, was dieses Buch aber nicht ist. Eine Frau steht auf der Veranda und erblickt Paris, blauer Himmel, Vögel... Doch wenn man die Klappbroschur aufmacht, kommt das "wahre Gesicht" des Buches zum Vorschein. Ich finde die Idee sehr raffiniert und allein das Aussehen des Buches hat mich schon sehr interessiert.
Das Originalcover andererseits gefällt mir so überhaupt nicht. Wie kann man so ein gutes Buch nur durch so ein Cover vermiesen??







Meinung:

Madelines und Jonathans erstes Treffen war sehr kurz, nicht mal eine Minute, doch dieser Augenblick hat ihr Leben so richtig umgeworfen, obwohl sie es anfangs gar nicht wussten. Alles begann damit, dass sie herausgefunden haben, dass sie das Handy des jeweils anderen eingepackt haben. Schnell beginnen sie in den fremden Handys zu schnüffeln und beide eintdecken ein Geheimnis und es stellt sich heraus, dass sie etwas miteinander verbindet, das sie beide zu vergessen versuchen...

Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und hat mir den Einstieg in das Buch sehr erleichtert, auch fand ich toll, dass es gleich von Anfang an spannend war und dann durchgehend bis zur letzten Seite, sodass ich das Buch in einem Rutsch komplett durchgelesen habe.

Der Plot war einfach nur fantastisch!
Es war interessant zu beobachten wie sie beide in den Handys rumsuchten und sich schlagfertige SMS schickten, auch durchlebt man mit Maddy und Jonathan ihr normales Leben, das ganz und gar nicht langweilig ist, besonders Jonathans Papagei fand ich urkomisch, ich frage mich ob es so etwas überhaupt geben kann...
Man weiß schon so ziemlich am Anfang, dass da was nicht stimmt, doch natürlich hat man keine Ahnung was genau. Im ersten Drittel wird die Spannung so langsam aufgebaut und dann ging es so richtig los und der Krimi begann.
Die ganzen Geheimnisse wurden geschickt verknüpft und dann ergab plötzlich alles einen Sinn und eine neue Geschichte rückte in den Vordergrund.
Ab da war es eine wilde Verfolgungsjagd und man KANN einfach nicht mehr aufhören zu lesen.

Die beiden Hauptcharaktere waren beide unheimlich sympathisch.
Madeline ist eine echte Powerfrau, die sich nichts gefallen lässt, doch tief im inneren ist sie sehr verletzlich, also typisch "außen Hart innen weich".
Jonathan hat es auch nicht leicht in seinem Leben , denn er hatte einmal alles gehabt, eine Familie, Geld, Anerkennung, doch alles innerhalb weniger Tage verloren. Trotzdem ist er standhaft geblieben und hat nicht aufgegeben.

Natürlich spielte Romantik auch eine Rolle im Buch, aber nur eine sehr kleine und leider endet sie Beziehung so.... offen, man weiß also nicht genau was mit den beiden passiert, oder ob mit den beiden überhaupt etwas passiert.

Das coolste ist ja, dass dem Autor auch so etwas passiert ist. Er hat sein Handy an einem Flughafen mit einer anderen Frau vertauscht und ist somit auf die Idee zu diesem unglaublichen Buch gekommen.



Fazit:



Musso hat ein wunderbares Werk erschaffen, dessen Plot so spannend ist, dass man ihn nicht aus der Hand legen kann. Ein Buch für alle, die Krimis mögen!

Samstag, 7. April 2012

[Rezension] Erdbeerkönigin

Eingestellt von Kate am 7.4.12 2 Kommentare
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Autor: Silke Schütze
Seiten: 391
Preis: 8,99 Euro
Verlag: Knaur.
Taschenbuch
-kaufen-
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Inhalt:

Vor 20 Jahren wurde Eva in ihrem Heimatdorf zur Erdbeerkönigin gekürt und traf in Hamburg für ein paar Stunden den attraktiven Daniel. Sie hat ihn nie vergessen – und erfährt nun, dass er gestorben ist und sie zu seiner Grabrednerin bestimmt hat. Aber warum? Für Eva beginnt eine Spurensuche voller unerwarteter Entdeckungen …



Autor:

Silke Schütze, Jahrgang 1961, lebt in Hamburg. Nach ihrem Studium der Philologie war sie Pressechefin bei einem Filmverleih und Chefredakteurin der Zeitschrift CINEMA. Sie hat bereits zahlreiche Romane und Kurzgeschichten veröffentlicht und hält Schreiben für die zweitschönste Sache der Welt. 2008 wurde Silke Schütze vom RBB und dem Literaturhaus Berlin mit dem renommierten Walter-Serner-Preis ausgezeichnet. Ihr neuer Roman ERDBEERKÖNIGIN erscheint im März 2012.


Cover:

Das Cover sieht auf den ersten Blick sehr süß aus, die Blumentasche und das alte rosa Fahrrad, doch nach dm Lesen des Buches bekommt es eine ganz andere Bedeutung.
Ja, das Fahrrad und die Tasche spielen eine Rolle in der Geschichte, keine große zwar, aber eine durchaus wichtige.



Meinung:


Eva ist zurzeit mit ihrem Leben so gar nicht zufrieden, ihre Mutter ist vor kurzem gestorben, ihr Mann scheint sie nicht mehr zu lieben und ihr pubertierender Sohn nervt auch nur noch.
Wie vom Schicksal gewünscht trudelt ein Brief an diesem Tag bei Eva ein, er bittet sie die Grabrede für einen Daniel zu halten. Natürlich kennt Eva diesen Daniel, doch sie haben sich seit 20 Jahren nicht mehr gesehen und sich nur ein mal getroffen. Plötzlich kommen die Erinnerungen a diesen einen besonderen Abend in ihr hoch und kurzerhand geht sie nach Hannover zu der Kanzlei, die diesen Brief geschickt hat , um der Sache nach zu gehen.

Eva ist also nun in Hamburg und begibt sich in diese Kanzlei, wo sie auch schnell den besten Freund von Daniel kennenlernt, den Anwalt Hubertus, dieser macht sie mit vielen anderen Freunden von Daniel bekannt und bittet sie auf, die in zwei Wochen stattfindenden Beisetzung de Grabrede zu halten, da das Daniels letzter Wunsch war. Eva willigt ein und wird in diesen 14 Tagen in Daniels Wohnung leben und sich überlegen was sie denn sagen soll. Während dieser Zeit lernt sie viele von Daniels Bekannten näher kennen und jeder erzählt ihr was über diesen Daniel, den sie schon fast nicht mehr kennt, doch jeder scheint eine andere Meinung über ihn zu haben, was Eva nicht sehr weiterhilft.

Die Thematik in dieser Geschichte hat mich fasziniert, denn man wollte ja wissen, warum Daniel ausgerechnet Eva ausgesucht hat und natürlich wollte man auch wissen, was in dieser einen Nacht passiert ist. Die Auflösungen dieser beiden Geheimnisse erfolgt erst recht spät und beide haben mich fast zu Tränen gerührt.

Die Charaktere fand ich allesamt sehr realistisch dargestellt und mir haben sie alle gefallen, jeder auf seine Weise, denn für mich waren sie alle echt. Insgesamt war die Geschichte für mich echt, auch weil die Autorin Hamburg so genau beschrieben hat, dass ich es mir wirklich bildlich vorstellen konnte und obwohl es kein Fantasyroman ist, war das Buch einfach nur magisch.

Ich habe mich so sehr in Eva und Daniel verliebt, dass ich wollte, dass sein Tod nur ein schlechter Witz war. Immer wieder habe ich mir vorgestellt, dass am Ende rauskommt. dass Daniel nicht gestorben ist, er wollte Eva nur auf den Arm nehmen, aber ich wusste auch, dass es nicht sein konnte, aber ich habe gehofft, wie verrückt.

Keine Worte können die Stimmung in diesem Buch beschreiben.
Natürlich war sie immer bedrückt, da der Tod von Daniel immer präsent war, doch hin und wieder gab es auch glückliche und sogar witzige Momente, doch immer war die Stimmung nachdenklich. Ich zumindest habe viel von diesem Buch gelernt, und es wird mich so schnell auch nicht mehr loslassen.


Das Ende war einfach nur schön. Es war ein Happy End, aber wie das ganze Buch, ein etwas bedrückendes Happy End.


Fazit:




Ein sehr tiefgehendes Buch, das sich mit den wesentlichen Themen im Leben beschäftigt:
Was ist Liebe? Was ist wichtig im Leben? Was ist der Tod?
Silke Schütze schafft es diese Themen in ein Buch mit vielen wunderbaren Charakteren zu verwandeln, das dich mitreist und nicht mehr loslässt.

Donnerstag, 5. April 2012

[Rezension] Manche Mädchen müssen steben

Eingestellt von Kate am 5.4.12 2 Kommentare

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Autor: Jessica Warman
Seiten: 413
Preis: 14,99 Euro
Verlag: Penhaligon
Originaltitel: Between
Broschiert
-kaufen-
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Inhalt:

Ihr 18. Geburtstag sollte der Anfang von etwas Neuem sein. Doch er war das Ende von allem…

Nach einer durchfeierten Nacht auf der Jacht ihrer Eltern wird Liz Valchar von einem merkwürdigen Geräusch geweckt. Irgendetwas schlägt beständig gegen die äußere Bootshülle. Liz entdeckt eine Gestalt im Wasser ... und erkennt voller Entsetzen, dass sie auf ihren eigenen leblosen Körper hinabblickt. Und obwohl Liz nun tot ist, ist sie immer noch da – auch wenn niemand sie mehr sehen kann. Während die junge Frau zu verstehen versucht, warum sie sterben musste, wird ihr allmählich klar, dass ihr ganzes Leben eine Lüge war. All jene, die sie geliebt hat, verbargen dunkle Geheimnisse vor ihr. Doch auch Liz selbst war nicht so perfekt, wie sie stets glauben wollte. Und längst nicht so unschuldig …


Autor:

Jessica Warman hat in den USA bereits zwei Romane veröffentlicht, die bei Kritikern und Lesern auf einhellige Begeisterung stieß. Mit "Manche Mädchen müssen sterben" ist der Autorin nun etwas so seltenes wie Kostbares gelungen:e unwiderstehliche Grenzverwischung zwischen spanneder Unterhaltung und anspruchsvoller All-Age-Literatur.





Cover:

Das Cover ist sehr düster gestaltet, klar, denn in dem Buch wird es ja um den Tod gehen. Es ist an sich sehr schön anzusehen, doch mit der Geschichte hat es recht wenig zu tun. Das Originalcover finde ich aber noch viel schöner, denn mit den Schaukeln, dem Mädchen und den Wolken sieht es einfach nur traumhaft aus, doch auch hier kann ich keine all zu große Verbindung mit dem Plot feststellen.








Meinung:

Gleich im ersten Kapitel findet Liz ihre eigene Leiche im Wasser liegen.
Natürlich denkt sie es sei nur ein böser Traum, wäre da nicht Alex, der sie als einziges sehen und hören kann und der ihr immer wieder eintrichtet tot zu sein. Bald muss sie einsehen, dass er recht hat und sie nun wirklich ertrunken ist, doch was macht sie denn noch hier, zumindest geistlich. Auch Alex kann oder will ihr keine vernünftige Antwort geben und das aller schlimmste ist ja, dass sie sich a fast nichts erinnern kann. So ist sie nun gezwungen sich mit Alex auf die Suche nach ein paar Antworten zu machen und das was dabei rauskommt gefällt Liz ganz und nicht...

Wie schon gesagt es war von Anfang an spannend und der Schreibstil war auch sehr angenehm, locker und flüssig zu lesen, sodass der Einstieg ins Buch sehr leicht war.
Die Protagonistin Liz hat mir am Anfang nicht so sehr gefallen, das sie als oberflächlich und zickig dargestellt wurde, doch nach und nach blickt man hinter ihre Kulissen und beginnt zu verstehen warum sie das tat was sie tat. Alex hingegen fand ich von Anfang an sympathisch und vor allem hatte ich Mitleid mit ihm und seiner Geschichte.
Auch die andrenCharaktere waren allesamt gut gestaltet und hatten alle ihre persönlichen Eigenschaften.

Der Plot war sehr sehr spannend.
Natürlich will der Leser herausfinden, wie Liz gestorben ist und was es damit auf sich hat, dass Liz und Alex nun in dieser "Zwischenwelt" leben, in der sie alles sehen können, aber nichts anfassen oder mit niemandem reden können.
Es gab immer wieder kleine Hinweise und beide machten immer wieder kleine Vorschritte, doch fast die ganz Zeit wusste man überhaupt nichts. ich habe mir zwar Theorien zugelegt, aber die waren allesamt komplett daneben.
Hin und wieder bekam Liz Rückblicke, in denen sie sich selbst in der Vergangenheit beobachten konnte und so vervollständigte sich auch ihr Gedächtnis nach und nach, doch das wichtigste kommt natürlich erst zum Schluss.

Das Buch beinhaltete viele brenzlige Themen, wie natürlich den Tod, aber auch Themen wie die Magersucht, Verrat und Mord. Für mich war es ein richtiger Thriller, der mich nicht mehr losgelassen hat. Im Laufe des Buches kommt man Liz immer näher und trauert mit ihr um ihre Familie nd Freunde, die sie zurückgelassen hatte, doch diese Freunde scheinen nicht immer so zu sein wie sie taten. Allgemein schien nichts zu sein, wie man am Anfang gedacht hat, das Buch hat nämlich jede Menge Überraschungen auf Lager, die mich alle umgehauen habe und mit denen ich wirklich niemals gerechnet hätte.

Auch spielte die Romantik eine kleine Rolle in dem Buch, die zwischen Liz und ihrem Freund Richi, den sie seid ihren Sandkastentagen kannte. Ihre Geschichte war einfach nur herzzerreißend süß und man merkte , dass das zwischen den beiden wirklich die wahre Liebe war, doch leider weiß man auch von Anfang an, dass es für die beiden kein Happy- End geben kann.

Das Ende war wie das ganze Buch eine unerwartete Überraschung.
Niemals hätte ich mir dieses Szenario ausgemalt und ich wette, dass es keiner von euch gedacht hätte wie Liz tatsächlich umgekommen ist, aus welchen Gründen.


Fazit:




Manche Mädchen müssen sterben ist ein Buch mit tausend Überraschungen, von denen jeder einzelne den Leser schocken werden. Jessica Warman schafft es einem heikle Themen verständlich darzulegen und eine mehr als glaubwürdige Geschichte zu erzählen, die einem lange nicht mehr loslassen wird.
Von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung!

Mittwoch, 4. April 2012

[Rezension] Elfenmagie

Eingestellt von Kate am 4.4.12 1 Kommentare

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Autor: Sabrina Qunaj
Seiten: 971
Preis: 14,99 Euro
Verlag: Aufbau
Taschenbuch
1.Teil einer Trilogie
-kaufen-
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Inhalt:

Die magische Elfenköngin Jahrtausende nach der Teilung Elvions erreicht die Fehde der Licht- und Dunkelelfen einen Höhepunkt. Mit dem Blut der Halbelfe Vanora könnte das Reich wiedervereint werden und die Königin Alkariel ihre alte Macht zurück erhalten. Die Dunkelelfen versuchen dies zu verhindern, indem sie das Mädchen versteckt halten. Nichts ahnend wächst Vanora in der Welt der Menschen bei ihrem Vater auf, bis das Schicksal sie eines Nachts einholt und der geheimnisvolle Glendorfil erscheint.




Autor:

Sabrina Qunaj wurde im November 1986 geboren und wuchs in einer Kleinstadt der Steiermark auf. Nach der Matura an der Handelsakademie arbeitete sie als Studentenbetreuerin in einem internationalen College für Tourismus, ehe sie eine Familie gründete und das Schreiben zum Beruf machte.
Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in der Steiermark.







Meinung:


Vanora wird seit sie denken kann von komischen Schatten beobachtet, doch dies macht ihr schon seit langem keine Angst mehr, weil sie weiß, dass diese Schatten ihr nichts tun, doch eines Tages, kam der Mann aus den Schatten zu ihr herüber. Ihr Vater scheint diesen seltsamen Mann namens Glendorfil nicht zu mögen, dennoch lässt er ihn Vanora unterrichten, im Bogenschießen, Schwertkampf und Elfengeschichte? Zuerst versteht Vanora nicht warum, doch als sie eines Tage mit in die Welt der Elfen mitgenommen wird, verändert sich ihre Sicht auf alles.

Die Geschichte beginnt zu dem Zeitpunkt an dem Vanora zehn ist und die Wahrheit über ihre Mutter erfährt, es fängt also gleich spannend an. Der Schreibstil war passend , ein wenig altertümlich geschrieben , aber gut zu lesen, nur mir persönlich wäre eine Ich- Perspektive lieber gewesen, doch zu diesem Buch hat auch die Er-Perspektive gut gepasst. Zudem muss man auch erwähnen, dass jedes Kapitel aus einer anderen Sicht erzählt wurde, dies hat die Geschichte noch um einigesspannender gemacht. Es gab eigentlich 5 Erzähler: Vanora, Eamon, Nevliin, Alkariel und Bienli.

Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr mich dieses Buch berührt und gefesselt hat, es war einerseits der Schreibstil, aber auch vorallem der Plot und die liebenswürdigen Charaktere.
Vanora ist schon als Kind sehr stark und selbstbewusst aufgetreten und das hat sich auch nicht geändert als sie älter wurde. Sie war kein Mädchen, dass man beschützen musste.
Eamon, der Prinz der Schattenelfen, war mir von Anfang an sympathisch, er war für mich ein Junge, der seinem Herzen folgte und obwohl er um einiges älter war als Nevliin, habe ich ihn mir immer jünger vorgestellt, denn er war einfach herzensgut und hat sich immer nur um Vanora gesorgt.
Nevliin, der Anführer der Lichtritter,  mochte ich am Anfang nicht so, weil er mir zu verschlossen und kalt war, doch dies änderte sich im Laufe der Geschichte und ich verstand warum er so handelte wie er handelte.
Die Königin der Lichtelfen, Alkariel,  war einfach nur böse, auch wenn beschrieben wurde, warum sie dies und jenes tat, ich verstand sie nicht, für mich war sie einfach nur grausam.
Den Kobold Bienli konnte ich gut leiden, er hat dem Buch etwas Pepp und Witz gebracht.

Die Welt der Elfen war atemberaubend und man hatte meist eine düstere Stimmung im Buch, denn man erfährt schon sehr früh, es wird zum Krieg kommen und es sah nicht gut aus für die Dunkelelfen.
Alles wird perfekt beschrieben und ich kann mir die beiden Schlösser, das der Dunkelelfen und das der Lichtelfen perfekt vorstellen und wow, sie sind beide wunderschön auf ihre eigene Art und Weise.

Der Plot war einfach fantastisch.
Es war anders als erwartet, denn in diesem Buch waren die Lichtelfen die Bösen und die Dunkelelfen die Guten, mal was anderes. Auf diesen knapp tausend Seiten wird eine wundervolle Geschichte über Liebe, Verrat, Schmerz , Tod und schwere Entscheidungen erzählt. Jeder Schritt war absolut nachvollziehbar und man kam jeder Person im Laufe des Buches sehr nah, denn man erfuhr ihre Vergangenheit, die nicht immer so prickelnd war.
Die Geschichte war sehr gut durchdacht und strukturiert, niemals vorhersehbar und immer spannend, eigentlich nahezu perfekt, würde ich behaupten. Wenn ich jetzt mal so zurückdenke, wie viel Sabrina Qunaj in diesen tausend Seiten erzählt hat, bin ich immer wieder verwundert.
Jeder macht eine Wandlung durch, vorallem Vanora, zuerst war sie stürmisch und wild, doch nach und nach wurde sie mir immer unheimlicher, denn sie wurde grausam und ja, sogar blutrünstig an manchen Stellen.

Natürlich spielt Romanze auch eine Rolle in diesem Buch, aber da es nicht von Anfang an zu erkennen ist zwischen wem, sage ich nichts. Ich war mir wirklich überhaupt nicht sicher, was diese Sache angeht, die Autorin spielt mit einem rum und erst so auf Seite vierhundert konnte ich mir wirklich sicher sein. Die Liebe zwischen den beiden wird ganz natürlich dargestellt, als könnte es gar nicht anders sein und sie wurde auch in den Leser hineingestreut und ich habe mir gesagt "Warst du denn so blind? Sie gehören zusammen! "

Das Ende, oder besser gesagt die letzten zweihundert Seiten waren einfach nur der Hammer.
Ein Krieg nach dem anderen, der Tot einer wichtigen Person, die Lüftung eines riesen Geheimnisses und zum Schluss Vanoras harter Entschluss.
Ich war einfach nur erstaunt und total fertig als ich dieses Buch zugeschlagen habe, so schnell werde ich es nicht mehr vergessen.

Ich werde mir die Fortsetzung auf keinen Fall entgehen lassen!



Fazit:




Elfenmagie hat mich mit seinen vielen wunderbaren Charakteren überzeugt, die man einfach alle in Herz schließen muss. Auch der Plot war einfach genial, ja die Autorin ist ein Genie, dass sie so etwas wundervolles zu Stande gebracht hat, denn der Plot war immer spannend und das tausend Seiten lang!
Gepaart mit einem wundervollen Schreibseil ist Sabrina Qunaj ein wundervolles Werk gelungen, das jedem, ohne Ausnahme, gefallen wird.
Zuletzt möchte ich sagen, dass ich während der Rezension einfach nicht die richtigen Worte gefunden habe um meine Begeisterung auszudrücken, denn diese war grenzenlos.



Reihe:

Elfenmagie
Elfenkrieg (23. Juni 2012)

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