Posts mit dem Label Musik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Musik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 16. September 2012

[Rezension] Linna singt

Eingestellt von Kate am 16.9.12 2 Kommentare


Autor: Bettina Belitz
Seiten: 509
Preis:18,95 Seiten
Verlag:script5
OT:-
Gebunden
-kaufen-




Inhalt



Seit fünf Jahren hat Linna sie nicht mehr gesehen: Maggie, Simon, Jules und Falk, die ehemaligen Mitglieder ihrer Band. Nun treffen sie sich in einer Hütte in den Bergen wieder, um für einen Auftritt zu proben. Linna hatte eigentlich keinen Grund, Maggies Einladung zu folgen, denn was die anderen nicht wissen: Seit damals hat sie keinen Ton gesungen. Doch etwas treibt sie an, sich ihrem alten Leben zu stellen: die Erinnerung an eine Nacht mit Falk, dem Gitarristen. Linna muss sagen, was vor fünf Jahren unausgesprochen blieb, und sie muss hören, ob Falk eine Antwort hat. Bald beginnt die von Anfang an gespannte Atmosphäre zu kippen: Was als zwangloses Wiedersehen geplant war, wird zum zermürbenden Psychospiel, bei dem Linna immer mehr als Lügnerin dasteht. Sie gerät in einen Strudel aus Verdächtigungen, Abhängigkeiten und tragischen Missverständnissen, der sie schließlich zwingt, die Erinnerung an vergangenen Schmerz zuzulassen. Denn dort liegt der Schlüssel zu allem: der Grund dafür, dass Linna nicht mehr singt.


Autor

Bettina Belitz, an einem sehr sonnigen Spätsommertag 1973 beinahe in einer Heidelberger Bäckerei zur Welt gekommen, wuchs zwischen unzähligen Büchern auf und verliebte sich schon früh in die Magie der Buchstaben. Lesen alleine genügte ihr dabei nicht nein, es mussten auch eigene Geschichten aufs Papier fließen. Nach dem Studium der Geschichte, Literaturwissenschaft und Medienwissenschaft arbeitete Bettina Belitz als Redakteurin und freie Journalistin, bis sie ihre Leidenschaft aus Jugendtagen zum Beruf machte. Heute lebt Bettina Belitz umgeben von Pferden, Schafen, Katzen und Hühnern als freie Autorin in einem 400-Seelen-Dorf im Westerwald.

Meinung

Linna hat seid fünf Jahren ihre Band nicht mehr gesehen und seid fünf Jahren keinen Ton mehr gesungen, doch auf einmal landet ein Brief der ehemaligen Keyboardspielerin bei Linna zu Hause und ladet sie ein die Band wieder aufzuerwecken. Sie geht hin, um ihre alten Freunde wiederzusehen, doch vorallem um den Gitarristen Falk zu treffen, doch es kommt alles anders als geplant und auf einmal landen sie in einer Hütte zu einer Probewoche.
Abgeschnitten von der Welt scheinen sich die ehemaligen Freunde immer fremder zu werden, denn einer stiftet Unruhen und schreibt Drohungen an die Wand, doch wer ist es?

Zuallererst möchte ich etwas über das Cover sagen, denn es täuscht einen gewaltig.
Ich hätte mir eine nette vorweihnachtliche Geschichte erwartet aus der ich natürlich etwas lerne, wie es sich halt für eine Weihnachtsgeschichte gehört. Zum Teil hatte ich recht, es könnte so eine Vorweihnachtsgeschichte mit einer versteckten Lehre sein, aber diese Story war auf keinen Fall nett.
Sie war spannungsgeladen, wie ein Krimi oder ein Thriller.

Linna ist mit ihren Bandmitliedern auf einer Hütte und der Neffe des Hüttenbesitzers ist auch mit von der Partie. Sie hätte sich erhofft ein wenig mit ihrem alten Schwarm Falk verbringen zu können und auch ein wenig Spaß mit ihren alten Freunden zu haben, doch allesamt haben sie sich verändert.
Der sonst immer fröhliche Simon ist auf einmal ein Spießer geworden genauso wie der coole Jules.
Auch Falk hat sich verändert, Linna weiß zwar nicht genau wie, aber er ist nicht mehr derselbe. Nur Maggie scheint noch "normal". Was ist nur passiert?

Linna als Charakter fand ich einfach genial.
Eine Frau, die kein Blatt vor dem Mund nimmt und die Wahrheit einfach so heraussagt und somit andere Leute völlig schockiert. Sie ist taff, macht Männerarbeit geht Boxen und kann eine Menge einstecken. Lieber würde sie sterben als irgendwo kleinbei zu geben.
Aber innerlich trägt sie eine Menge Ballast mit sich herum und ich wenn man sie genauer betrachtet sehr verwundbar, was sie so sympathisch macht.
Auch die Nebencharaktere, Linnas Freunde sind alle sympathisch und real.
Jeder hat einen Grund für das was er tut und es gibt immer eine Geschichte, die einem erklärt warum derjenige sich so verändert hat und sie sind nicht vorhersehbar.

Bettina Belitz legt sehr großen Wert auf Details, manche Dinge kann man nur erkennen, wenn man jeden Nebensatz genau studiert und sich fragt, was sie damit gemeint haben könnte. Alles hatte eine versteckte Bedeutung. Manchmal führt diese Liebe zu Details auch etwas zu weit und einige Stellen wurden langatmig, was jedoch nicht allzu oft passierte.

In der Hütte gibt es eine/n oder mehrere, die Versuchen Linna einzuschüchtern und zu isolieren, jeder ist verdächtig und hat einen Grund, aber ständig wechselten meine Verdächtige und das hat mich wahnsinnig gemacht. Deshalb sage ich, es ist eher ein Thriller, als eine Weihnachtsgeschichte.
Die Moral des ganzen ist.... eigentlich gibt es mehrere Morale.
  1. Friss nicht alles in dich hinein
  2. Jeder ist verdächtig
  3. Es ist schwer das Richtige zu tun
  4. Freundschaft ist wichtig
  5. ...
Mit der Auflösung des ganzen hatte ich natürlich wiedermal überhaupt nicht gerechnet, obwohl es alles so viel Sinn macht, aber das geht mir öfters so.

Fazit



Wirklich sehr gute 4 Punkte für "Linna singt".
Sehr authentische und sympathische Charaktere, egal ob Protagonist, oder Nebencharakter, spannender Plot aus dem man sogar etwas lernen kann und ein schönes rundes Ende.
einen kleinen Punkt Abzug wegen einiger Stellen, die etwas langatmig waren.


Samstag, 17. März 2012

[Rezension] Venus Capriccio

Eingestellt von Kate am 17.3.12 1 Kommentare

 ___________________

Mangaka: Nishikata Mai
Seiten: ~ 200
Preis: 6,50
Verlag: Egmont Manga
5-teilig
Taschenbuch
-kaufen-
___________________










Inhalt:

Takami und Akira haben sich vor sieben Jahren in der Klavierschule kennengelernt und sind seitdem beste Freunde. Während Takami ein wenig jungenhaft wirkt, weil sie vier ältere Brüder hat, sieht Akira wegen seiner blonden Haare und weichen Gesichtszüge aus wie ein Mädchen und als sie sich kennenlernten beschloss Takami Akira als kleine Schwester anzusehen, doch jetzt 7 Jahre später scheint alles ganz anders......


Mangaka:


Loves tomato pasta and cats. Also likes the universe, stars and the sea.        






Meinung:

Als erstes möchte ich den Zeichenstil der Autorin loben, denn dieser hat wirklich Wiedererkennungswert und ist, wie man am Cover schon erkennen kann, sehr schön anzusehen.
Nishikata versteht es die Gefühle der Figuren mit ihrem Zeichenstil rüberzubringen, wie keine andere. Auch in ihren anderen Werken "Hana no Kishi" und "Cyboy" kann man diesen Zeichenstil bewundern.
Die Klaviermusik spielt in diesem Manga natürlich auch eine große Rolle und mir als "Leihenpianistin" hat dies sehr gefallen und man merkt, dass sich die mangaka gut über die Musik informiert hat.

Die Story ist zugleich lustig und romantisch.
Gleich zu Anfang der Geschichte gesteht Akira seine Liebe, doch Takami scheint dies nicht richtig zu kapieren, oder sie will es einfach nicht wahrhaben und so behandelt sie ihn weiter wie eine kleine Schwester,doch im Laufe der Geschichte ändert sich ihre Sicht um 180°. Es ist spannend mit zuverfolgen, was zu Takamis "Umschwung" verleitet hat und dem Leser wird keinesfalls langweilig. Meiner Meinung nach ist das ein entscheidender Vorteil eines Mangas, einem wird einfach nie langweilig. Während es im Buch öfters mal Passagen gibt, an denen nichts besonderes passiert und beispielsweise eine Seite nur die Umgebung beschrieben ist, wird es im Manga einfach nie langeilig, da es nicht allzu viel Text gibt, sondern viele Bilder, die man bewundern kann. Die Umgebung muss auch nicht beschrieben werden, da sie ja gezeichnet wurde. So habe ich diese 5 Bänder in einem Rutsch durchlesen können.

Die beiden Hauptcharaktere muss man einfach lieben!
Takami ist aufbrausend und nimmt nie ein Blatt vor dem Mund und das macht sie natürlich unheimlich sympatisch. Auch beschützt sie diejenigen, die ihr am Herzen liegen und ist immer für ihre Freunde da.
So stellt man sich die perfekte Freundin vor.
Akira hingegen ist so ziemlich das Gegenteil von Takami. Er ist eher ruhig und seriös, wie der perfekte Gentelman eben, doch das macht ihn nicht weniger sympathisch, denn manchmal im Manga sieht man seine eifersüchtige Jungenseite und die Stellen sind immer besonders süß anzusehen.

Was ich wirklich wirklich toll fand, waren die Bonusseiten am Ende jedes Buches.
In diesen wurden nämlich die Persönlichkeiten der beiden getauscht und so war Takami nun die gefasste und Akira ein Plappermaul. Es war einfach zum totlachen und wiedereinmal wird sichtbar, wie genial der Zeichenstil ist, denn sie schafft es durch den Gesichtsausdruck den Charakter des jeweiligen widerzuspiegeln.


Fazit:

romantisch, witzig gepaart mit wundervollem Zeichenstil 







Reihe:


Freitag, 24. Februar 2012

[7 Days 7 Books; 5] Virtuosity

Eingestellt von Kate am 24.2.12 3 Kommentare


Autor: Jessica Martinez
Seiten: 250
Preis: 12,99 Euro
Verlag: Bastei Lübbe
Originaltitel: Virtuosity
Gebunden
-kaufen-







Inhalt:

Die siebzehnjährige Carmen ist ein Star. Sie tourt mir ihrer Geige durch die Welt und spielt überall vor ausverkauften Konzertsälen. Doch die Konkurrenz ist hart. Beim Guarneri-Wettbewerb treten Jungstars aus den verschiedensten Ländern gegeneinander an - und nur der Sieg zählt. Carmen steht unter Druck, den sie nur noch mit Tabletten in den Griff bekommt. Doch dann lernt sie Jeremy kennen, ihren ärgsten Konkurrenten um den Sieg. Und obwohl Carmen weiß, dass sie sich vor ihm in Acht nehmen sollte, fühlt sie sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen. Für Carmen ist die Zeit gekommen, sich zu entscheiden: Setzt sie auf Sieg oder auf die Liebe ...


Autor:

Jessica Martínez wurde in Calgary, Kanada geboren. Schon als Kind liebte sie Geschichten genauso wie Musik. Sie lernte Geige spielen, als sie drei war, und wusste schon in der Grundschule, dass sie einmal Bücher schreiben möchte. Nach ihrem Studium spielte sie als Musikerin in einem Orchester, arbeitete als Kellnerin und Lehrerin, und sie gab Geigenunterricht. Heute lebt sie mit ihrem Mann und zwei kleinen Kindern in Orlando, Florida. Virtuosity - Liebe um jeden Preis ist das erste Buch der Autorin, weitere Bücher sind in Arbeit.


Cover:

Eigentlich muss ja kaum erwähnen, dass das Cover wunderschön ist, oder?
Meiner Meinung nach ist es gerade zu perfekt.
Das lila spiegelt die Virtuosität des Buches sehr gut wieder, die leuchtenden Noten und die Geige zeigen, dass das Buch um Musik/ Klassik handelt und das Mädchen, das auch wunderschön aussieht, ist ohne Zweifel Carmen. Das Cover übt eine Magie auf den Leser aus und man möchte es am liebsten den ganzen Tag anstarren...
Das Originalcover sieht zwar auch gut aus, aber man erkennt nicht sofort den Inhalt des Buches. Ich denke da eher an Tanz statt Musik.





Meinung:

Zuallererst muss ich eins sagen, ich fand es echt klasse, dass die Protagonistin Carmen (lat. Lied) heißt, denn das passt irgendwie, oder?^^

Carmen ist gerade in den Vorbereitungen zum Guarneri- Wettbewerb, dem wohl wichtigsten Geigenwettbewerb für Jugendliche auf der Welt und sie muss gewinnen, sie kann einfach nicht verlieren, denn sie übt schon ihr ganzes Leben für diesen Wettbewerb. Doch trotzdem hat sie einen ernstzunehmenden Konkurrenten, Jeremy King. Wer kann ihr denn verübeln, dass sie ihm ein wenig hinterherspioniert? Es sollte eigentlich beim spionieren bleiben, doch nach und nach entwickeln die beiden eine Freundschaft und mehr, doch will Jeremy sie nur vom Sieg abhalten oder meint er es ernst mir ihr?

Carmen hat mir als Person auf Anhieb gefallen, denn sie war irgendwie schüchtern, aber doch schlagfertig. Ich könnte mir gar nicht vorstellen so zu leben wie Carmen, nicht zur Schule gehen, aber dafür 4 Stunden täglich am Instrument üben.
Jeremy war selbstbewusst, sarkastisch, witzig und ein klein wenig jungenhaft und irgendwie süß.
Allgemein waren alle Charaktere sehr authentisch, der verrückte und bösartige Geigenlehrer, die kariertebesessene Mutter und die reichen Großeltern, die nichts mit einem zu tun haben wollen.

Man wird im Buch sehr in die Klassikwelt hineingezogen und merkt wie grausam sie ist.

2% verehren dich und der Rest kennt dich nicht einmal und nur die Hälfte versteht was von der Musik.
So ähnlich wurde es im Buch ausgedrückt.
Auch der Konkurrenzkampf ist härter, als ich gedacht habe, denn jeder, wirklich jeder wartet eigentlich nur darauf, dass du einen Fehler machst um dir deinen Platz im Rampenlicht wegzunehmen.
Ich glaube Jessica Martinez hat uns mit diesem Buch einen guten Einblick in dieses Geschäft ermöglicht und man merkt richtig, dass sie selbst auch in diesem Geschäft gearbeitet hat.

Die Beziehung der beiden war auch sehr echt.
Carmen wusste nie genau, ob sie Jeremy trauen konnte, denn vielleicht wollte er sie einfach nur vom Wettbewerb abhalten, um selber zu gewinnen. Doch nach und nach verflog der Gedanke und sie wurden zu einem richtigen Pärchen, doch irgendwie kamen sie immer zum Thema Geige zurück, egal über was sie sich unterhalten und das fand ich auch richtig süß.

Im letzten viertel wurde es richtig spannend, man bekam alles geboten.
Die schlimmsten Erwartungen wurden wahr, Schock, Hinterhältigkeit, Betrug, Drogen, alles war dabei.
Und das Ende hat mir auch super gefallen, ich habe Carmen einfach ein Happy End gewünscht.

Zuletzt muss ich sagen, dass die Auorin wirklich raffiniert beim Einstieg der Geschichte war, aber was das heißt müsst ihr schon selber herausfinden^^.

Fazit:

Eine Geschichte, die packend ist, weil sie wahr sein könnte





Herzlichen Dank an BloggDeinBuch und Bastei Lübbe für dieses Rezensionsexemplar!

...

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...
 

BookLook Copyright © 2012 Design by Antonia Sundrani Vinte e poucos